Berühmtestes Mitglied heutzutage wird wohl Marco Hietala sein, der sich auch bei Nightwish die Ehre gibt. Aber nicht dass jetzt jemand auf die Idee kommt, Tarot wäre sein Nebenprojekt und lediglich ein Nightwish Abklatsch. Dem ist nämlich nicht so! Tarot wurde schon lange (fast 20 Jahre) vor Nightwish gegründet, die Musik unterscheidet sich grundlegend und es wurden schon über 8 Produktionen auf den Markt gebracht. So wird man hier keine female Vocals finden und die Musik ist direkter.

Geliefert wird klassicher HeavyMetal mit PowerMetal sowie ab und an DarkMetal Einflüssen. Gekonntes Riffing, treibende Drum- und Basseinspielungen und gefällige Voclas zeichnen die Scheibe aus. Die Band, bestehend aus Marco Hietala (Bass & Vocals), sein Bruder Zachary Hietala (Guitar), Pecu Cinnari (Drums), Janne Tolsa (Keyboards) sowie mit Unterstützung von Tommi Salmela (Additional Lead & Background Vocals) ,hat es echt drauf, was vor allem durch die langjährige Banderfahrung, wie auch eine gewissen Finesse zu erklären ist.

Die Jungs wissen was sie Wert sind und zeigen dieses auch deutlich. Gitarrendominierte Parts lösen den cleanen Gesang ab; auf langsamere getragenere Zeilen folgen speedige Parts und die fünf Finnen brennen sich teilweise, zum Beispiel durch „Ashes To The Stars“, richtig in die Gehörgänge ein. Mattenschwingen ist Pflicht aber auch die Fans des dunkleren Metal werden durch die DarkMetal Anleihen auf der Scheibe begeistert sein.

Heavy Parts gemischt mit aggressiven Texten und absolut tragenden Vocals machen den Reitz dieses Album aus.

Dem Artwork nach hätte ich allerdings etwas dunkleres, mehr in Richtung Gothic gehendes erwartet, so ist das Cover trotz der Tatsache, dass es echt geil gemacht ist und auch geil rüber kommt, nicht ganz passig. Etwas störend war weiterhin das Splitting der Songs in insgesamt 99 Tracks bei dem mein CD-Spieler einige Probleme hatte, so dass ich auf meinen Computer umsteigen musste und dabei einige Qualitätsverluste hinnehmen musste- etwas ungünstig um ein Review zu schreiben…

Bei „Messenger Of Gods“ muss ich etwas an die im Saarlandangesiedelte True Metal Combo Messenger denken und das nicht nur wegen dem Titel des Tracks sondern vor allem weil der Song im Refrain doch sehr ähnlich der Songs der Saarländer klingt.

Die gesamte Scheibe wird also nicht langweilig, da sie viele Elemente miteinander verbindet und mit absolut überzeugendem Riffing, tragenden Rhythmen, starkem Drumming sowie überzeugenden Vocals abgerundet und verfeinert wird.

Alles in allem eine absolut hörenswerte Scheibe der „Gottväter“ des Finnischen Heavy Metal die man sich absolut anhören sollte. In diesem Sinne 4 von 5 Gitarren.

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