Im Vergleich zur Vorgängerscheibe „Mental Satisfaction“ hat vor allem das Songwriting des Vierers aus Bayern zugelegt, woran auch Produzent Alexander Dietz von Heaven Shall Burn nicht ganz unschuldig sein dürfte.

Musikalisch gibts zwar durchgehend derbe auf die Ohren, aber Neues sucht man vergeblich, man hat alles schon bei Bands wie Chimaira, DevilDriver, Ektomorf und Hatebreed gehört. Nichtsdestotrotz wirkt das Ganze dann doch irgendwie eigenständig und hin und wieder schleichen sich auch eingängige Melodien ein, wie zum Beispiel bei „No Tears For You“.

Größter Schwachpunkt der Band ist Sänger Daniel Kuhlemann. Er ist zwar mit einem höllischem Organ gesegnet und bemüht sich durch gelegentliche Sprech- oder Flüstereinlagen hörbar darum Variation reinzubringen, doch leider klappt das nicht so wie er es gerne hätte.

Fazit: Nicht schlecht, aber eben auch nicht gut, einfach durchschnittlich. Wenn ich Gesang und Musik getrennt bewerten müsste, wären das 3,5 Gitarren für die Musik eine Gitarre für den Gesang, macht 2,5 Gitarren. Vor dem Kauf also am Besten nochmal reinhören.