Je öfter man die Kombo aus dem Albumtitel und Bandnamen liest desto besser wird es … Ja ich will nicht leugnen, dass ich gleich von Beginn an etwas skeptisch war den Sinn des Lebens in dieser Scheibe zu finden. Und naja, gleich vorweg: Der Sinn des Lebens hat sich mir auch nach mehrmaligem Hören nicht erschlossen. Oder vielleicht doch? Ich hatte definitiv eines und zwar jede Menge Spaß an der Platte und irgendwie geht es doch genau darum oder?!

Ich denke das Gleiche haben sich die Jungs aus Trier beim Aufnehmen von dem Album auch gedacht, denn man hört richtig, dass Sie Spaß am Spielen haben! Zudem spielen sie dann auch nicht den 0815 Grindcorequatsch zusammen, sondern meist in sich geschlossene und strukturierte Songs. Welche natürlich auch Grindcore typisch sehr kurz ausfallen!

Berechenbar sind sie trotzdem nicht und so sollte man sich auf Gitarrensoli aus dem Nichts und ein paar Samples gefasst machen! Das Deutsch auf dem Album gesprochen wird ist auch nur an besagten Samples zu erkennen, wobei auch da teils Englisch vorkommt. Letztendlich ist die Sprache aber auch egal, da man meistens eh nix versteht! Aber eins ist sicher die Samples regen immer wieder zum Schmunzeln an und sind auch echt sehr passend eingesetzt.

Die Vocals sind vielleicht unverständlich aber wir reden hier ja auch von Grindcore und in dem Genre findet man viele Bands die tausend Mal eintönigere Vocals haben als T.F.B., was unter anderem auch daran liegt das hier zwei Vocalists am Werk waren! So reicht die Vocalrange regelrecht von 0 bis 100, also vom tiefen Grindcore-growlen bis hin zu Death-Metal ähnlichen Screams. Das macht einfach Bock!

Das Tempo ist durchweg sehr schnell und wird höchsten hier und da durch paar groovige Riffs ausgebremst. Insgesamt sehr professioneller Sound und klasse Riffs. Krachender Bass und paar Soli hier und da runden das Ganze so ab das eigentlich kein Raum zum Meckern übrig bleibt. Letztendlich muss man natürlich schon eine gewisse Freude an Grindcore haben um hiermit Spaß zu haben.

Fazit:

Das ganze Teil hält die perfekte Balance aus: „sich selbst nicht ernst nehmen“ und aus: „musikalisch anspruchsvoll“. Sehr authentisch und vermittelt einfach geile Grindcore Vibes … Guter Stoff!! Unbedingt mal anhören: „Home“ und „Slow Death“.

Und hier als Bonus noch die Grußworte im Album Inlay:
“Bitburger, Flensburger, Petrusbräu, Kraft bräu, Sternburger, Haake Beck, All fans, promoters and those who live the D.I.Y. Scene!!”

Task Force Beer - Meaning Of life (Review)

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