Als die Band vor zwei Jahren ihr Debüt-Album herausgab, war ich geteilter Meinung, da mir zwar die Musik gefiel, aber der Gesang stellenweise die Schmerzgrenze überschritten hat. Glücklicherweise scheint die Band etwas dazugelernt zu haben, mir blieb das Hechten zum Verstärker zum Abstellen erspart, auch wenn die Band es auch hier etwas übertreibt und die Vocals überpräsent sind. In diesem Album wirkt neben der klassischen Besetzung Gitarre (+ Gesang) – Bass – Schlagzeug noch ein befreundeter Keyboarder mit, sodass sich ab und an ein Sample oder ein Synthiesound in die Musik schleicht.

Zu den besten Stücken des Albums aus meiner Sicht zählt Nr. 6 ‘I Am the Cross‘. Hier zeigt die Band ihre ganze Bandbreite. So beginnt es im schleppenden Downtempo, um sich dann bis zur Mitte hin wieder in das für die Band eher typische Midtempo zu steigern. Die Vocals variieren von Sprechgesang über Growls, Schreien bis hin zum Klargesang. Das Stück wirkt eher düster – wie ein grauer Tag – in dem es kaum richtig hell werden kann.

Insgesamt ist der Band ein hörenswertes Album gelungen, das allen Fans des Doom zu empfehlen ist.

Tracklist:

  • 1. Rise Again
  • 2. Three Winters of War
  • 3. Sonic Doom
  • 4. The Call
  • 5. Rebellion
  • 6. I Am the Cross
  • 7. Fred Karno’s Army

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