Es ist aber denke ich auch mutig den Durchbruch auf dem internationalen Markt mit einer Sprache wie Finnisch versuchen zu wollen. Aber trotzdem sind die 4 Jungs von Teräsbetoni dem richtigen Weg, denn ihr erster Longplayer namens „Metallitotuus“ haut einfach nur rein und macht Spaß! Erfolge kann man auch schon vorweisen: Die aktuelle Singelauskopplung „Taivas lyö tulta“ hielt sich 3 Wochen am Stück an der Spitze der finnischen Singlecharts und hat mittlerweile Goldstatus erreicht und auch die Platte selbst (in Finnland bereits erschienen) kletterte auf Platz der 2 der Albumcharts.

Musikalisch stehen Teräsbetoni für bedingungslosen und bombastischen True/Epic Metal und ein Vergleich zu Größen wie „Manowar“ ist durchaus gerechtfertigt! Die Band versteht es, epischen Sound mit harten Riffs und melodischen Parts zu kombinieren. Der Gesang von Jarkko Ahola ist einfach unglaublich und in jeder Tonlage absolut sicher und fehlerfrei und wird teilweise noch unterstützt von den beiden Gitarristen, wodurch sehr wirkungsvolle Chöre entstehen. Die Drums stampfen alles nieder was sich ihnen in den Weg zu stellen wagt und die Gitarren erzeugen eine Soundwand, die schwer und hart auf den Hörer zurast. Einen Schwachpunkt kann ich einfach nicht finden auf dieser außerdem auch sehr gut und professionell produzierten Scheibe. Der einzige Nachteil mag halt nur in der Sprache liegen, da ich nicht genau sagen kann, womit sich die Texte beschäftigen. Aber die Passage in „Taivas lyö tulta“ (Der Ruf des Metal mag für einige zu hart sein um damit umzugehen, aber nicht für jene, die vom Instinkt des Kriegers geleitet werden) sagt doch schon alles.

Das Tempo der Platte durchschreitet sowohl den Mid- als auch den Uptempobereich und endet mit „Maljanne Nostakaa“ in der obligatorischen Ballade, die einen krönenden Abschluss für ein in allen Belangen gelungenes Debüt darstellt.

Fazit: Ich weiß nicht wo die Finnen immer mit solchen Klassebands herkommen, aber es ist mir auch egal solange es mehr von der Sorte Teräsbetoni sind!

Absolute Kaufempfehlung für diesen Szenegeheimtipp der wohl bald mehr als das sein wird! Wer die Jungs mal live sehen will hat dieses Jahr auf dem „Wacken Open Air“ übrigens die Gelegenheit dazu!

Anspieltipps:

Älä kerro Meille

Vahva kuin Metalli

Teräksen varjo