Technik im Tonstudio: Recording Equipment und Instrumente von Thomann

Das Musikhaus Thomann * bietet ein gigantisch großes Angebot an Musikinstrumenten aller Bereiche (Klassik bis Rock) und erstklassiges Recording Equipment. Das Familienunternehmen wurde 1954 im bayerischen Treppendorf gegründet und wird inzwischen in zweiter Generation von Hans Thomann jun. geführt, den weitere Familienmitglieder unterstützen. Der Thomann Cyberstore (Online-Shop) * ist der weltweit umsatzstärkste Musikalienhändler.

Technik im Tonstudio: Recording Equipment und Instrumente von Thomann
Technik im Tonstudio: Recording Equipment und Instrumente von Thomann *

Inhaltsverzeichnis

Was sind Studio Akustikelemente?

Nicht nur die Qualität der Lautsprecher, des Verstärkers und der restlichen Hardware, sondern auch die Akustik spielen eine tragende Rolle, wenn es darum geht, hochwertige Ergebnisse in einem Tonstudio zu produzieren. Mittlerweile werden am Markt viele Optionen angeboten, die dabei helfen, nicht nur die Akustik in den eigenen vier Wänden, sondern auch im Tonstudio zu optimieren.

Der Klassiker: der Noppenschaumstoff

Besonders weit verbreitet ist in diesem Zusammenhang die Verwendung von Akustikschaumstoff. Das Material lässt sich vergleichsweise leicht verarbeiten und erweist sich dennoch als sehr effektiv, um Einflüsse von außen abzuwehren. Generell jedoch von „DEM Akustikschaumstoff“ zu sprechen, wäre falsch. Vielmehr steht auch der Akustikschaumstoff selbst heutzutage in zahlreichen Varianten zur Verfügung. Die Hauptunterschiede zeigen sich hierbei im Zusammenhang mit der jeweiligen Profilart. Diese bestimmt nämlich ebenfalls über die spezifischen Eigenschaften der eingesetzten Akustikelemente.

Sicherlich hat jeder Musikliebhaber schon einmal vom Noppenschaumstoff als Akustikelement gehört. Der charakteristische Aufbau sorgt unter anderem dafür, dass mit seiner Hilfe vor allem Töne im Mittel- und Hochfrequenzbereich hervorragend gedämpft werden können.

Ein weiterer Vorteil: meist braucht es keine besonders hohe Schicht an Noppenschaumstoff, um überzeugende Ergebnisse zu erzielen… und genau diese Tatsache macht diese Art des Schaumstoffs auch oft zu einer günstigen Lösung, die vor allem von Musikern in Betracht gezogen wird, die gerade erst damit anfangen, sich ihr eigenes Tonstudio aufzubauen.
Zusammengefasst: der Noppenschaumstoff überzeugt nicht nur durch ein vergleichsweise einfaches Handling, sondern auch durch ein kundenfreundliches Preis-Leistungsverhältnis und eine verlässliche Absorption im mittleren und hohen Frequenzbereich.

Für den Profibedarf: der Pyramidenschaumstoff

Besonders in professionellen Tonstudios fällt die Wahl mit Hinblick auf verlässliche Akustikelemente jedoch zusehends häufiger auf den Pyramidenschaumstoff, der seinen Namen ebenfalls der charakteristischen Oberfläche zu verdanken hat.
Mit Hilfe des Pyramidenschaumstoffs ist es beispielsweise noch gezielter möglich, Nachhallzeiten zu verbessern und den Schall noch verlässlicher einzudämmen. Toningenieure machen sich hierbei den Vorteil zunutze, dass das Produkt es schafft, den direkten Schall auf angenehme Weise zu betonen und den Nachhall zu minimieren bzw. auszuschalten.

Nun anzunehmen, Pyramidenschaumstoff würde jedoch ausschließlich im professionellen Tonstudio eingesetzt, wäre falsch. Vielmehr entscheiden sich auch mittlerweile viele Kunden aus dem privaten Bereich, beispielsweise ihr Heimkino entsprechend auszustatten.

Ein weiterer Vorteil dieser Schaumstoffvariante zeigt sich jedoch auch im Zusammenhang mit der Optik. Hierbei handelt es sich keineswegs um ein „Accessoire“, welches ausschließlich als „Mittel zum Zweck“ angesehen werden sollte. Im Gegenteil! Vielmehr stellt der Pyramidenschaum fast schon einen „Allrounder“ dar, der sich super in die Einrichtung eines Wohnbereiches integrieren lässt und gleichzeitig noch mit einem hohen Maß an Qualität und einer langen Haltbarkeit und Stabilität aufwartet.

Welches Akustikelement ist die richtige Lösung?

Wie bereits erwähnt, ergeben sich zwischen dem Noppen- und dem Pyramidenschaumstoff Unterschiede, die sich nicht nur im Preis zeigen. Generell ist es immer sinnvoll, die verschiedenen Produkte immer miteinander zu vergleichen und den eigenen Anspruch (und Einsatzbereich) in den Fokus zu rücken.

Achten Sie hierbei nicht nur auf ein kundenfreundliches Preis-Leistungsverhältnis, sondern auch auf die folgenden Punkte:

Wie schwer ist der Schaumstoff? (Die Frage nach dem Gewicht des gewählten Schaumstoffs ist vor allem ein Hinweis auf dessen Qualität. Oder anders: ein besonders „schwerer“ Schaumstoff beinhaltet mehr Schaum und entsprechend weniger Luft – und bietet auch eine bessere Isolierung.)

Wie viele Lufteinschlüsse weist der Schaumstoff auf? (Wie bereits oben erwähnt hat Luft einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf die Qualität (oder „Nicht-Qualität“) eines Produktes. Hier gilt: je weniger Lufteinschlüsse umso besser. Die Anzahl der Einschlüsse macht sich oft auch im Preis des Produktes bemerkbar. So kostet ein Modell mit weniger Lufteinschlüssen tendenziell auch mehr.)

Welcher Qualitätsstandard wird geboten? (Selbstverständlich soll ein Akustikelement für das Studio nicht nur gut aussehen und seinen Zweck erfüllen, sondern auch stabil sein und mit einer langen Lebensdauer aufwarten. Auch hier stellt der Preis eines Produktes einen guten Richtwert dar, der Rückschlüsse auf die Qualität und die zu erwartende Lebensdauer geben kann. Gerade in Bereich der Studio Akustikelemente ist es tatsächlich oft so, dass günstigere Modelle zwar das Budget schonen, jedoch dann vergleichsweise schnell nicht mehr in vollem Umfang genutzt werden können. Hier gilt es den Preis und die persönlichen Erwartungen mit Hinblick auf die gebotene Qualität abzuwägen.)

Für welche Art des Schaumstoffs Sie sich letzten Endes entscheiden, hängt auch hier natürlich wieder von Ihrem persönlichen Anspruch ab. Generell gilt es, sich eher in den mittleren und höheren Preisklassen umzusehen, um ein Produkt zu kaufen, welches mit einer verlässlichen Stabilität aufwartet.

Beim Noppenschaumstoff handelt es sich um ein leicht zu verarbeitendes Anfängerprodukt, welches durchaus verlässliche Ergebnisse liefert. Der Pyramidenschaumstoff hingegen ist eine hochwertigere Variante, die auch im Profibereich oft zum Einsatz kommt und auch in optischer Hinsicht durchaus überzeugen kann.


Wie funktionieren Kopfhörer und Verstärker?

Kein Studio ohne Kopfhörer! Doch welche Faktoren sind in diesem Zusammenhang beim Kauf derselben zu beachten? Und welche Tragweite hat ein Verstärker im Studio, wenn es darum geht, den „perfekten“ Sound zu kreieren? Fest steht: auch wenn es sich sowohl beim Kopfhörer als auch beim Verstärker um absolute, unersetzliche Standards handelt, gilt es, gerade auf diese beiden Komponenten ein besonderes Augenmerk zu legen – vor allem deswegen, weil beide „Accessoires“ heutzutage in etlichen Varianten angeboten werden und die Auswahl nicht selten schwerfällt.

Grundlegende Infos zum Kopfhörer im Studio

Kopfhörer im Studio werden in der Regel als klassische „Abhörinstrumente“ eingesetzt, mit denen das Ergebnis der eigenen Arbeit kontrolliert werden kann. Sie werden dementsprechend sowohl vom Künstler selbst als auch vom Tontechniker, dem Produzenten und (fast) allen anderen Beteiligten genutzt. Zu guter Letzt beugt der Kopfhörer natürlich (auch im privaten Bereich) einer Lärmbelästigung vor.

Kopfhörer in der offenen und geschlossenen Variante

Wer sich für ein neues Paar Kopfhörer interessiert, wird zunächst mit der Frage konfrontiert, ob er sich für die offene, die geschlossene oder die halboffene Variante entscheiden sollte. Die Unterschiede zeigen sich hierbei vor allem im Zusammenhang mit den wahrnehmbaren Nebengeräuschen. Bei offenen Kopfhörer ist es durchaus möglich, dass diese noch ein wenig wahrgenommen werden, geschlossene Kopfhörer entbinden den Träger vollends von seiner Umwelt. Bei halboffenen Kopfhörern handelt es sich -wie der Name schon sagt- um einen Mix aus den beiden Hauptvarianten.

Generell gilt: wer sich auf der Suche nach einem besonders räumlichen bzw. transparenten Klang befindet, sollte sich für die offenen Kopfhörer entscheiden. Doch Vorsicht! Offene Kopfhörer sollten nach Möglichkeit nicht nahe an Mikrofonen verwendet werden. Ansonsten kann es hier -je nach Empfindlichkeit des Mikros- zu einem Übersprechen bzw. einer Rückkopplung kommen.

Geschlossene Kopfhörer geben dem Nutzer hingegen die Möglichkeit, sich noch besser auf den Sound konzentrieren zu können. Gerade dann, wenn Musik bearbeitet werden muss, lassen sich Fehler schneller erkennen und beheben.

Unabhängig davon, ob ein Kopfhörer geschlossen oder offen designed wurde, ist es natürlich auch praktisch, wenn sich das betreffende Modell zusammenfalten und bequem von A nach B transportieren lässt. Vor allem DJs profitieren hierbei dann von einem hohen Nutzerkomfort.

Die Bedeutung von Impedanz und Schalldruck

Auf der Suche nach einem neuen Kopfhörer sollten bestimmte Werte beachtet werden. Besonders interessant sind hierbei die Angaben zur Impedanz und dem Schalldruck.

Beide Bereiche sind zu einem hohen Maße voneinander abhängig und bestimmen, welche Lautstärke auf der Basis des jeweiligen Modells erzielt werden kann.

Übrigens: wie lange und laut ein akkubetriebener Kopfhörer am Stück eingesetzt werden kann, ist natürlich auch von dem angeschlossenen Verstärker abhängig… womit wir beim zweiten Thema dieses Artikels wären…

Kopfhörerverstärker im Tonstudio

Ein klassischer Kopfhörerverstärker soll ein Signal, das vom Mischpult abgegeben wird, auf ein Niveau verstärken, dass dieses im Kopfhörer ankommt. Gleichzeitig ist es auch wichtig, dass das betreffende Signal „echt“ ankommt und der Sound durch die Arbeit des Verstärkers nicht beeinflusst wird.

Welche Arten von Kopfhörerverstärkern gibt es?

Kopfhörerverstärker lassen sich im Wesentlichen in drei verschiedene Kategorien aufteilen. Unterschieden wird hierbei in…:

Studioverstärker, die sich in der Regel durch einen besonders harmonischen, ausgeglichenen Klang charakterisieren Kopfhörerverstärker, die im Zusammenhang mit Live-Gigs eingesetzt werden und dementsprechend eine vergleichsweise hohe Leistung bieten Geräte, die im Zusammenhang mit Studioarbeiten und Live-Gigs verwendet werden können.
Beim Kauf eines Kopfhörerverstärkers ist zudem darauf zu achten, mit wie vielen Kanälen dieser aufwartet und wie viele Kopfhörer angeschlossen werden können.

Besonders praktisch sind hierbei natürlich auch die kleinen „Extras“, mit denen mittlerweile viele Kopfhörerverstärker aufwarten. Hierzu gehören unter anderem…:
Pegelanzeigen
Panoramaregler zur Kontrolle der Balance
Mute-Schalter
Mono-Schalter
ein Mixeingang.

Je nachdem, mit welchen Möglichkeiten der Kopfhörerverstärker aufwartet, gestaltet sich natürlich auch der Preis. Weitere wichtige Kaufkriterien sind unter anderem natürlich auch die gebotene Leistung des Kopfhörerverstärkers, die Anzahl der Kanäle und die entsprechend verbauten Anschlüsse. Praktisch sind hierbei auch die Verstärker, in die ein Netzteil integriert wurde. Zu guter Letzt gilt es, vor der finalen Kaufentscheidung jedoch auch immer den allgemeinen Qualitätseindruck zu beachten.

Fazit: Kopfhörer und Kopfhörerverstärker als „untrennbare Komponente“

Wer im modernen Tonstudio einen Song hören oder bearbeiten möchte, braucht hierzu sowohl einen Kopfhörer als auch einen leistungsstarken dazugehörigen Verstärker. Je nach Budget und persönlichem Anspruch ergeben sich hier unterschiedliche Lösungen.

Professionelle Arbeiten erfordern unter anderem nicht nur verschiedene Extras, wie beispielsweise einen Mixeingang, um bestimmte Aspekte eines Songs gezielt und betonen, sondern auch ein „perfektes Zusammenspiel“ von Kopfhörer und Verstärker.

Auch persönliche Erwartungen und Nutzercharakteristika beeinflussen jedoch die Wahl der passenden Gerätschaften. Während geschlossene Kopfhörer den Nutzer weitestgehend von der Außenwelt abschirmen, überzeugt die offene Variante von einem eher transparenten Klang. Die Wahl des dazugehörigen Verstärkers ist hierbei dann auch vom angedachten Einsatzbereich abhängig. Wer seinen Verstärker sowohl beim Gig als auch im Studio nutzen möchte, sollte sich für die oben erwähnte Mix-Variante entscheiden, gleichzeitig jedoch auch auf die Anzahl der Kopfhöreranschlüsse achten. Wer hier öfter in Gemeinschaftsarbeit agieren möchte, braucht dementsprechend mindestens zwei Anschlüsse, um nicht an Nutzerkomfort einzubüßen zu müssen.


Wie funktionieren Abhörmonitore / Studiomonitore?

In den meisten Tonstudios werden in der heutigen Zeit sogenannte Abhörmonitore zum Einsatz gebracht. Hierbei handelt es sich um eine aktive Lautsprecher-Variante, die im Alltag vielseitige Vorteile mit sich bringt. Abhörmonitore lassen sich -auch vom Laien- auf den ersten Blick von klassischen Lautsprechern unterscheiden. Ein besonderes Charakteristikum ist in diesem Zusammenhang die Tatsache, dass die meisten Lautsprecher im Endeffekt dann doch „hübscher“ als die Abhörmonitore aussehen, da Letztere hauptsächlich die Aufgabe haben, ihren reinen Zweck zu erfüllen.

Was leistet ein hochwertiger Abhörmonitor?

Damit ein Künstler seinen Sound unverfälscht darstellen und sauber vertonen kann, braucht er ein entsprechendes Equipment. Ein klassischer Studiomonitor zeichnet sich hierbei unter anderem durch eine möglichst flache Frequenzwiedergabe aus, in deren Zusammenhang weder die Bässe noch die Höhen zu stark in den Fokus gerückt werden.

Aufgrund dieser Tatsache, der vergleichsweise flachen Wiedergabe, klingt für viele ein Abhörmonitor zunächst eher langweilig. Der Aufgabenbereich ist jedoch -wie erwähnt- anders abgesteckt als der einer klassischen Box.

Mit Hinblick auf die maximale Lautstärke ergeben sich jedoch keine Unterschiede zwischen den beiden Varianten. Charakteristisch für den Abhörmonitor ist es dann jedoch wiederum, dass dieser mit einem vergleichsweise engen Abstrahlwinkel aufwartet und zudem -dank einer magnetischen Abschirmung- wahlweise auch direkt neben dem PC aufgestellt werden kann.

Der besondere Vorteil der Abhörmonitore

Abhörmonitore gehören zu den aktiven Lautsprechern und bringen damit „von Haus aus“ eine eigene Verstärkung, ein Netzteil und eine Frequenzweiche mit. Das Gerät muss schlussendlich nur noch an die weiteren Gerätschaften angeschlossen werden, um seinen Dienst verrichten zu können.

Wer sich hingegen für einen passiven Lautsprecher entscheidet, braucht zudem noch einen separaten Verstärker, um seine Musik abspielen zu können. Die Beliebtheit der Abhörmonitore ist dementsprechend unter anderem auch auf ihr unkompliziertes Handling zurückzuführen.

Teuer oder günstig? Welcher Abhörmonitor ist besser?

Generell ist es oft vielversprechender, sich einen Abhörmonitor aus dem mittleren bzw. höheren Preissegment zu kaufen, da sich hier -gerade im Vergleich zu den günstigen Modellen- oft deutliche Qualitätsunterschiede zeigen. Wie immer entscheidet hierbei dann jedoch nicht nur das zur Verfügung stehende Budget, sondern auch der individuelle Geschmack.

Der klassische Aufbau eines Abhörmonitors

In der Regel ist ein klassischer Abhörmonitor mit einer Endstufe je Treiber ausgestattet. Doch was ist eigentlich mit Hinblick auf mehrere Endstufen in einem Lautsprecher vorteilhaft? Meist sind mehrere Endstufen der Grund dafür, dass eine optimierte Impulstreue erreicht werden kann. Zudem besteht die Möglichkeit, auf der Basis einer entsprechenden Flankensteilheit, einem Überlappen der Frequenzen vorzubeugen.

Offene und geschlossene Abhörmonitore im Vergleich

Abhörmonitore werden sowohl in der offenen als auch in der geschlossenen Variante angeboten. Generell gilt hierbei: wer sich für einen Lautsprecher interessiert, der unter anderem viel Bass produziert, sollte sich für die offene Variante entscheiden. Musikfans, die sich eher für einen sauberen Sound (auch ohne das Risiko der Produktion von Hintergrundgeräuschen) begeistern können, wählen am besten einfach die geschlossene Monitorvariante. Weiterhin haben Sie auch die Wahl zwischen Zwei- und Drei-Wege-Modellen. Auch erhältlich, wenn auch ein wenig seltener vertreten sind die Ein- oder Vier-Wege-Lautsprecher.

Nahfeld und Midfield – hierin liegen die Unterschiede

Der Trend mit Hinblick auf klassische Abhörmonitore geht in der heutigen Zeit klar in Richtung Nahfeld-Monitor. Ausschlaggebend dafür, für welches Modell Sie sich entscheiden sollten, sind unter anderem auch die zur Verfügung stehenden Platzverhältnisse. Hierbei gilt, dass sich ein Nahfeld-Monitor vor allem dann eignet, wenn dieser bis zu einem Abstand von zwei Metern in Entfernung zum Lautsprecher aufgestellt wird. Steht mehr Platz zur Verfügung, kann auch auf einen Mittelfeld Monitor zurückgegriffen werden.

Weiterhin sollte jedoch auch immer Rücksicht auf die Gegebenheiten im Raum genommen werden, da Möbel und Co. den Sound letztendlich auch beeinflussen.

Nahfeldmonitore zeichnen sich daher unter anderem durch ihren idealen Einsatzbereich in kleinen Räumen und einen vergleichsweise breiten Abstrahlwinkel aus. Mittelfeld Monitore sind hingegen gut für größere Räume bzw. Studios geeignet und bieten in der Regel einen satteren Klang.

Die Suche nach einem passenden Abhörmonitor

Aufgrund der enormen Sortimentsbreite fällt es dem Verbraucher oftmals schwer, sich für einen bestimmten Abhörmonitor zu entscheiden. Sollten auch Sie sich auf der Suche nach einem neuen Modell befinden, gilt es, unter anderem die Bereiche…:

Leistung bzw. Belastbarkeit
Übertragungsbereich
Schalldruckpegel
Abstrahlwinkel

und selbstverständlich auch den Preis, miteinander zu vergleichen.

Besonders beliebt sind natürlich auch die Monitore, die dem Nutzer die Möglichkeit geben, individuelle Einstellungen vorzunehmen. Empfehlenswert ist es jedoch auch immer, zunächst eine weitestgehend neutrale Einstellung zu wählen, um diese dann an die persönlichen Erwartungen anzupassen. Ob es generell nötig ist, hierbei nachzujustieren, ist unter anderem auch vom jeweiligen Raum abhängig. Gerade dann, wenn eine Box vergleichsweise nahe an der Wand steht, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass der Bass an die bestehenden Verhältnisse angepasst, also nach unten reguliert, werden muss.


Wie funktionieren Audiointerfaces?

Zu jedem professionellen Tonstudio gehört auch ein Audiointerface. Das spezifische Gerät verbindet die verschiedenen PCs mit Gerätschaften, wie beispielsweise Mikrofonen, Lautsprechern und Instrumenten. Wer sich für den Kauf eines Audiointerfaces interessiert, bemerkt schnell die Vielfalt, die in diesem besonderen Bereich geboten wird. So werden die besagten Interfaces auf der Basis unterschiedlicher Schnittstellen angeboten. Besonders beliebt sind hierbei die USB-Interfaces. Sie bieten dem Nutzer eine maximale Flexibilität und lassen sich vollkommen unkompliziert von A nach B transportieren. Einmal platziert bieten Sie dem Tontechniker dann beispielsweise die Möglichkeit, Lautstärke, Bass und Co. einzustellen.

Die Hauptaufgabe des Audiointerface im Studio

Vereinfacht ausgedrückt, ist es die Aufgabe eines Audiointerface, dafür zu sorgen, dass Signale durch den jeweils angeschlossenen PC gelenkt werden können, so dass die entsprechenden Töne eben hörbar werden.

Das Prinzip klingt einfach? Genaugenommen ist es das auch. Dennoch wurde im Laufe der Jahre der Markt mit Hinblick auf hochwertige Interfaces kontinuierlich erweitert. Besonders Menschen, die gerade erst im Tonstudio Fuß gefasst haben, tun sich daher erfahrungsgemäß schwer damit, sich für ein bestimmtes Modell zu entscheiden.

Welches Audiointerface das richtige Gerät ist, ist im Wesentlichen von den individuellen Erwartungen abhängig. Wer hier beispielsweise nutzerorientiert und günstig vorgehen möchte, entscheidet sich am besten für ein Gerät, das nur die Schnittstellen aufweist, die auch wirklich gebraucht werden. Viele Modelle lassen sich beispielsweise auch unkompliziert erweitern, wenn sich zeigen sollte, dass im Laufe der Jahre noch Schnittstellen hinzukommen sollen.

Intern oder extern?

Bei internen Audiointerfaces handelt es sich um klassische Soundkarten, die im PC platziert werden. Im Recordingbereich sind jedoch eher die externen Modelle vertreten. Hier erfolgt die Verbindung mit dem PC über ein Kabel. Besonders praktisch ist hierbei die Tatsache, dass die Geräte mit dem eigenen Gehäuse natürlich super transportiert (und beispielsweise mit auf Tour genommen) werden können. Weiterhin charakterisieren sich die externen Interfaces durch weniger Störsignale.

Verschiedene Verbindungstypen für Audiointerfaces

Auf der Suche nach einem passenden Audiointerface werden Sie früher oder später auch mit der Frage nach dem jeweils präferierten Verbindungstypen konfrontiert. Hier stehen USB, FireWire und Thunderbolt zur Auswahl. Besonders beliebt ist hierbei immer noch die klassische USB Variante, auch wenn unter anderem auch viele Profis auf die Variante auf der Basis von FireWire schwören.

Die Latenz als wichtiger Unterscheidungsfaktor

Ein Begriff, der im Zusammenhang mit dem klassischen Audiowandler immer wieder auftaucht, ist das Wort „Latenz“. Hiermit wird die Zeitspanne bezeichnet, die es braucht, um die entsprechenden Daten zu transportieren. Als Eckpunkte gilt hier der Zeitpunkt, an dem ein Samplewert von der Soundkarte bereitgestellt wird bis zu dem Zeitpunkt, wo die Daten im Programm verzeichnet werden. Eine einwandfreie Übermittlung der Daten, so dass nichts verloren geht, ist selbstverständlich besonders wichtig. Zur Sicherheit wird in den entsprechenden Gerätschaften zudem eine Art Sicherheitsnetz, eine Reserve, installiert, die unter anderem für die serielle Übertragung auf der Basis von FireWire und USB sorgt. Wer zudem bestimmte PlugIngs nutzt, kann für etwas mehr Latenz sorgen.

Wie viele Aus- und Eingänge braucht ein Audiointerface?

Wie bereits erwähnt, ist die empfohlene Anzahl an Ein- und Ausgängen bzw. Anschlüssen zu einem hohen Maße von dem jeweils anberaumten Einsatzbereich abhängig. Als Standard gelten hier vier Eingänge bzw. Preamps. Diese reichen beispielsweise aus, um einen Künstler, der sich allein aufnehmen möchte, mit der nötigen Technik zu versorgen.
Mit Hinblick auf die Ausgänge ist es vor allem ratsam, auf ein Modell zurückzugreifen, das möglichst viele Ausgänge für Kopfhörer und Monitor bietet. Wer hier entsprechend vorplant und sich für ein Modell mit mehreren I/Os entscheidet, erspart sich mitunter ein lästiges Umstecken, da alle Verbindungen aufrechterhalten werden können. Künstler hingegen, die Wert auf den Einsatz von analogem Outboard legen, sollten sich mit Hinblick auf I/Os tendenziell noch breiter aufstellen.

Sollten Sie damit liebäugeln, ältere Geräte einzusetzen, ist es wichtig, sich für ein Audiointerface zu entscheiden, welches mit DIN-Buchsen aufwartet.

Die Vorteile eines separaten Kopfhörer-Ausgangs

Ein separater Kopfhörer-Ausgang ist vor allem dann sinnvoll, wenn Sie sicherstellen möchten, dass Sie den Mix des Monitors auch separat -fernab des Main Signal- hören möchten. Viele hochwertige Modelle warten bereits mit diesem speziellen „Extra“ auf.

Eine merkliche Klangverbesserung auf der Basis eines Audiointerfaces?

Die Technik rund um den Bereich der Audiointerfaces entwickelt sich kontinuierlich weiter. Wer hier nicht „nur“ auf die passenden Interfaces, sondern auch Wert auf hochwertige Wandler und Verstärker legt, kann die Klangqualität seiner Aufnahmen mitunter deutlich verbessern.

Besonders eklatant wird der Unterschied dann, wenn sich der Künstler bzw. Techniker für ein Audiointerface in den höheren Preisklassen entscheidet. Im niedrigeren Preissegment sind die erzielbaren Ergebnisse jedoch weitestgehend überschaubar.


Wie funktionieren Preamps / Vorverstärker?

Viele, die ihre Anlage -gerade in der Zeit der 90er Jahre- ein wenig „pimpen“ wollten, recherchierten verstärkt im Bereich der Preamps, der Vorverstärker. Das Prinzip war so einfach wie der Anschluss. Es brauchte lediglich ein Kabel um dieses externe Gerät beispielsweise an Plattenspieler oder CD-Player anzuschließen. Via Taste oder Regler konnten die verschiedenen Gerätschaften dann angesteuert bzw. ausgewählt werden.

Preamps: Hohe Qualität, weniger Funktionen

Auch wenn sich die Technik bzw. der „Modernitätsstatus“ der Geräte geändert hat, dient ein Preamp auch in der heutigen Zeit noch dazu, um den Klang zu regeln bzw. zu optimieren.

Ein weiterer (großer) Unterschied ist selbstverständlich auch, dass die Preamps in der heutigen Zeit mit teilweise vollkommen anderen Geräten zusammenarbeiten. Vor allem klassische Kassetten- und CD-Player kommen immerhin jetzt weniger oft zu Einsatz. Der Trend geht in eine Richtung, bei der meist nur noch eine Quelle als Basis für die Arbeit des Preamps genutzt wird. Die teilweise beachtlich hohen HiFi-Anlagen, die um viele Komponenten, wie Tuner und Co. erweitert werden konnten, gehören heute der Vergangenheit an.

Die Hifi-Türme wurden kleiner. Ähnliche Entwicklungen sind auch im Zusammenhang mit den erwähnten Preamps zu beobachten, denn: die Hauptaufgabe eines Vorverstärkers ist es in der heutigen Zeit, zu gewährleisten, dass die jeweils angeschlossenen Geräte angesteuert werden können und deren Lautstärke eingestellt werden kann – sofern die entsprechenden Quellgeräte nicht „von Haus aus“ ohnehin schon mit der Möglichkeit der Lautstärkeregulierung ausgestattet sind.

Darüber, ob der Einsatz eines Vorverstärkers wirklich wichtig bzw. sinnvoll ist, scheiden sich -auch unter Profis- immer wieder die Geister. Während einige der Ansicht sind, eine Anlage ohne Preamp würde sogar besser klingen, sind andere wiederum der Meinung, hierbei handele es sich um einen absoluten Trugschluss.

Vor-, End- oder Vollverstärker

Generell gilt, dass sich HiFi-Verstärker in Vor- und Endverstärker aufteilen lassen. Optisch sind diese in vielen Fällen aufgrund des oben erwähnten Minimalismus überhaupt nicht mehr sichtbar, sondern wurden verbaut. Wenn beide, also Vor- und Endverstärker gemeinsam in einem Gerät zusammengefasst wurden, handelt es sich um einen Vollverstärker. Wer möchte, kann jedoch sowohl die Preamps als auch die Endverstärker separat erwerben.

Dann wird jedoch nicht mehr in Vor- und Endverstärker, sondern in Vor- und Endstufe unterschieden.

Die klassischen Aufgaben des Preamp

Beim Preamp handelt es sich in gewisser Weise um eine Art „Zentrale“ in der Musikanlage. Er wird mit den jeweiligen Geräten, wie CD-, MP3- oder Kassettenplayer, verbunden und fungiert damit als eine Schnittstelle.

Wie der Name schon sagt, kümmert sich dieser Verstärker vor dem Endverstärker darum, dass die abgegebenen Audiosignale weitergegeben und dann final verarbeitet werden können.

Weiterhin kann über die Preamps auch die Lautstärke geregelt werden.

Wer sich auf der Suche nach einer günstigen Variante befindet, sollte sich jedoch nicht nur im Bereich der Vor-, sondern auch in der Riege der Endverstärker umsehen. Ein solches Modell zu kaufen, erweist sich oft als günstiger als die separate Kombination aus Vor- und Endverstärker. Viele Kunden aus dem privaten Bereich greifen daher gerne auf diese Option zurück.

Aktive und passive Preamps – wo liegt der Unterschied?

Wer sich auf der Suche nach einem Vorverstärker befindet, wird sowohl mit aktiven als auch mit passiven Modellen konfrontiert. Doch worin liegt eigentlich der Unterschied? Sowohl aktive als auch passive Preamps verfügen über die klassischen Bauteile, wie beispielsweise Eingangswahlschalter oder Einstellungen zur Regelung der Lautstärke. Ein wesentlicher Unterschied zwischen beiden Bauarten besteht darin, dass in aktiven Modellen auch Operationsverstärker oder Transistoren enthalten sind.

Generell gilt jedoch auch, dass sich nicht jedes Verstärkermodell deutlich auf die Klangqualität auswirkt. Wer hier von einer ansprechenden Dynamik des Sounds und einer merklichen Verbesserung profitieren möchte, sollte sich über Geräte in der mittleren bis hohen Preiskategorie informieren. Weiterhin ist es selbstverständlich auch wichtig, andere Geräte der Anlage, zum Beispiel die Boxen, mit Bedacht auszuwählen. Denn: ein hochwertiger Preamp kann nicht alle Fehler „ausbügeln“.

Verschiedene Preamps in der Übersicht

Preamps werden in der heutigen Zeit in drei verschiedenen Hauptvarianten angeboten. Sie werden dementsprechend in…:

Röhrenverstärker (mit oft austauschbaren Bauteilen. Die charakteristische Bauweise bietet dem Nutzer die Möglichkeit, seinen Sound -beispielsweise durch den Einsatz neuer Röhren- immer wieder zu optimieren. Dieser Verstärkervariante wird ein besonders warmer Klang nachgesagt.)

Transistorverstärker (besonders beliebt und dementsprechend weit verbreitet. Das System basiert auf einem Operationsverstärker, der für eine Verstärkung des Audiosignals sorgt.)

Einer Mischvariante aus den beiden genannten Varianten (Hierbei ist die Rede von sogenannten Hybrid-Vorverstärkern. „Hybrid“ deswegen, da diese Modelle sowohl auf der Basis von Röhren als auch von Transistoren arbeiten.)
angeboten.

Welcher Vorverstärker im Einzelfall die richtige Entscheidung ist, ergibt sich unter anderem selbstverständlich auch aus dem persönlichen Geschmack und den eigenen Erwartungen.

Übrigens: Vorverstärker werden nicht nur für die klassische HiFi-Anlage, sondern auch im Zusammenhang mit der Nutzung von Kopfhörern und Plattenspielern produziert. Welches Gerät benötigt wird, ist dementsprechend auch zu einem Großteil von den Höreigenschaften und dem eingesetzten Equipment abhängig.


Wie funktionieren Mikrofone?

Wer heute -egal, ob im Hobby- oder Profibereich- nach einem (oder mehreren) passenden Mikrofonen sucht, bemerkt schnell, dass es DAS klassische Mikrofon nicht gibt. Vielmehr unterteilt sich das zur Verfügung stehende Sortiment in viele kleinere Unterkategorien. So werden neben den Groß- und Kleinmembranmikrofonen unter anderem auch Stereomikrofone, Instrumentenmikrofone, Bändchen- und Grenzflächenmikrofone, sowie Messmikrofone angeboten.

Klein- und Großmembran-Mikrofone

Weiterhin haben Interessenten die Möglichkeit, ihr Equipment durch viel Zubehör in dem Bereich aufzustocken und mit kleinen „Extras“ so gegebenenfalls die Klangqualität weiter zu erhöhen.

Welches Mikrofon die richtige Wahl darstellt, ist im Wesentlichen selbstverständlich vom jeweiligen Einsatzbereich abhängig. Im Folgenden sollen die Charakteristika der verschiedenen Modelle vorgestellt werden.

Die Entscheidung, ob ein Klein- oder ein Großmembranmikrofon genutzt werden sollte, ist für viele Musiker davon abhängig, ob Gesang und Sprache bzw. Instrumentensound aufgenommen werden soll. Als Faustregel gilt hier für viele: Gesang und Sprache sind ein Fall für das Großmembranmikrofon, Instrumente sollten in das Kleinmembranmikrofon gespielt werden. Die Erfahrung im Musikeralltag zeigt jedoch, dass die Grenzen im Laufe der letzten Jahre hier durchaus fließender geworden sind. Gerade in professionellen Studios im Rahmen der entsprechenden Aufzeichnungen werden immer öfter Kleinmembranmikros verwendet, auch im Zusammenhang mit Gesang und Sprache.

In den Bereich der Großmembranmikrofone zählen Geräte, die mit einem Durchmesser von circa 25mm daherkommen. Der Vorteil: die Großmembran-Variante bietet dem Nutzer in der Regel ein etwas stärkeres Signal und einen ansprechenderen Rauschabstand.

Jedoch sollten auch Kleinmembranmikrofone im Zusammenhang mit hochwertigen Studioaufnahmen nicht unterschätzt werden. Sie überzeugen durch ein Richtverhalten unabhängig von der Frequenz. Zudem ist der lineare Übertragungsbereich weiter als bei der Kleinmembran-Variante. Auch der allgemeine Klangeindruck ist in der Regel besser.

Wie immer gibt es jedoch gerade im Bereich der Groß- und Kleinmembranmikrofone Unterschiede, so dass es sich lohnt, die entsprechenden Modelle direkt zueinander in Bezug zu setzen und zu überlegen, welche Erwartungen (zum Beispiel ein akkurater Klang oder ein beeindruckender Sound) im Fokus stehen.

Stereomikrofone

Stereomikrofone kommen heutzutage in den unterschiedlichsten Bereichen, unter anderem auch bei Interviews im Freien, zum Einsatz. Sie eignen sich beispielsweise gut dazu, eine spezifische Atmosphäre, beispielsweise in einer Menschenmenge, aufzunehmen, da sie die Umgebungsgeräusche mitaufnehmen und damit den Einsatz mehrerer Mikros ersetzen.

Die meisten Stereomikrofone arbeiten auf der Basis von Versorgungsspannung bzw. Batterien und Akkus und lassen sich damit besonders komfortabel auch spontan und mobil, zum Beispiel an einem bestimmten Drehort im Freien nutzen.
Im Studio kommen Stereomikrofone auch, jedoch etwas seltener, zum Einsatz. Fazit: wer Tonaufnahmen draußen tätigen möchte und möglichst unkompliziert eine besondere Stimmung (inklusive Hintergrundgeräusche und Atmosphäre) aufnehmen möchte, ist mit einem Stereomikrofon auf der sicheren Seite. Für Aufnahmen im Studio bieten sich andere Varianten eher an.

Instrumentenmikrofone

Wie der Name schon sagt, werden Instrumentenmikrofone genutzt, um den Klang der Instrumente aufzuzeichnen. Doch Stopp! Nicht jede Instrumentenart braucht auch ein separates Instrumentenmikrofon! So ist das entsprechende Mikrofonieren von elektrischen Pianos oder Keyboards beispielsweise wenig verbreitet, da diese Instrumente ohnehin mit einem Audioausgang ausgestattet sind.

Eine wichtige Rolle für das Aufnehmen über ein Instrumentenmikrofon spielt zudem auch die Position des Gerätes. Wird dieses zum Beispiel besonders nah am entsprechenden Instrument platziert, wird weniger Hall aufgenommen. Im Gegenzug: befindet sich das Instrumentenmikrofon weiter von der Quelle entfernt, hat der Klang „mehr Platz“, sich im Raum auszubreiten und wird später aufgefangen. Das Ergebnis: mehr Hall und Echos.

Bändchenmikrofone

Bei den Bändchenmikrofonen handelt es sich um dynamische Mikrofone, deren Membran aus einem dünnen Aluminiumstreifen besteht. Die meisten Musiker nutzen Bändchenmikrofone, wenn es darum geht, besonders weiche Klänge (vor allem im Vergleich zum Kondensatormikrofon) zu erzielen. Mit Hilfe der entsprechenden Gerätschaften lassen sich besonders weiche Töne realisieren. Zudem erweist sich der Sound -je nach Modell- auch klarer und höhenreicher als bei anderen Mikrofonarten.

Viele moderne Bändchenmikrofone verfügen über eine integrierte, aktive Elektronik und unterstützen damit eine Vorverstärkung.

Grenzflächenmikrofone

Grenzflächenmikrofone sind auch für den Laien schnell an ihrer besonders charakteristischen Form zu erkennen. Die Kapsel wurde hier in eine flache Platte eingelassen. Das Gerät selbst wird auf einer größeren Fläche aufgelegt, die den Schall reflektiert. Somit wird nicht nur der Frequenzgang ausgewogener, auch der akustische Raumeindruck wird maßgeblich verbessert. Die Vorteile des Grenzflächenmikros liegen unter anderem damit darin, dass es im Bereich von größeren Flächen zu keinen Reflexionen kommen kann und Raumsignale -im Vergleich zum Direktsignal- wirkungsvoll abgedämpft werden. Ob dementsprechend ein größerer oder ein kleinerer Abstand zwischen Schallquelle und Mikrofon besteht, ist beim Grenzflächenmikrofon weitestgehend unerheblich für das Endergebnis.

Messmikrofone

Messmikrofone basieren auf einer Kugel-Richtcharakteristik und einem integrierten Kondensator. Der so entstehende breite, lineare Frequenzgang eignet sich hervorragend, um Messungen durchzuführen und den Klang damit zu optimieren. Mögliche Anwendungsideen ist beispielsweise das Messen von PA-Anlagen. Zudem ist es möglich, Schalldrücke mit Hilfe der Messmikrofone noch weiter zu analysieren und gegebenenfalls Änderungen vorzunehmen.

Während der Einsatz der Messmikrofone in vielen Bereichen, beispielsweise auch im Bereich der Akustik bei der Erstellung von Hörgeräten, mittlerweile zum absoluten Standard geworden ist, gibt es für die Aufnahmen von Instrumenten und Gesang weitaus passendere Lösungen am Markt.

Zubehör für Mikrofone

Um den Nutzerkomfort im Alltag und die Klangqualität zu erhöhen, haben Musiker, Techniker und Co. die Möglichkeit, ihre Mikrofone mit allerlei Zubehör auszustatten. Die Optionen sind hierbei extrem vielseitig.

Ein Windschutz ist beispielsweise vor allem für Outdoor-Aufnahmen empfehlenswert, während ein längeres Kabel die Flexibilität mitunter deutlich erhöht. „Nice to have“ sind zudem Artikel wie Taschen, Ersatzkörbe und Schalter, die den Nutzerkomfort deutlich erhöhen können.

Wie so oft gilt es natürlich dann auch hierbei, sich über die eigenen Ansprüche im Klaren zu sein und auch zu überlegen, inwieweit Vorverstärker, Klemmen und Befestigungen und Adapter als zusätzliches Zubehör in Frage kommen.

Dynamische Mikrofone für Gitarren und Metal-Vocals

Wenn es um Metal-Aufnahmen geht, sind die Anforderungen ganz anders als z.b. bei weiblichen Pop-Diven oder Volksmusik. Während viele Studiomikrofone vor allem auf die feinen Details, die Genauigkeit und das geringe Rauschen achten, sind das nicht die wichtigsten Faktoren, wenn es darum geht, das perfekte Mikrofon für Heady-Metal-Vocals und Gitarren zu finden. Du brauchst ein Mikrofon, das auch große Lautstärke klar abbildet ohne dabei zu übersteuern oder bestimmte Klangbereiche zu ignorieren.

Bei der Aufnahme von Gitarren sind die klassischen Studiomikrofone weniger gut geeignet. Gitarrenverstärker werden typischerweise mit dynamischen Mikrofonen aufgenommen. Das empfiehlt sich auch als Standardoption für Einsteiger. Auch die Redaktion von Mikrofon-Tests.de bevorzugt für Metal-Aufnahmen ein dynamisches Mikrofon (weitere Infos dazu).

Das dynamische Mikrofon, das seit langem als Industriestandard für diese Aufgabe bekannt ist, ist das legendäre SM57 von Shure. Das ist eine gute Nachricht für Metal-Musiker, denn das Shure ist sowohl für den Live-Bühnen-Einsatz als auch für Studio-Aufnahmen eine gute Wahl. Vor allem, weil es ein unschlagbares Preis-Leistungsverhältnis mitbringt.


Wie funktionieren Bandmaterial und Zubehör?

Bevor die Digitalisierung den Musikmarkt regelrecht „erobert“ hat, war die Nutzung von Tonbandgeräten, Bandmaterial und dem entsprechenden Zubehör weit verbreitet. Gerade im privaten Bereich finden sich jedoch immer noch viele Liebhaber, die sich für die klassischen Tonbandgeräte begeistern können. Auch in der Filmbranche kommen die Geräte und das Bandmaterial jedoch immer wieder zum Einsatz.

Das Tonbandgerät im Detail

Ein Tonbandgerät und das entsprechende Bandmaterial arbeiten auf analoger Basis. Mit seiner Hilfe werden akustische Signale umgewandelt, so dass am Ende elektrische Signale entstehen. Das Ergebnis wird dann auf dem betreffenden Bandmaterial gespeichert. Dieses wird aus Kunststoff hergestellt und zusätzlich mit einer Schicht ummantelt.

Durch seine spezifische Zusammensetzung (unter anderem auf der Basis von Eisen) wirkt das Bandmaterial magnetisch. So ist es dann wiederrum möglich, die erwähnten elektrischen Informationen zu sichern und auf Wunsch wiederzugeben.

Das Bandmaterial des Tonbandgerätes wird auf zwei separaten Spulen aufgewickelt. Hierbei handelt es sich wohl um die Bestandteile, die auch dem Laien als erstes ins Auge stechen. Das Tonbandgerät charakterisiert sich jedoch zudem noch durch…:

• mehrere Tonköpfe
• Elektromotoren.

Einer der wesentlichen Vorteile des klassischen Tonbandgerätes ist die Tatsache, dass sich mit seiner Hilfe auch vergleichsweise ruhige Töne aufnehmen und in einer durchaus überzeugenden Qualität wiedergeben lassen.

Das Bandmaterial als „Speicher“

Die Funktionen eines Tonbandgerätes sind weitestgehend selbsterklärend. Die jeweiligen Geräte sind mit einer Aufnahmetaste versehen, die zum Start der Aufzeichnung entsprechend betätigt werden muss. Ist dieser Schritt vollzogen, fließt Strom durch den integrierten Elektromagneten. Je nachdem, welche elektrischen Signale nun empfangen werden, wird auch die Intensität verändert.

Ein Lautsprecher im Tonbandgerät sorgt dann dafür, dass die Musik bzw. die Töne wiedergegeben werden können. Den Speicher leeren und wieder bespielbar machen Tonbandgeräte sind unter anderem auch mit einer „Löschen“-Taste ausgestattet. Mit ihrer Hilfe können ehemals abgespeicherte Daten wieder gelöscht werden.

Die dahinterliegende Technik basiert auf einem vergleichsweise starken Magnetfeld, welches kontinuierlich das Bandmaterial „bearbeitet“ und es magnetisiert.

Somit ist es am Ende des Procederes vollkommen leer und kann -sofern gewünscht- neu bespielt werden. Weitere -durchaus nützliche „Extras“ und Vorgehensweisen- sind unter anderem…:

• die Hinterbandkontrolle (, auf deren Basis eine getätigte Aufnahme direkt überprüft werden kann)
• die Bandberuhigung (, mit deren Hilfe Bandlängsschwingungen gedämpft werden können, damit einem Modulationsrauschen vorgebeugt werden kann)
• die Rauschverminderung (, in deren Zusammenhang der Signal-Rauschabstand optimiert werden kann).

Auf Basis der entsprechenden Technik wurden die Tonbandgeräte im Laufe der Zeit kontinuierlich verbessert. Daher wäre es -auch gerade als Laie- falsch, sich von der durchaus oft ein wenig angestaubt wirkenden Optik der Geräte blenden zu lassen. Weiterhin lohnt es sich -gerade dann, wenn das Tonbandgerät nicht nur zu Dekozwecken eingesetzt werden
soll- die verschiedenen Modelle (und deren Zustand) vor dem Kauf miteinander zu vergleichen.

Die Frage nach dem Preis – was kosten Bandmaterial, Zubehör und Tonbandgeräte?

Tonbandgeräte werden in vielen Varianten -wenn auch meist auf derselben Technik basierend- angeboten. Im Allgemeinen sollte jedoch zwischen Tonbandgeräten und Bandmaterial für den privaten und für den professionellen Gebrauch unterschieden werden. Hierbei gilt: interessieren Sie sich als Privatperson für ein entsprechendes Gerät und Zubehör, so ist es unerlässlich, sich im Bereich der gebrauchten Produkte umzusehen. „Kleinere“ Tonbandgeräte werden heutzutage nicht mehr hergestellt. Dennoch stellen viele Börsen und Flohmärkte ein wahres Paradies für die Fans dieser klassischen Aufzeichnungsmöglichkeit dar.

Ein wenig anders verhält es sich mit Hinblick auf Bandmaterial, Tonbandgeräte und Zubehör für den professionellen Bedarf. Hier gibt es durchaus Hersteller, die ihre entsprechenden Gerätschaften auch heute noch produzieren. Die durchaus bemerkenswerte Qualität der Endergebnisse und das Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage zeigt sich jedoch auch im Preis. So schlägt ein Tonbandgerät für den professionellen Bedarf schnell mit mehreren tausend Euro zu Buche.

Daher lohnt es sich immer, sich im Vorfeld über den Einsatzbereich des Geräts klar zu werden. Wer beispielsweise sein Tonbandgerät nur ab und an nutzen möchte, kann ein entsprechendes Modell schon für 100 Euro (manchmal sogar weniger) erstehen. Für die Arbeit im Tonstudio braucht es jedoch ein weitaus größeres Leistungsportfolio.

Weiterhin ist selbstverständlich nicht nur das Gerät selbst, sondern auch das besagte Zubehör in Form von Bandmaterial und etwaigen Ersatzteilen interessant. Hochwertiges Bandmaterial kostet heutzutage ab circa 150 Euro pro Spule. Ausschlaggebend ist hierbei jedoch nicht nur der Preis, sondern auch die Frage danach, wie unkompliziert
hierbei nachbestellt werden kann. Daher ist es für ein Tonstudio unerlässlich, sich auf eine Marke zu konzentrieren, die sich auf den professionellen Bedarf spezialisiert hat und im Notfall auch mit einem verlässlichen Support aufwarten kann.


Wie funktioniert Video Editing?

Egal, ob im professionellen oder im Hobbybereich: wer Videos schneiden möchte, braucht eine entsprechende Hard- und Software. In beiden Bereichen, sowohl bei den Programmen als auch bei den Geräten hat sich im Laufe der Jahre viel verändert. So wurden die PCs nicht nur moderner, sondern auch die Schnittprogramme schneller und komfortabler.

Was muss ein verlässliches Video Editing leisten?

Das Ergebnis spricht für sich: auf der Basis einer (durchaus auch zu den eigenen Fähigkeiten) passenden Software lassen sich nicht nur Videos und Bilder erstellen, sondern natürlich auch bearbeiten. Somit können -durchaus auch im privaten Bereich- professionelle Ergebnisse erzielt werden.

Doch was sollte mit Hinblick auf Video Editing eigentlich beachtet werden? Was braucht es, um nutzerfreundlich schneiden zu können?

Wer sich auf der Suche nach passenden Produkten aus dem Bereich Video Editing befindet, sollte sich vor allem mit den Bereichen…:

• Import
• Funktionen zur Bearbeitung der Videos/ Bilder
• Export

befassen. Weiterhin ist es selbstverständlich auch von Vorteil, wenn sie die jeweils ausgesuchte Video Editing Software nutzerfreundlich bedienen lässt und mehrere Möglichkeiten der individuellen Einstellung bietet. Hier entscheidet jedoch oft der persönliche Geschmack, welche Funktionen nützlich sind.

Eine wichtige Rolle spielt -mit Hinblick auf die verschiedenen Funktionen- auch die Nutzeroberfläche. Viele Programme sind hier mittlerweile sogar fast schon selbsterklärend und machen es Laien damit umso einfacher, ihre ersten Erfahrungen im Video Editing zu sammeln.

Eine individuelle Bearbeitung als Basis für herausragende Videos

Damit ein Video genauso bearbeitet werden kann, wie Sie es sich vorstellen, braucht esnatürlich die entsprechenden Funktionen. Auch vergleichsweise günstige Programme bieten Ihnen hierbei unter anderem die Möglichkeit, die Lichtverhältnisse zu verändern, einen Video Stabilisator zu nutzen und Text und Bilder dem Video beizumischen, um dieses abwechslungsreicher zu gestalten.

Im Laufe der Zeit zeigt sich hierbei häufig, dass oft auf die klassischen Bearbeitungstools, unter anderem auch Zeitlupe, das Schneiden und die Farbverhältnisse, zurückgegriffen wird, während andere Funktionen dann doch vergleichsweise selten zum Einsatz kommen.

Die Export-Funktion

Sie haben Ihr Video fertig bearbeitet? Wunderbar! Dann stellt es nun die letzte Aufgabe der Video Editing Software dar, dieses zu exportieren, damit es auch auf anderen Geräten angeschaut werden kann. Die wohl traditionellste Form des Exports stellt hierbei der Export der Daten auf eine CD dar. Wer möchte, kann sich auch für einen Video Editor entscheiden, der die betreffenden Video-Daten auch direkt auf YouTube hochlädt.

Vorsicht bei Effekten!

Keine Frage: das Einsetzen von Effekten macht Spaß! Viele Video Editors bieten dem Nutzer hierbei eine große Auswahl an Highlights und Übergängen. Wer jedoch zu viele Effekte einsetzt, riskiert, sein Video regelrecht zu „überladen“.

Hier gilt durchaus das Motto „Weniger ist mehr!“. Moderne video Editor Programme bieten neben den klassischen Effekten unter anderem auch die Möglichkeit, auf der Basis von 3D zu arbeiten.

Die Audio Bearbeitung als Bereich des Video Editings

Zu einem gelungenen Video gehört selbstverständlich nicht nur das Bild, sondern auch der Ton. Da dieser nach einer Aufnahme in den seltensten Fällen direkt „perfekt“ ist, muss auch hier oft nachbearbeitet werden. Dankenswerterweise ist diese Funktion in den modernen Video Editors schon integriert. Das bedeutet, dass es beispielsweise möglich ist, parallel an Bild UND Ton zu arbeiten.

So kann eine Bildstrecke bzw. ein Clip vollkommen unkompliziert mit der passenden Hintergrundmusik unterlegt werden. Gleichzeitig ist es möglich, eine bestimmte Tonspur zu betonen und damit in den Vordergrund zu stellen. Auch Rauschen und andere Störgeräusche können hiermit gut ausgeblendet bzw. minimiert werden. Gleichzeitig gilt es jedoch auch, auch die Leistungen hochwertiger Software nicht zu überschätzen. So kann ein unscharfes Bild zwar durchaus verbessert, jedoch auch auf Basis einer verlässlichen Software unter Umständen nicht perfektioniert werden. Ein Video in einer zumindest mittelklassigen Qualität sollte im Idealfall die Basis für die weiterführende Bearbeitung bilden.

Die Technik hinter dem Video Editor

Was für den Nutzer ein buntes Potpourri an Möglichkeiten darstellt, basiert selbstverständlich bei genauer Hinsicht auf neutraler Technik. So ist der Video Editor unter anderem dafür zuständig, die einzelnen Sequenzen eines Videos zu kopieren und dann wieder aneinanderzusetzen. Die Grundlage für diese scheinbar schlichte Aufgabe bildet dann wiederrum entweder der lineare oder der nichtlineare Schnitt.

Doch worin liegt der Unterschied zwischen den beiden Varianten?

Im Zuge des linearen Schnitts kommt es zu einem Kopiervorgang von einer Quelle auf ein Zielmedium. Das Verfahren wurde im Laufe der Zeit insofern verbessert, als dass der Nutzer nun die Möglichkeit hat, Bild- und Tonsequenzen gezielt auszusuchen und wieder an beliebiger Stelle einzufügen. Früher konnte das Einfügen jedoch nur nacheinander stattfinden. Eine Veränderung der Reihenfolge war nicht möglich.

Wer den nichtlinearen Schnitt nutzt, speichert die Bild- und Tonsignale zunächst auf einer Festplatte und kann dann die einzelnen Elemente wieder zusammenfügen. Wer möchte, kann Bild und Ton hierbei auch separat voneinander einfügen. Dank der Digitalisierung kommt es zudem auch nicht mehr zu einem Generationsverlust. Hierbei handelt es sich um das Phänomen, dass die Qualität eines Videos nach dem mehrmaligen Kopieren von Daten immer mehr nachlässt.


Wie funktionieren Synchronizer und Clockgeneratoren?

Sowohl Synchronizer und Clockgeneratoren erfüllen beide -zusammengefasst- die Aufgabe eine Synchronisation verschiedener Daten zu gewährleisten. Sie kommen entsprechend dann zum Einsatz, wenn beispielsweise in einem Tonstudio mehrere Geräte (auf digitaler Basis) aufeinmal eingesetzt werden.

Nur dann, wenn die Taktung hierbei synchron und einheitlich gehalten werden kann, ist auch ein optimaler Signalfluss gewährleistet. Und genau an dieser Stelle kommen die Clockgeneratoren bzw. die Synchronizer ins Spiel. Beide arbeiten dann wiederrum jedoch auf unterschiedlichen Ebenen.

Clockgeneratoren im Detail

Besonders in Tonstudios gehören Clockgeneratoren längst zum Standard. Immerhin sorgen sie dafür, dass verschiedene digitale Geräte einheitlich und auf Basis einer synchronenTaktung geschaltet werden. Durch ihren Einsatz wird ein stabiles Signal erzeugt, welches dann wiederrum an die anderen, jeweils angeschlossenen Geräte weitergegeben wird.

Am effektivsten arbeitet der Clockgenerator übrigens dann, wenn er jedes der betroffenen Geräte im System versorgen kann und entsprechend installiert wird.

Was sollte mit Hinblick auf den Kauf von Clockgeneratoren beachtet werden?

Wie immer ist es selbstverständlich wichtig, dass der Clockgenerator auch zum eigenen Equipment passt. Achten Sie bei der Auswahl des entsprechenden Modells unter anderem auf Faktoren wie…:

• die Möglichkeit zur individuellen Programmierung
• Timing- und Frequenz
• die Unterstützung von I/O-Hubs
• das Vorhandensein einer Wake-On-LAN-(WOL)-Funktion
• die Option, das System auch mit PCIe-Bausteinen erweitern zu können
• eventuelle Grenzwerte mit Hinblick auf die Packungsdichte.

Der Synchronizer und seine Aufgaben

Auch der Synchronizer fügt mehrere Informationen an einer Stelle zusammen. Das entsprechende Zusammentragen bzw. Vergleichen kann wahlweise auf einem Rechner oder auch mehreren Geräten in einem Netzwerk stattfinden. Auch der Vergleich auf der Basis mobiler Endgeräte wie Notebooks oder Tablets stellt in der heutigen Zeit kein Problem mehr dar.

Weitestgehende Flexibilität besteht auch im Zusammenhang mit dem Speicherort der betreffenden Daten. So können diese beispielsweise unter anderem auf einer Festplatte oder einem USB-Stick hinterlegt worden sein.

Ein wichtiger Aspekt: der Nutzerkomfort des Synchronizers

Je nachdem für welchen Synchronizer Sie sich entscheiden, gestaltet sich auch der Nutzerkomfort mehr oder weniger überzeugend. Verlässliche und komfortable Synchronizer erlauben es hierbei beispielsweise, zunächst weitestgehend selbsterklärend das bevorzugte Laufwerk zu wählen, welches dann wiederrum mit den betreffenden Daten abgeglichen werden soll.

Um eine maximale Transparenz zu wahren, wird dem Nutzer dann wiederrum eine Vorschau auf die folgenden Synchronisationsschritte angezeigt. Danach hat der Nutzer noch einmal die Möglichkeit, diese Liste durchzusehen und Dateien vom Synchronisationsvorgang wieder auszuschließen. Weiter können auch Änderungen mit Hinblick auf die Synchronisationsrichtung vorgenommen werden. Wurde alles kontrolliert und abgesegnet, kann der eigentliche Vorgang final gestartet werden. Tipp: viele Programme bieten auch die Option, sich die Liste zum besseren Abgleich vor der Freigabe ausdrucken zu lassen.

Bitte beachten Sie jedoch, dass es sich hierbei nur um ein Beispiel für ein klassisches Vorgehen handelt. Je nach gewähltem Synchronizer kann sich das Procedere durchaus auch weniger transparent gestalten.

Individuelle Einstellungen bei der Synchronisation

Individuelle Einstellungen bei der Synchronisation mehrerer Daten spielen für viele Hersteller (und Nutzer) in der heutigen Zeit eine tragende Rolle. So bieten viele Programme beispielsweise die Möglichkeit, verschiedene Aufgaben auf der Basis individueller Profile zu speichern und das Procedere um weitere persönliche Einstellungen zu ergänzen.

Besonders beliebt ist hierbei dann auch das Anlegen von Listen mit Ausnahmen, die bei einer Synchronisation entsprechend nicht berücksichtigt werden sollen. Weiter gilt es dann oft auch, Einstellungen für Unterverzeichnisse zu fixieren und weitere Filterungsoptionen (beispielsweise im Zusammenhang mit bestimmten Zeiträumen) vorzunehmen.

Manuelle und zeitgesteuerte Synchronisation

Moderne Synchronizer bieten dem Nutzer die Möglichkeit, den Ablauf nicht manuell, sondern automatisch -zu einem festgelegten Zeitpunkt- ausführen zu lassen.


Wie funktioniert das MIDI Equipment?

Der durchaus vielseitige Bereich des MIDI Equipment lässt sich weiter in MIDI Keyboards, MIDI Controller und MIDI Interfaces unterteilen. Damit hier auf MIDI-Basis ein überzeugendes Endergebnis produziert werden kann, gilt es natürlich, auf entsprechend passende Produkte zurückzugreifen.

Der MIDI Controller – mehr als „nur“ MIDI Keyboard

Doch was sollte mit Hinblick auf die einzelnen Punkte eigentlich genau beachtet werden? Wodurch unterscheiden sich die verschiedenen Geräte voneinander? Und welche Aufgaben erfüllen sie eigentlich genau?

Im Folgenden soll auf die drei Hauptkomponenten des MIDI Equipment eingegangen werden. Das MIDI-Keyboard – die Kaufentscheidung ist vom Einsatzbereich abhängig Wer sich einmal mit der großen Auswahl befasst hat, die allein schon im Bereich der MIDI Keyboards geboten wird, weiß, dass es oft schwer fallen kann, sich zu entscheiden. Die Anzahl der in Frage kommenden Produkte kann jedoch reduziert werden, wenn der Interessent sich überlegt, inwiefern er das MIDI Keyboard im Alltag überhaupt einsetzen möchte.

Für den „normalen Hausgebrauch“ bzw. das Einspielen kürzerer Passagen reicht es in der Regel, sich für ein Gerät mit vergleichsweise wenigen Tasten zu entscheiden. Wer sich jedoch mit besagten kurzen Passagen nicht begnügen möchte, entscheidet sich besser von Vornherein für ein mittelgroßes bis großes Modell. Dieses bietet dann circa 25 Tasten aufwärts.

Ausschlaggebend für den Kauf sollte jedoch nicht nur die Anzahl der Tasten, sondern auch die Größe und das Design des MIDI Keyboards sein. Gerade dann, wenn Sie sich beispielsweise für ein mittelgroßes bis großes Modell entschieden haben, sollte natürlich auch die Größe zur Anzahl der Tasten passen. Ansonsten kann es zu Einschnitten mit Hinblick auf den gebotenen Nutzerkomfort kommen.

Die meisten MIDI Keyboards können zudem problemlos mit dem PC verbunden werden. Achten Sie jedoch hierbei natürlich auch immer auf die Art der Anschlüsse und darauf, dass beide Komponenten, also PC und Board, zusammenpassen. Im Allgemeinen ist derzeit der Trend zu verzeichnen, dass die Anzahl der PCs, die mit integriertem MIDI-Anschluss produziert werden, zurückgeht. Viele Hersteller greifen hierbei auf die klassischen USBVerbindungen zurück.

Der MIDI Controller – mehr als „nur“ MIDI Keyboard

Viele Hersteller ordnen unter anderem auch ihre MIDI Keyboards der Kategorie der MIDI Controller zu. Eine Entscheidung, die nicht falsch ist, jedoch in gewisser Weise auch eine Form der Verallgemeinerung darstellt.

Bei klassischen MIDI Controllern handelt es sich um einen Sammelbegriff für Geräte, die dabei helfen, Songideen nicht mehr (wie früher) zu Papier, sondern eben direkt in den PC zu bringen.

Neben dem MIDI Keyboard, welches auf der Basis von Tasten arbeitet, stehen noch andere MIDI Controller, zum Beispiel spezifische Regler zur Verfügung, die dabei helfen, einen Song zum Leben zu erwecken. Die Grenzen zwischen den einzelnen Controllern sind weitestgehend fließend. So besteht beispielsweise die Option, einen Song zunächst über die Tasten des MIDI Keyboards einzuspielen und diesen dann über einen anderen Controller und dessen Regler weiter zu bearbeiten.

Im Allgemeinen wird in dieser Produktkategorie zwischen…:
• DAW Controllern
• PAD Controllern
• den bereits erwähnten Keyboards
unterschieden.

Die MIDI Interfaces als Instrumentenschnittstelle

Bei einem MIDI Interface handelt es sich um eine Schnittstelle für Instrumente in digitaler Form. Mit seiner Hilfe können dann beispielsweise Soundinformationen, die von Instrumenten abgegeben werden, an den PC übertragen werden.

Wer sich für den Kauf eines solchen Gerätes interessiert, sollte unter anderem darauf achten, dass dieses mindestens zwei MIDI-Ausgänge und zwei MIDI-Eingänge aufweist. Weiterhin wurden viele Modelle ohnehin schon mit den praktischen LEDs (zum Anzeigen des Status) und separaten Reglern ausgestattet. Auch das MIDI Interface lässt sich -ebenso wie die Keyboards und die Controller- meist auf USB-Basis an den betreffenden PC anschließen.

Wichtig ist es, beim Kauf auch darauf zu achten, dass das betreffende Modell mit dem eingesetzten Betriebssystem kompatibel ist und sich -wenn gewünscht- nicht nur mit dem Stand-PC, sondern auch mit einem Tablet oder Laptop kombinieren lässt.

Noch flexibler gestaltet sich die Nutzung der entsprechenden Modelle, wenn das MIDI Interface auch mit einem Mikro-Anschluss aufwarten kann.

MIDI Interfaces beim Live-Gig

MIDI Interfaces sind in der heutigen Zeit nicht nur im klassischen Tonstudio, sondern auch „on the road“ bzw. beim Konzert zu einem wichtigen Standard geworden. So sind sie nicht nur unglaublich handlich, sondern lassen sich wahlweise auch bequem an anderen Gerätschaften, beispielsweise am eingesetzten Fußtaster, anderen digitalen Musikinstrumenten oder Synthesizern, anschließen.

Teuer = gut?

Wie so oft werden de Produkte aus dem Bereich MIDI Equipment in unterschiedlichen Preisklassen angeboten. Daher ist die Frage legitim, ob es denn tatsächlich ein Produkt aus den oberen Preisklassen braucht, um überzeugende Ergebnisse erzielen zu können. Neben der Tatsache, dass selbstverständlich auf die Komptabilität mit dem PC und dessen Betriebssystem geachtet werden sollte, gilt es festzuhalten, dass vor allem die Geräte im mittleren bis hohen Preisbereich mit einem ansprechenden Preis-Leistungsverhältnis aufwarten.

Die tragenden Unterschiede zwischen „günstig“ und „teurer“ zeigen sich vor allem im Bereich der MIDI Interfaces. Achten Sie jedoch -bevor Sie Ihr Studio mit MIDI Equipment aus den unterschiedlichen Bereichen ausstatten nicht nur auf den Preis, sondern auch auf die „Extras“, das Design und die Eckdaten der jeweiligen Geräte. Oft entscheidet am Ende auch das persönliche Empfinden vom überzeugendsten Nutzerkomfort.


Wie funktionieren Analoge Mischpulte?

Auch wenn der Trend in der heutigen Zeit klar in die Richtung der digitalen Mischpulte geht, so kann dennoch nicht verleugnet werden, dass auch analoge Mischpulte im modernen Tonstudio durchaus noch eine tragende Rolle spielen. Dies liegt unter anderem daran, dass auch diese besonders charakteristischen Modelle durchaus noch ihre Daseinsberechtigung haben.

Wo liegen die Vorteile eines analogen Mischpultes?

Sie bieten dem Nutzer einige Vorteile, die sich unter anderem in einem vergleichsweise natürlichen Klang und einem warmen Sound zeigen. Zudem nehmen sie -je nach Modell- nicht viel Platz weg und sind für Anfänger vor allem aufgrund ihrer gebotenen Nutzerfreundlichkeit oft die erste Wahl.

Um sich auch auf dem Gebiet der analogen Mischpulte möglichst viele Optionen offen zu halten, ist es wichtig, sich für ein Modell zu entscheiden, dass idealerweise mit mehr Kanälen aufwartet als zum Kaufzeitpunkt benötigt werden. So kann es zwar sein, dass Sie jetzt „nur“ einen Anschluss für Ihre Gitarre benötigen, in Zukunft aber auch noch ein zusätzliches Mikrofon integrieren möchten. Hier ist es in der Regel günstiger, gleich zu einem analogen Mischpult mit den entsprechenden Gegebenheiten zu greifen, anstatt nachträglich aufrüsten zu müssen.

Besonders interessant ist hierbei auch immer ein Blick auf die Kosten, die mit einem analogen Mischpult einhergehen. Denn: günstige Pulte sind schon ab circa 50 Euro am Tag erhältlich, während die High-End-Modelle in der Regel im fünfstelligen Bereich anzusiedeln sind. Wer sein analoges Mischpult jedoch im eigenen Studio, vielleicht sogar für private Zwecke, nutzen möchte, ist mit einem Gerät in der unteren bzw. mittleren Preisklasse schon oft gut beraten.

Auch wenn viele Interessenten (oft zu Unrecht) die analoge Variante des Mischpultes von Vornherein für sich ausschließen, ist es sinnvoll, sich mit den Vorteilen der entsprechenden Modelle zu beschäftigen. Diese zeigen sich unter anderem darin, dass…:

– sich auf ihrer Basis ein besonders warmer, ansprechender Sound kreieren lässt, der in dieser Weise von den meisten digitalen Mischpulten eben nicht erzeugt werden kann.
– der Nutzer direkt hört, wie sich eventuelle Veränderungen auf den allgemeinen Sound auswirken. So kann „Fehlern“ schnell vorgebeugt werden.
– jeder Knopf des analogen Mischpultes mit genau einer Funktion belegt ist. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass sich hier auch Anfänger auf dem Gebiet der Mischpulte hervorragend zurechtfinden.
– vor allem die kleineren Modelle oft auch schon mit einem überzeugenden Preis-Leistungsverhältnis aufwarten. Gerade dann, wenn es im ersten Schritt darum geht, sich allgemein mit dem Thema – „Mischpulte“ zu befassen und die Basics kennenzulernen, handelt es sich hierbei um eine gute Alternative zur digitalen Variante.

Gerade auch dann jedoch, wenn Sie das analoge Mischpult im Rahmen einer privaten Feier bzw. allgemein für den privaten Bedarf nutzen möchten, ist es wichtig, sich gegebenenfalls nicht für das größte Modell zu entscheiden, sondern auch selbstverständlich die Gegebenheiten vor Ort zu beachten.

Wann ist ein analoges Mischpult eher nicht zu empfehlen?

Wie bereits erwähnt, bieten analoge Mischpulte durchaus Vorteile. Jedoch wäre es ein Fehler, nun davon auszugehen, dass die analoge Variante wirklich immer die „beste Wahl“ sei. In manchen Fällen empfiehlt es sich, doch zur digitalen Version zu greifen. Doch wann?

Beispielsweise gerade dann, wenn Sie flexibel bleiben und „im Notfall“ schnell agieren möchten, kann es sein, dass die Charakteristika eines analogen Mischpultes eher hinderlich sind. Denn: auf der Basis eines analogen Mischpultes ist es nicht möglich, spezifische Einstellungen zu speichern und -im wahrsten Sinne des Wortes- auf Knopfdruck wieder abzurufen. Die Folge: die Regler am Pult müssen immer aufs Neue eingestellt werden.

Weiterhin sind vor allem die größeren Modelle der analogen Mischpulte verhältnismäßig teuer und -das haben kleine und große Geräte gemeinsam- zeichnen sich unter anderem dadurch aus, dass sich Hintergrundgeräusche bzw. Rauschen nur schwer herausfiltern lassen/ lässt.

Wird dann noch eine Aufnahme kopiert, macht sich dies -je nach Anzahl der Kopien- entsprechend auch an der Qualität des Endproduktes bemerkbar.

Welches analoge Mischpult ist die beste Lösung?

Der Markt an analogen Mischpulten ist unglaublich vielseitig. Dementsprechend fällt eine letztendliche Auswahl oft schwer. Fest steht, dass es durchaus möglich ist, für circa 1.500 Euro eine verlässliche Lösung mit einer größeren Anzahl an Kanälen und weiteren Extras zu erstehen.

Ausschlaggebend für den letztendlichen Preis sind unter anderem die Anzahl der erwähnten Kanäle und die Bitrate.
Doch Vorsicht! Lässt die Akustik eines Raumes zu wünschen übrig, kann dies in der Regel auch nicht von einem hochwertigen Mischpult ausgeglichen werden! Im Zweifelsfall gilt es daher immer, die Grundvoraussetzungen zu checken und sich erst dann für ein entsprechendes Gerät zu entscheiden.

Besonders praktisch ist es jedoch in jedem Falle, auf ein analoges Mischpult mit einer eingebauten USB- bzw. Firewire Soundkarte zu setzen. So ist es dann unter anderem möglich, vollkommen unkompliziert eine Verbindung zum PC aufzubauen. Achten Sie bei der Auswahl der erwähnten Soundkarte auch immer darauf, wie viele Kanäle das jeweilige Modell unterstützt und checken Sie auch die Komptabilität mit dem eingesetzten Betriebssystem des PC.


Wie funktionieren Summierer?

Wie der Name schon vermuten lässt, wird einem Summierer die Aufgabe zuteil, etwas „zusammenzuziehen“. Genauer gesagt: ein solches Gerät vereint -ähnlich wie ein Mischpult- verschiedene Spuren unter sich.

Einige Verbraucher sind jedoch immer noch der Meinung, dass sich der Kauf eines Summierers, auch aufgrund der Preise, die sich oft im vierstelligen Bereich bewegen, nicht wirklich lohnt. Doch ist dem wirklich so?

Wie läuft eine klassische Summierung eigentlich ab?

Im Zuge einer Summierung treffen die verschiedenen Einzelspuren aufeinander und werden zusammengefasst. Hierbei besteht immer die Gefahr, dass das Gesamtwerk nun übersteuert. Immerhin trägt jede der Einzelspuren dazu bei, dass der Pegel kontinuierlich anwächst und „sich summiert“. Die entsprechende Übersteuerung findet dann ab einer bestimmten Grenze unweigerlich statt.

Und genau an dieser Stelle setzt ein Summierer an. Seine Aufgabe ist es, die Pegel der erwähnten einzelnen Spuren zu mindern, noch bevor diese aufsummiert werden. Weiterhin zeichnen sich hochwertige Geräte dadurch aus, dass sie ihre Arbeit ohne unerwünschte Nebenerscheinungen, wie beispielsweise einem negativen Einfluss auf den Ton, verrichten.
Summierer werden heutzutage sowohl in der analogen als auch in der digitalen Variante angeboten. Während der oben genannte Ablauf in diesem Zusammenhang der analogen Variante zuzuordnen ist, verhält sich das Ganze mit Hinblick auf die digitale Version ein wenig anders. So werden bei den digitalen Summierern nicht nur die Pegel, sondern auch die Anzahl der Bits reduziert. Auch der Klirrfaktor steigt an. Der Nachteil der digitalen Summierer zeigt sich hierbei unter anderem darin, dass es zu möglichen Qualitätsverlusten mit Hinblick auf den Sound kommen kann. Oft sind diese jedoch so minimal, dass sie kaum bzw. gar nicht hörbar sind.

Die Vorteile der analogen Summierer in der Übersicht

Wie bereits oben erwähnt, ist der Klirrfaktor bei den analogen Summierern tendenziell geringer als auf Basis der digitalen Version. Zudem ist die Fehlerrate beim Summieren auf analoger Ebene oft geringer und auch die detailreichsten Elemente bleiben in der Regel erhalten und können entsprechend weiterverarbeitet werden.
Zu guter Letzt überzeugt der analoge Summierer jedoch auch im Zusammenhang mit dem gebotenen Sound. Dieser wird -auch von Laien- oft als deutlich wärmer empfunden. Auch mit Hinblick auf die Weiterbearbeitung unter der Nutzung der analogen Summierer bleiben keine Wünsche offen. Es braucht beispielsweise keine separate Signalumwandlung, um etwaige analoge Effekte einzubauen.

Die Alternative: der digitale Summierer

Nun jedoch davon auszugehen, beim analogen Summierer handele es sich immer um die beste Wahl, wäre falsch. Vielmehr wartet auch die digitale Variante mit einigen Vorteilen auf, die beim Kauf berücksichtigt werden sollten.

So verliert der analoge Summierer beispielsweise den direkten Vergleich, wenn sich der Nutzer für ein besonders günstiges Modell entscheidet. Generell gilt hierbei, dass sich der Käufer auf der weitestgehend sicheren Seite befindet, wenn er sich für ein analoges Gerät im vierstelligen Bereich entscheidet. Die hochwertigen Modelle bilden hier meist die Basis für hervorragende Signale.

Ein weiterer Nachteil der analogen (und sicherlich ein Vorteil der digitalen) Version ist es, dass sowohl die Bearbeitung der Lautstärke als auch die Arbeiten im Bereich „Balance“ an den Summierer weitergegeben werden. Hier hat der Nutzer jedoch nicht die Option, eventuelle Lieblingseinstellungen zu speichern und immer wieder auf diese zurückzugreifen. Sie müssen immer wieder neu eingestellt werden.

Individuelle Einstellungen am Summierer

Unabhängig davon, ob ein Summierer auf analoger oder digitaler Ebene arbeitet, unterscheiden sich die einzelnen Geräte zudem auch mit Hinblick auf ihre Optik und die individuellen Einstellungsoptionen. So entscheiden sich manche Hersteller dafür, dem Nutzer wenige (bis keine) zusätzlichen Bedienelemente zu bieten und möchten dadurch die Grundlage für einen möglichst „reinen“ Signalweg bzw. eine saubere Übermittlung bilden.

Der Markt bietet jedoch auch andere Gerätschaften, die dann wiederum mit „Extras“ wie Fadern und Reglern ausgestattet sind, um einem Sound eine persönliche Note zu verleihen. Je nach Gerät wird der Sound dann entsprechend „von Haus aus“ beeinflusst.

Was ist besser? Analog oder digital?

Die Unterschiede zwischen „analog“ und „digital“ zeigen sich in der Regel mehr im Nutzerkomfort als im Klang selbst. Je nach Gerät fällt es so sogar oftmals schwer, allein aufgrund des Sounds zwischen beiden Varianten zu differenzieren. Zudem sorgten die technischen Entwicklungen der letzten Jahre auch dafür, dass die Unterschiede mit Hinblick auf einen hochwertigen Klang zunehmend geringer wurden.

Und trotzdem schwören auch gerade viele Profis immer noch auf die Analogsummierer in den oberen Preisklassen. Ausschlaggebend ist hierbei auch auf noch die Tatsache, dass es unter seiner Nutzung möglich ist, einen Sound mit Hilfe von separaten Effekten noch individueller zu gestalten.

Besonders bemerkenswert ist es hierbei zu guter Letzt zweifelsohne auch, dass es sich bei den Geräten der Summierer um eine Produktsparte handelt, die sich wie nur wenige andere gegen die zunehmende Digitalisierung (auch gerade im Tonstudio) behaupten kann.


Wie funktionieren Effektgeräte?

Wie der Name schon vermuten lässt, lässt sich mit einem Effektgerät der Klang eines Instruments, genauer gesagt einer E-Gitarre, verändern. Vor allem die Verwendung externer Effektgeräte, die eben nicht über den Gitarrenverstärker selbst aktiviert werden, erfreuen sich sowohl im Hobby- als auch im Profibereich einer ungebrochenen Beliebtheit.

Das Verzerren mit Effektgeräten

Heutzutage sind Effektgeräte in vielen Varianten erhältlich, haben jedoch eines gemeinsam: unter ihrer Nutzung ist es möglich, dem jeweiligen Sound einen besonders individuellen Schliff zu verleihen. Wer möchte, kann selbstverständlich auch im Spiel verschiedene Effektarten miteinander kombinieren.

Doch welche Effekte stehen dem Gitarristen überhaupt zur Verfügung? Im Folgenden soll eine Übersicht über die jeweiligen Möglichkeiten und die dazugehörigen Modelle an Effektgeräten gegeben werden.

Das Verzerren gehört zu den Effekten, die in der Musik mit am häufigsten zum Einsatz kommen. Doch der Weg zum klassisch-verfärbten bzw. verzerrten Sound ist nicht strikt vorgegeben. Stattdessen hat der Gitarrist hier gleich mehrere Möglichkeiten. So kann er die Verzerrung beispielsweise über die Vorstufe des jeweiligen Verstärkers, individuelle Einstellungen an der Gitarre und das Treten von Effektpedalen hervorrufen. Pedale sind allein deswegen schon sehr praktisch, weil sie einfach am Boden platziert werden und dann getreten werden können ohne dass der Künstler sich bücken muss. Das Umstellen von „Effekt“ auf „ohne Effekt“ passiert damit binnen weniger Augenblicke.
Die meisten dynamischen Effekte, die sich beispielsweise auch auf der Basis des so genannten Wah-Wah-Pedals erzielen lassen, werden zwischen der Gitarre und der jeweiligen Vorstufe geschaltet. Andere Varianten befinden sich hingegen zwischen der Vor- und der Endstufe vom Amp.

Bedenken Sie mit Hinblick auf die Nutzung der Effektpedale auch immer, dass diese verständlicherweise Strom brauchen, um zu funktionieren. Manche Modelle arbeiten auf der Basis von Batterien, andere brauchen ein Netzteil.

Effekte auf der Basis einer Signalverstärkung

Um die Lautstärke zu erhöhen und gleichzeitig den Sound ein wenig satter klingen zu lassen, entscheiden sich viele Musiker auch für den Einsatz eines Boosters. Wer sich für ein solches Gerät interessiert, kann sich unter anderem für Modelle mit einem oder mehreren Reglern entscheiden. Beinhaltet ein Booster beispielsweise unter anderem auch einen Drive-Regler, kann der Künstler individuell bestimmen, wie stark sein Sound verzerrt werden soll. Hierbei kann es sich -je nach individueller Vorliebe- um einen Vorteil handeln, der dafür spricht, ein klassisches Verzerrerpedal durch einen Booster zu ersetzen.

Welche verschiedenen Effektarten gibt es?

Einen vorgeschalteten Effekt zu nutzen, bedeutet, sich für ein Modell zu entscheiden, welcher vor der Vorstufe des Verstärkers arbeitet. Zu den entsprechenden Gerätschaften gehören beispielsweise alle Verzerrer.

Die Effekte Delay und Chorus gehören dieser Gattung jedoch nicht an. Sie werden im Bereich zwischen der Vor- und der Endstufe zwischengeschaltet.

Die externen Effekte (die eingangs erwähnten Effektpedale) kommen auf der Basis der F-Buchsen im Bereich zwischen Preamp und Endstufe zum Einsatz.

Modulationseffekte in der Übersicht

Die meisten Modulationseffekte arbeiten im Bereich zwischen der Vor- und der Endstufe. Besonders bekannt (und beliebt) sind in diesem Zusammenhang…:

Phaser
Flanger
Chrous.

Sie arbeiten weitestgehend auf gleicher Basis, indem sie den Sound in zwei verschiedene Teilsignale aufspalten. Ein Teilsignal wird nun bearbeitet und dann wieder mit dem anderen, unbearbeiteten Signal, zusammengebracht. Besonders charakteristisch ist zudem, dass eine zeitliche Verzögerung eingearbeitet wird und hieraus ein besonderer Effekt entsteht.

Besonders emotionsgeladen: der Tremolo

Frei übersetzt bedeutet „Tremolo“ „zittern“. Und genau hierum geht es bei diesem beliebten Effekt. Dieser wird durch ein Schwanken des Signals erzielt. Es kommt zu einem Abwechseln zwischen „laut“ und „leise“. Dank individueller Einstellungen hat der Künstler die Möglichkeit, nicht nur die Lautstärke, sondern auch die Schnelligkeit und die allgemeine Intensität des besagten Zitterns zu verändern. Gerade dann, wenn Wert auf einen besonders weichen Sound gelegt wird, kann der Einsatz eines Tremolo von Vorteil sein.

Die Klassiker: Echo und Hall

Der Einsatz von Echo (bzw. Delay) und Hall wird auch von Laien in der Regel schnell erkannt. Vereinfacht ausgedrückt wird beim Delay ein Echo der abgespielten Gitarrentöne erzeugt. Mit Hilfe der dazugehörigen Pedale kann das jeweilige Echo dann noch weiter „bearbeitet“, also schneller oder langsamer gemacht werden. Zudem kann der Musiker bestimmen, wie laut das Echo erklingen soll und wie oft es abgespielt wird. Diese Technik kann vor allem dabei helfen, einem Sound noch mehr Tiefe zu verleihen.

Ein ähnlicher Effekt, also mehr Tiefe und ein warmes Flair, lässt sich auch mit dem Hall bzw. dem Reverb erreichen. Generell gilt, dass der Hall jedoch ein wenig unauffälliger als das Echo daherkommt. Wer hier flexibel bleiben möchte, entscheidet sich am besten für einen Hall, der sich durch die Möglichkeit, individueller Einstellungen auszeichnet.

Pedal oder Multieffekt? – Was ist „besser“?

Besonders Neulinge im Bereich der Effekte sehen sich zu Beginn oft mit einer wahren „Flut“ an Möglichkeiten konfrontiert.

Der generelle Unterschied zwischen einfachen Effektpedalen und Multieffektgeräten ist schnell benannt: die Pedale konzentrieren sich auf das Einspielen bzw. Einbringen spezifischer Effekte, während auf Basis der Multieffektgeräte auch verschiedene Features miteinander verknüpft werden können. Das bedeutet: wer auf ein Multieffektgerät zurückgreift, hält sich gleich mehrere Optionen offen und muss -wenn er neue Effekte einsetzen möchte- je nach Modell oft nicht mehr nachkaufen.

Selbstverständlich sind Multieffektgeräte jedoch dementsprechend auch teurer als „einfache Pedale“. Ob Sie sich direkt für ein „buntes Potpourri“ an Möglichkeiten entscheiden oder wirklich nur einen bestimmten Effekt nutzen möchten, bleibt natürlich Ihnen überlassen. Besonders Profis schätzen in der Regel jedoch die Möglichkeiten, die ihnen ein Multieffektgerät bietet.


Wie funktionieren Digitalwandler?

In kaum einem anderen Bereich wird über die Frage „Analog oder Digital?“ so heiß diskutiert wie in der Musik. Doch welche Aufgaben übernimmt eigentlich ein Digitalwandler in diesem Zusammenhang?

Von „günstig“ bis „teuer“ – Digitalwandler in der Übersicht

Der Sinn eines solchen Gerätes ist einfach zusammengefasst: man braucht einen Digitalwandler, um ein Signal, welches in digitaler Form vorliegt, zu einem analogen Gerät zu transportieren. Viele Verstärker bzw. AV-Receiver wurden -ebenso wie kleinere Geräte, wie MP3-Player usw.- schon „von Haus aus“ mit einem Digitalwandler bedacht.

Die Tragweite dieser Gerätschaften zeigt sich unter anderem darin, dass es nicht einmal möglich wäre, ohne sie Musik über einen handelsüblichen Kopfhörer zu hören. Als Basis für den entsprechenden Musikgenuss muss in digital empfangenes Signal immer verarbeitet und entsprechend analog ausgegeben werden.

In der Realität zeigt sich jedoch häufig, dass die Digitalwandler, die in den erwähnten Geräten verbaut wurden, meist schlechtere Ergebnisse liefern, als externe Wandler.

Wer sich mit den Preisen für Digitalwandler befasst, erkennt vergleichsweise schnell, dass er die Wahl zwischen augenscheinlich besonders günstigen und teuren Produkten hat. So sind die Modelle in der unteren Preisklasse schon oft ab 25 Euro zu erstehen. Teure Wandler schlagen hingegen auch mit mehr als 2.000 Euro zu Buche.

Dementsprechend ist die Frage danach, wo hierbei der Unterschied liegt, natürlich durchaus verständlich. Günstigere Modelle zeichnen sich in der Regel durch eine vergleichsweise geringe Größe und verschiedene Audioanschlüsse aus. Wer besonders flexibel bleiben möchte, entscheidet sich am besten für ein Modell, das über einen (oder mehrere) USB-Anschluss/ Anschlüsse verfügt. Dieses bietet dann den Vorteil, dass es mit dem PC verbunden und beispielsweise als Soundkarte eingesetzt werden kann.

Wer ein wenig mehr Geld investiert, erhält ein Gerät mit einem separaten Lautstärkeregler und erweitert damit seine Möglichkeiten um dieses „Extra“.

Interessante Zahlen zum Thema „Digitalwandler“

Wer sich auf der Suche nach einem passenden Digitalwandler befindet, sollte vor allem auf zwei unterschiedliche Werte achten.

Einerseits ist hierbei die Zahl der Wandlungen in der Sekunde (also die sogenannte „Abtastrate“, andererseits auch die Auflösung interessant. Bei letztgenanntem Punkt handelt es sich um die Anzahl der potenziell möglichen Werte, die der jeweils digitalisierte Wert annimmt.

Die klassische Spanne mit Hinblick auf die Abtastrate liegt in der Regel bei bis zu 1GHz. Der Auflösungswert besagter Modelle startet bei circa 8 Bit je Wert, wohingegen das Maximum bei 24 Bit je Wert liegt.

Worin liegt eigentlich der Unterschied zwischen analogen und digitalen Signalen?

Generell gilt, dass analoge Signale keine separaten Abstufungen vorweisen. Im Alltag im Tonstudio zeigt sich hierbei, dass es daher schwierig ist, die entsprechenden Signale zu verarbeiten.

Anders verhält es sich mit digitalen Signalen. Diese basieren auf unterschiedlichen Abstufungen und lassen sich daher besser individualisieren. Dementsprechend braucht es -gerade für die Arbeit im professionellen Tonstudio- einen verlässlichen Digitalwandler, um einwandfrei arbeiten zu können.

Wie arbeitet der Digitalwandler genau?

Um ein bestehendes, analoges Signal in ein digitales Signal umwandeln zu können, müssen in der Regel zwei Schritte vollzogen werden. Zunächst ist es die Aufgabe des Gerätes, die sogenannte „Abtastung“ durchzuführen. Hierbei wird die kontinuierliche Veränderung in vorgegebene Stufen vollzogen. Im Zuge der zweiten Phase, der Quantisierung, wird die Grundlage dafür gelegt, dass das analoge Signal nur eine vorgegebene Menge an Werten ausweisen kann.

Besonders interessant ist in diesem Zusammenhang jedoch auch, dass nicht jeder Digitalwandler gleich arbeitet. Vielmehr ist das Vorgehen vom jeweiligen Modell und seiner Bauweise abhängig.

Bekannt sind hierbei unter anderem…:
Das Zählverfahren (Hier werden die minimal einstellbaren Stufen so lange zusammenaddiert, bis der Unterschied im Vergleich mit dem ursprünglichen, analogen Signal so gering wie nur möglich ist.)
Das serielle Verfahren (Im Zusammenhang mit dem seriellen Verfahren wird auf der Basis eines Digital-Analog-Wandlers gearbeitet. Das Gerät versucht hierbei, besonders nahe am analogen Signal zu arbeiten.)
Parallele Verfahren (Wie der Name bereits vermuten lässt, arbeiten die parallelen Verfahren gleichzeitig auf mehreren Ebenen und auf der Basis eines Vergleichs.)

Wann lohnt es sich, auf einen externen Digitalwandler zurückzugreifen?

Wie bereits eingangs erwähnt, gibt es heutzutage viele Gerätschaften, in die schon ein Digitalwandler integriert wurde. Besonders dann jedoch, wenn die Ansprüche hoch sind, kommt die eingebaute Variante jedoch erfahrungsgemäß schnell an ihre Grenzen. Viele interne Soundkarten im Laptop zeichnen sich beispielsweise durch ein charakteristisches, störendes Rauschen in den Signalen aus.

Eine Verbesserung kann hier nur dann erzielt werden, wenn das Signal auf der Basis eines einheitlichen, vorgegebenen Taktes arbeitet. Weiterhin ist es wichtig, dass der Ton von keinem Fehler des Jitter in Mitleidenschaft gezogen wird. Wer hierbei auf Nummer Sicher gehen möchte, setzt am besten auf einen externen Digitalwandler mit einem USB-Anschluss. Auf den Jitter-Transfer muss in diesem Falle dann nicht mehr zurückgegriffen werden.

Wer -gerade mit Hinblick auf den Digitalwandler-auf ein hohes Maß an Qualität setzt, sollte sich selbstverständlich jedoch auch mit den dazugehörigen Preisen auseinandersetzen. Summen im vierstelligen Bereich sind hierbei keine Seltenheit. Doch keine Sorge! Auch die Geräte in den unteren Preisklassen warten hier noch mit einer durchaus vertretbaren Qualität auf.

Tonstudio-Profis bringen jedoch meist die höherpreisigen Modelle zum Einsatz, um nicht nur die Vielseitigkeit ihrer Möglichkeiten zu nutzen, sondern auch ein in jeder Hinsicht überzeugendes Endergebnis zu produzieren.


Wie funktionieren Digitale Mischpulte?

Seit Jahrzehnten stellen Mischpulte in ihren unterschiedlichen Formen und Ausführungen Standardgerätschaften im Tonstudio, der Disko und vielen Orten, an denen Musik gehört wird, dar. Doch worin liegen eigentlich die Aufgaben eines Mischpultes? Was sollte beim Kauf beachtet werden? Und welche Unterschiede lassen sich mit Hinblick auf die gebotene Qualität ausfindig machen?

Das Mischpult als zentraler Bestandteil

Zunächst: die Aufgabe eines Mischpultes ist es in erster Linie, die verschiedenen Signale unterschiedlicher Quellen zu einem einzigen Signal zusammenzufassen. Das somit entstehende „Gesamtsignal“ wird dann -auf digitaler Basis- an eine Digital Audio Workstation weitergeleitet. Doch die Aufgaben eines klassischen Mischpultes sind noch etwas vielseitiger, denn: der Nutzer hat auch die Möglichkeit, mit dem entsprechenden Gerät den Sound direkt zu bearbeiten – egal, ob im Zusammenhang mit den einzelnen Quellen oder dem zusammengefassten Sound.

Je nachdem, in welchem Bereich ein Mischpult eingesetzt werden soll, empfehlen sich gegebenenfalls andere Gerätschaften.

Im Musikalltag dient das Mischpult als eine Art „Zentrale“, in der die jeweiligen Audioquellen zusammengeleitet werden. Ein klassisches Mischpult charakterisiert sich weiterhin durch eine Optik, die auch vom Laien in der Regel problemlos zu erkennen ist. Hier stechen unter anderem schnell Fader (also Regler, mit deren Hilfe es möglich ist, die Lautstärke des Gesamtbereichs oder der einzelnen Quellen zu regulieren) ins Auge.

Charakteristisch für ein Mischpult ist es zudem, dass der entsprechende Sound direkt über das Pult bearbeitet werden kann. Manche Mischpulte sind auch mit verschiedenen Anschlüssen für separate Effekte ausgestattet. Weiterhin hat der Nutzer oft die Möglichkeit, unter anderem auch Hall, Echo und andere Effekte separat über das Mischpult zu steuern.

Mischpult – Analog oder digital?

Mischpulte sind in der heutigen Zeit sowohl auf der Basis analoger als auch digitaler Technik zu erwerben. Hierbei zeigt sich, dass sich immer mehr Interessenten schlussendlich für die Mischpulte auf digitaler Basis entscheiden und die Wahl immer seltener auf die analoge Variante fällt.

Ein maßgeblicher Vorteil der digitalen Mischpulte ist es unter anderem, dass Sie dem Nutzer die Option bieten, verschiedene Einstellungen für Musikstücke bzw. Szenarien fix abzuspeichern. Wer mit seinem Mischpult dann beispielsweise gleich mehrere Bands betreut, verfügt über die Möglichkeit, sich somit viel Zeit und Mühe beim letztendlichen Sundcheck zu sparen, da er auf die bereits festgelegten Daten zurückgreifen kann.

Die Optionen mit Hinblick auf analoge Varianten sind hierbei deutlich überschaubarer. Besonders im Bereich „Equalizing“ wird deutlich, weswegen der Trend derzeit klar in Richtung „digital“ geht.

Die Übersicht, die hier auf Basis der digitalen Mischpulte mit Hilfe der entsprechenden Equalizer-Bänder geboten wird, überzeugt sowohl im Hobby- als auch im Profibereich. Eine Bearbeitung der einzelnen Sektionen ist hier weitaus unkomplizierter umsetzbar. Wer beispielsweise spezielle Frequenzbereiche betonen oder bestimmte Geräusche minimieren möchte, sollte sich definitiv für ein digitales Mischpult entscheiden.

Welche Details sollte ein Mischpult unbedingt mitbringen?

Wie bereits erwähnt, stehen Mischpulte in unterschiedlichen Ausführungen und Größen zur Verfügung. Zum Standard gehören hierbei jedoch unter anderem…:

– verschiedene Eingänge für die zu verwendenden Mikrofone bzw. Signale
– ein Stereo-Master-Ausgang
– eine Stereo-Klinkenbuchse für die Kopfhörer.

Weiterhin ist es auch sinnvoll sich, neben dieser Standardausstattung, für Geräte zu entscheiden, die zum Beispiel mit einem Gain-Regler, einem Kompressor und einem PFL-Button von der Masse der Mitbewerber abhebt und damit die Möglichkeit bietet, noch individueller zu arbeiten.

Mehrspuraufnahmen auf der Basis eines hochwertigen, digitalen Mischpults

Die Technik im Mischpult hat sich im Laufe der Jahre kontinuierlich verändert bzw. verbessert. Dementsprechend hat der Nutzer heutzutage unter anderem auch die Option, Einzelspuren zum Beispiel auszupegeln oder diese gesondert anzuhören oder den Sound durch den Einsatz von Hall, Delay usw. noch weiter zu individualisieren.

Besonders interessant ist in diesem Zusammenhang jedoch auch die Möglichkeit einer Mehrspuraufnahme. Der Nutzer hat hierbei die Wahl, ob er die einzelnen Spuren auf einem Stick speichern möchte oder über Kabel an die Digital Audio Workstation übertragen und dementsprechend aufnehmen möchte. Auch wenn verschiedene Arten an Mischpulttechnik zwar auf den ersten Blick dieselbe Aufgabe erfüllen, so sind die Möglichkeiten im Zusammenhang mit individuellen Sounds deutlich vielseitiger geworden.

Abschließend: verschiedene Mischpultarten in der Übersicht

Auch wenn sich die verschiedenen Arten von Mischpulten oft im Detail unterscheiden, ist es dennoch möglich, diese in einzelnen Kategorien zusammenzufassen.

Unterschieden wird in…:

– Kleinmischpulte (Hierbei handelt es sich um die oben erwähnten, analogen Varianten, deren Ausstattung in der Regel eher überschaubar ist. Sie sind besonders im privaten Bereich beliebt. Die meisten Geräte dieser Art verfügen über keine dynamischen Effekte.)
– DJ Mixer (DJ Mixer sind Mischpulte, die in der Regel nicht mit mehr als drei Stereo-Kanälen aufwarten, die dann wiederum meist im Zusammenhang mit Platten- oder CD-Spielern eingesetzt werden. Charakteristisch sind hierbei die – Cross-Fader, die Möglichkeit, schon in das nächste Lied hineinzuhören, bevor es „offiziell“ abgespielt wird, spezielle Effekte und ein Mikrofon-Anschluss, um -als DJ- über die Musik zur tanzenden Menge sprechen zu können.)
– Powermixer (werden oft im Proberaum eingesetzt und dienen als eine Art „Verstärker“, sind jedoch nicht die richtige Wahl, wenn es darum geht, aufwendige Mixes zu erstellen.)
– Live-Mischpulte (mit deren Hilfe der Sound während einer Veranstaltung -beispielsweise in Form eines Konzertmitschnittes- aufgenommen werden kann.)
– Recording-Mischpulte (arbeiten oft tatsächlich noch auf analoger Basis, werden jedoch nach und nach durch digitale Recording-Mischpulte ersetzt.).

Welches Mischpult dementsprechend die richtige Wahl ist, ist zu einem hohen Maße auch vom angedachten Einsatzbereich abhängig.


Wie funktionieren Controller?

Bei einem Controller handelt es sich um eine wichtige Gerätschaft, die dabei hilft, einen bevorzugten Rhythmus auf haptische Weise einzuspielen. Der Nutzer profitiert hierbei von dem Vorteil, dass er keine andere Hardware, beispielsweise ein Maus o. ä. nutzen muss, um seinen individuellen Sound in dieser Hinsicht zu kreieren.

Individuelle Musik mit Hilfe der passenden Controller erzeugen

Der Controller ist damit das verbindende Glied zwischen dem Nutzer und dem Computer. Er bietet die Möglichkeit, die entsprechenden Noten bzw. den Rhythmus auf besonders „realistische“ und nutzernahe Weise einbauen zu können. Über den entsprechend eingesetzten Controller werden sogenannte Midi-Signale erzeigt, die dann wiederum mit Hilfe einer Soft- oder Hardware in die letztendlichen Töne umgewandelt werden.

Auch innerhalb des Controller-Sortiments gibt es weitreichende Unterschiede mit Hinblick auf die zur Verfügung stehenden Möglichkeiten. So hat der Nutzer beispielsweise bei besonders modernen Controllern die Option, die Intensität eines Anschlags zu bestimmen. Das Ergebnis: ein intensiverer, härterer Anschlag lässt das Endergebnis lauter werden. Leichtere Anschläge machen die entsprechenden Töne leiser.

Besonders individuell lässt sich auch dann arbeiten, wenn Sie sich für einen Controller entscheiden, der registriert, wie lange ein Druck auf die entsprechende Taste bzw. den Bereich stattfindet und diese Zeitspanne dann wiederum auf die Länge des Tons überträgt.

Zu guter Letzt zeichnen sich die modernen Geräte durch ein weiteres „Extra“ aus. Sie erkennen, während der Dauer des Drucks, wie stark gedrückt wird und bieten damit die Möglichkeit, auf der Basis bestimmter Effekte zu arbeiten. Vor allem die letztgenannte Option bietet einen vergleichsweise großen Spielraum, erfordert zur vollen Nutzung jedoch ein wenig Übung. Viele Profis möchten jedoch erfahrungsgemäß nicht mehr auf dieses hilfreiche Extra der Soundgestaltung verzichten.

Verschiedene Controllervarianten in der Übersicht

Controller werden in der heutigen Zeit sowohl in eher schlichten, einfachen Varianten, jedoch auch im „High-End-Bereich“ angeboten. Für welches Modell Sie sich entscheiden, ist selbstverständlich von Ihrem individuellen Geschmack abhängig.

Eines haben die verschiedenen Modelle dann jedoch gemein: sie bieten dem Nutzer die Option, seine Musik besonders haptisch und komfortabel so zu bearbeiten, dass sie zum eigenen Anspruch passt. Weiterhin macht die Arbeit mit dem Controller oft mehr Spaß als das teilweise mühevolle Rangieren und Ziehen mit der PC-Maus.

Zu den bekanntesten Controllertypen gehören die Tasten. Die entsprechenden Keyboard-Controller-Geräte bieten dem Spieler einen hohen Nutzerkomfort und sind meist so groß, dass hierbei keine Wünsche offenbleiben. Vorteilhaft ist hierbei unter anderem auch, dass dem Nutzer viele Soundoptionen zur Verfügung stehen, ohne dass ein Umschalten der Soundbänke vonnöten wäre. Um für ein noch realistischeres Spielgefühl zu sorgen, versehen viele Hersteller ihre Keyboard-Controller mit einem Widerstand, damit es den Anschein hat, der Spieler säße tatsächlich an einem Klavier.

Pads gehören -gerade im Bereich des Profibedarfs- heutzutage zum absoluten Standard. Das System, welches hinter dieser Controllerart steckt, ist vergleichsweise einfach. Jedes Pad wird mit einem (oder mehreren) Sounds bedacht. Genau das -auch unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Lautstärken- bietet dem Nutzer die Möglichkeit, besonders abwechslungsreiche Stücke zu kreieren.

Viele dieser Pads bieten unter anderem auch die Möglichkeit, einen bestimmten Sound in Wiederholung abspielen zu lassen. Für ein passendes Flair (und einen entsprechenden Wiedererkennungswert der Tasten) sorgt zudem die Option der Beleuchtung. So lässt sich diese bei vielen Modellen entweder als Hintergrundlicht oder als Licht für die einzelnen Pads bestimmen.

Trigger Pads gehören zu den eher neueren Erscheinungen der Controller im Musikbereich. Diese Art von Pads kann oft nicht nur ein- oder ausgeschaltet, sondern auch noch mit weiteren Optionen belegt werden. Besonders interessant: Trigger Pads können auch oft -je nach Gerät- mit mehreren Szenarien belegt werden.

Wie werden Controller konfiguriert?

Um die oft weitreichenden Möglichkeiten auch ideal nutzen zu können, muss ein Controller natürlich auch entsprechend angepasst bzw. konfiguriert werden. Die meisten Hersteller setzen hierbei auf ein besonders hohes Maß an Individualität und bieten dem Nutzer die Chance, einzelne Elemente, beispielsweise Pads und Co., selbst mit den jeweiligen Midi-Befehlen auszustatten. Wer möchte, kann jedoch selbstverständlich auch wahlweise die Voreinstellungen des Herstellers einfach übernehmen. Um Letzteres realisieren zu können ist es in der Regel immer notwendig, die entsprechenden Standardwerte über die mitgelieferte bzw. herunterzuladende Software auf den jeweils einzusetzenden Controller zu übertragen. Gerade dann, wenn sich ein Nutzer im Vorfeld noch nicht mit der Belegung von Pads auseinandergesetzt hat, kann es sich hierbei um eine sinnvolle Alternative handeln.

Woran lässt sich ein hoher Nutzerkomfort erkennen?

Viele Hersteller von Controllern haben ihren Fokus heutzutage auf einen hohen Nutzerkomfort gelegt,… doch woran lässt sich dieser eigentlich erkennen? Achten Sie in diesem Zusammenhang am besten auf die folgenden Faktoren…:

Ein Gerät, welches intensive und weniger intensive Anschläge registriert, ist immer vorteilhaft.
Tasten sollten sich -trotz des oben genannten Widerstandes- dennoch immer so „leicht“ drücken lassen, dass auch ein längeres Spielen keine Probleme darstellt.
Gerade dann, wenn Sie gerade erst damit beginnen, sich mit dem Themenbereich „Controller“ auseinanderzusetzen, kann es helfen, im ersten Schritt auf die Basiskonfiguration der Hersteller zu setzen.
Individuelle Einstellungsmöglichkeiten helfen dabei, einen Sound noch vielseitiger werden zu lassen.


Wie funktionieren Digitale Recorder?

Sowohl für Hobby- als auch für Profimusiker gehören digitale Recorder mittlerweile längst zum Standard. Charakteristisch hierbei ist unter anderem, dass diese nicht auf der Basis eines Standards, sondern vielmehr in vielen unterschiedlichen Ausführungen zur Verfügung stehen. Ein Beispiel? Sowohl Diktiergeräte als auch hochwertige Desktop-Aufnahmegeräte gehören in die Produkte dieser Kategorie.

Welche Sounds können mit einem digitalen Recorder aufgenommen werden?

Vor allem die letztgenannten Desktop-Geräte überzeugen oft durch eine beeindruckende Vielfalt an Möglichkeiten und bieten nicht selten mehr als 20 Ein- bzw. Ausgänge.

Heutzutage arbeiten die meisten Recorder aus dem Audio-Bereich auf digitaler Basis und speichern die betreffenden Daten dementsprechend auf Karten u. ä. Medien. Die Daten werden dann oft über USB auf den PC übertragen und können hier weiter bearbeitet und individualisiert werden.

Grundsätzlich lässt sich ein digitaler Recorder besonders vielseitig einsetzen. Hierbei ist es dann unerheblich, ob das betreffende Gerät beispielsweise Musik oder ein Interview, vielleicht auch nur einzelne Geräusche, aufzeichnen soll. Profis im Tonstudio greifen für ihre Aufnahmen in der Regel auf hochwertige Modelle zurück, deren Ergebnisse dann durch eine vergleichsweise hohe Auflösung und eine überzeugende Qualität bestechen.

Doch ein hochwertiges Recording ist nicht nur vom digitalen Recorder selbst, sondern auch noch von weiteren Faktoren, wie beispielsweise der Art und der Anordnung der verwendeten Mikrofone, abhängig.

Welche Anschlüsse sollte ein digitaler Recorder bieten?

Um einen digitalen Recorder optimal in ein bestehendes System einbinden zu können, braucht es selbstverständlich auch die entsprechenden Anschlüsse.

Viele Geräte sind dementsprechend mit einem Eingang für ein Mikrofon (wahlweise ohne bzw. mit Spannungsversorgung) ausgestattet. Wer seine Möglichkeiten (und seinen Nutzerkomfort) erweitern möchte, sollte sich mit Hinblick auf ein Gerät umschauen, das nicht nur besagten Mikrofoneingang, sondern auch einen Line-Eingang bietet und diese beiden Komponenten miteinander kombiniert.

Besonders praktisch und weit verbreitet ist auch der Einbau eines SD/SDHC-Kartenslots. Achten Sie darauf, dass dieser im Idealfall Wechselspeicher mit einer Größe von bis zu 128 Gigabyte unterstützen kann. Die Übertragung der entsprechenden Dateien zum PC erfolgt dann über einen praktischen USB-Anschluss.

Worauf sollte beim Kauf des digitalen Recorders noch geachtet werden?

Neben den besagten Anschlüssen spielen noch weitere Faktoren auf der Suche nach einem digitalen Recorder eine tragende Rolle.

Achten Sie in jedem Falle auch immer auf…:
die Anordnung der Mikrofone
die zur Verfügung stehenden Schnittstellen
die jeweils anzuwendenden Aufnahmeformate
weitere Extras.

Doch was ist hierbei unter dem Punkt „weitere Extras“ zu verstehen? Fakt ist, dass sich die Produkte im Bereich der digitalen Recorder im Laufe der Jahre mit Hinblick auf ihre Funktionen und charakteristische Ausstattungsmerkmale deutlich verändert haben.

So ist es bei vielen Modellen beispielsweise mittlerweile möglich, die Mikrofonempfindlichkeit individuell einzustellen, eine automatische Pegelkontrolle durchzuführen, einen Selbstauslöser zu aktivieren oder eine bevorzugte Geschwindigkeit einzustellen. Die Wahl des richtigen digitalen Recorders ist dementsprechend -wie immer- auch zu einem Großteil vom eigenen Anspruch abhängig.

Digitale Recorder – nicht nur für Musiker interessant

Die Vorteile der mobilen, digitalen Recorder zeigen sich auf vielen unterschiedlichen Ebenen, so dass lange nicht nur Hobby- und Profimusiker zur Zielgruppe für die entsprechenden Gerätschaften gehören. Auch Journalisten greifen immer häufiger auf diese besonderen Aufnahmegeräte zurück, um beispielsweise bei einer Veranstaltung unter freiem Himmel O-Töne in entsprechend hoher Qualität anfertigen zu können.

Weiterhin bietet es sich an, einen digitalen Recorder beispielsweise als Diktiergerät und damit als eine Art „Notizbuch“ zu nutzen. Aufgrund der geringen Größe und der dennoch überzeugenden Stabilität der hochwertigen Modelle werden hier oft hohe Ansprüche erfüllt. Gerade auch dann, wenn die gebotene Qualität einer klassischen Audioaufnahme über das Handy nicht ausreicht, handelt es sich bei einem mobilen, digitalen Recorder um eine willkommene Alternative.

Ein weiterer Vorteil: viele Geräte aus dieser Sparte überzeugen durch ein kundenfreundliches Preis-Leistungsverhältnis.

Weitere interessante Details zum digitalen Recorder

Wer sich auf der Suche nach einem hochwertigen, digitalen Recorder befindet, sollte sich durch die meist geringe Größe der Geräte nicht täuschen lassen. Denn: Audio-Digitalrecorder warten oft mit vielseitigen Funktionen auf und bieten unter anderem nicht nur rauschfreie und hochwertige Aufnahmen, sondern auch die Möglichkeit der Sprachausgabe, Multitracking und Farbdisplays bzw. Touchscreens.

Neben diesen „Annehmlichkeiten“ spielt selbstverständlich auch zu guter Letzt der Sound für den Käufer eine entscheidende Rolle. Immer? Nein. Gerade dann, wenn der digitale Recorder beispielsweise nicht im Zusammenhang mit journalistischer bzw. öffentlicher Arbeit oder Aufnahmen genutzt wird, sondern lediglich als digitaler Notizblock fungiert, kann es sich lohnen, hier Kompromisse einzugehen und sich für ein etwas günstigeres Modell zu entscheiden.
Wer jedoch seine Aufnahmen, egal, ob i m Wort oder musikalisch, veröffentlichen möchte, sollte in diesem Bereich durchaus wählerisch bleiben und Wert auf einen exzellenten Sound und besondere Features, wie einen hohen Nutzerkomfort, legen.

Die Webseite Beste-Kaufen.de hat neben vielen anderen Produkten auch ausführliche Produkttests zu digitalen Recordern durchgeführt: Weitere Infos hier…


Wie funktioniert Studiosoftware?

Wer sich heute mit Studioaufnahmen, deren Abnahme und der allgemeinen Verarbeitung befasst, erkennt schnell, dass auch in diesem Bereich zweifelsohne alles digitaler wird. Gleichzeitig gilt es auch, sich an die modernen Möglichkeiten (und nicht zuletzt an die Technik) anzupassen und hier -als Hersteller von Software- nicht den Anschluss zu verlieren. Doch welche Software-Varianten braucht es eigentlich in einem professionellen (oder semiprofessionellen) Tonstudio?

Die DAW – Digital Audio Workstation

„DAW“ steht für „Digital Audio Workstation“ und dient als eine Art der Zentrale. Mit dieser Software ist es unter anderem möglich, ein komplettes Lied nicht nur aufzunehmen, sondern auch zu mischen bzw. zu schneiden. Auf den ersten Blick ergeben sich hieraus also keine großen Unterschiede im Vergleich zur analogen Variante. Aufgrund der Tatsache jedoch, dass die Technik, die in den DAWs steckt, immer weiter verbessert wurde, hat es die Software geschafft, die analoge Konsole immer weiter zu verdrängen.

Apropos DAW: unweigerlich verknüpft mit der Digital Audio Workstation sind übrigens die dazugehörigen…

Plugins

Bei Plugins handelt es sich um Programme, in wiederum innerhalb der DAW arbeiten. Je nach persönlichem Bedarf können immer wieder Plugins hinzugefügt werden. Zudem ist es übersichtlicher, die verschiedenen Plugins nochmals in weitere Unterkategorien zu unterteilen. Besonders beliebt sind in diesem Zusammenhang…:

Virtuelle Instrumente (eine hervorragende Möglichkeit, um bestimmte Instrumente einzuspielen, die aktuell nicht im heimischen Tonstudio aufzufinden sind. Profis hören hierbei selbstverständlich in der Regel den Unterschied zum „echten“ Instrument, zudem sind nicht alle Musikinstrumente in der virtuellen Variante verfügbar. Dennoch handelt es sich hierbei durchaus um eine ernstzunehmende Alternative, die im Notfall aushelfen kann.)

Pitch Editing und Time Editing (vereinfacht ausgedrückt, hilft die Editing Software dabei, die Qualität einer Stimme zu verbessern. Mit Hilfe des Pitch Editing ist es möglich, die gefürchteten „schrägen Töne“ in einer Stimme zu eliminieren. Niemand muss Musikfachmann sein, um zu erkennen, dass sicherlich viele Hits ohne dieses Plugin nicht so erfolgreich gewesen wären, wie sie es im Endeffekt waren. Time Editing ist heutzutage hingegen der Bestandteil vieler DAWs. Mit der Hilfe dieses Tools ist es unter anderem möglich, Noten aus dem Song „auszuschneiden“ und dafür zu sorgen, dass ein entsprechender Takt gehalten wird. Vor allem im Zusammenhang mit Schlagzeugen ist dieses Tool besonders beliebt. Bei anderem Instrumenten ist seine Verwendung jedoch weniger empfehlenswert.

Equalization (wer dafür sorgen möchte, dass beim Spielen eines Songs die entsprechend eingesetzten Instrumente immer in der gleichen Intensität gehört werden, setzt auf die sogenannte Equalization. Somit wird dem Umstand vorgebeugt, dass ein Instrument die anderen übertönt – oder von den anderen übertönt wird.)

Kompression (was die Equalization für die Instrumente ist, ist die Kompression für die einzelnen Töne. Wer hier mit der passenden Software und dem nötigen Wissen arbeitet, sorgt dafür, dass jeder Ton in der gleichen Lautstärke wiedergegeben wird. Besonders dann, wenn ein Song dementsprechend zum Beispiel aus dem Pop- oder Rock-Bereich stammt, handelt es sich bei Kompression um ein fast schon unersetzliches Tool.

Digital Reverb (mit diesem Plugin ist es möglich, einen künstlichen Hall zu erzeugen. Das Schaffen einer besonders „feierlichen“ Atmosphäre stellt damit kein allzu großes Problem mehr dar.)

Plugins und Software für besondere Effekte

Wer sich mit der Optimierung seiner Studioaufnahmen befasst, sollte auch mit Hinblick auf besondere Effekte, wie beispielsweise Delay, Modulation und Stereo Imaging befassen.

Gerade als Anfänger im Bereich der Studiosoftware ist es dennoch sinnvoll, den Einsatz der Software mit Bedacht zu steuern bzw. deren entsprechende Einzelteile gezielt einzubringen.

Das Motto „Weniger ist mehr!“ passt hierbei nicht immer, aber zumindest oft. Je nach Musikgenre kann es dementsprechend durchaus sein, dass ein vergleichsweise geringer Einsatz von Software nötig ist, um wunderbare (und zur Stimmung passende) Effekte zu erzielen.

Was sollte beim Kauf von Studiosoftware beachtet werden?

Wer Studiosoftware nutzen möchte, hat hierzu mit Hinblick auf deren Kauf unterschiedliche Möglichkeiten. So ist es einerseits beispielsweise zunächst zu empfehlen, zu checken, mit welchen Plugins die DAW ohnehin schon ausgestattet ist. Besonders für Laien handelt es sich hierbei um eine hervorragende Chance, sich auf diesem Gebiet einzuarbeiten.

Wem die Anzahl der Plugins in seiner DAW nicht ausreicht, kann auch einzelne Plugins nachkaufen. Ein wenig günstiger ist es dann jedoch, sich nicht nur für ein einzelnes Plugin, sondern gleich für ein ganzes Paket zu entscheiden. Plugin-Pakete werden heutzutage in unterschiedlichen Ausführungen angeboten. Eines haben die Pakete dem Einzelkauf gegenüber so gut wie immer voraus: sie sind günstiger und bieten verständlicherweise noch ein wenig mehr Flexibilität.

Wer dementsprechend zwar noch nicht weiß, wie er seine Songs genau bearbeiten möchte, entscheidet sich am besten für ein buntes Potpourri an Effektmöglichkeiten auf der Basis einer hochwertigen Software.


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Autorin: Conny

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