Wertung: 7 von 10

„Vaya“ ist nach einer Promo-CD (2001) und dem Demo–Album „BioConstruct“ (2002) das erste offizielle Album der deutschen Death-Metal–Combo Symbiontic, die sich 2000 gründete.


Als erstes fällt die edle und aufwändige Aufmachung auf. Die CD steckt in einem schwarz-silbernen Slipcase, das Booklet ist künstlerisch wertvoll gestaltet, mit ein paar hübschen Collagen. Aber das soll jetzt nicht von der Musik ablenken.

Symbiontic sind teilweise beeinflusst von Bands wie „Morbid Angel“, „Pestilence“ oder „At The Gates“ und der Stil lässt sich beschreiben als Symbiose von Schnelligkeit und Melodie, daher wohl auch der Name. Ein interessantes Album mit einer leicht zugänglichen Komplexität, in die auch u.a. orientalische Trommeln passen. Überhaupt gefällt mir diese Mischung aus Melodien, die sich plötzlich vom Rest der Klangmasse abheben, und dem Death–Metal-typischen, naja, ich sag mal „Geknüppel“, sehr gut. Gerade auf dem Titelstück kommt die melodische Komplexität gut zur Geltung, man kann sogar mühelos die Lyrics verstehen, die sich im Großen und Ganzen überall um Wesen anderer Art drehen, die z.B Menschen fressen, oder Seelen sammeln, verpackt in Poesie. Musikalisch haben die Fünf hier einiges auf dem Kasten, gerade die Gitarrensoli lassen aufhorchen. Wer melodischen Death-Metal mag, wird von „Vaya“ begeistert sein, das steht außer Frage. Mein Stil ist es zwar nicht unbedingt, aber es würde mich nicht wundern, wenn auch Anhänger anderer Musikstile hier mal reinhören, es ist durchaus etwas für anspruchsvolle Ohren. Bleibt noch zu sagen, dass man besagte CD für 12,00€ bei o.a. Internet-Adresse bestellen kann.Score: 3,5 von 5

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