Die neue Scheibe prügelt ganz schön aus den Boxen, jedoch ohne den Oldschool-Touch dabei zu verlieren. Die Gitarrenarbeit, die von Stephan Gebédi und Paul Baayens (beide Hail Of Bullets) erledigt wird, überzeugt das ganze Album hindurch und lässt nichts zu wünschen über. Die meiste Zeit wird ein geiles Mid-Tempo gehalten, welches von fetten Thrashriffs aufgepeppt wird. Die Vocals, die ebenfalls Stephan Gebédi inne hat, passen mit der rauen Stimmlage super zum Rest. An den Kesseln sitzt Yuri Rinkel (Melechesh), der mit seinem klasse Drumming auf voller länger überzeugen kann. Auch der Bass kommt des öfteren sehr gut zur Geltung, ganz besonders in „The Devils Triangle“, welches einen guten Ohrwurmcharakter hat.

Der Sound lässt auch nichts zu wünschen übrig, denn für den ist Dan Swanö verantwortlich, den wohl jeder Death Metal Fan für seine genialen Abmischungen in sein Herz geschlossen hat. Das einzige was mir nicht so gut gefällt, ist die teilweise fehlende Eigenständigkeit, denn die Mid-Tempo Riffs klingen des öfteren nach Asphyx und Hail Of Bullets.

Zwei Coversongs sind auch noch vorhanden und zwar Massacre´s „Dawn Of Eternity“ und Dark Angel´s „The Burning Sodom“. Die fünf Holländer geben den beiden Stücken ihre eigene Note mit und können mit erstgenanntem überzeugen, bei „The Burnings Sodom“ kommen sie hingegen nicht an die Wucht des Originals heran.

Wer auf rohen Death-Thrash steht und die Produktionen von Dan Swanö liebt, sollte hier mal reinhören. Fans von Hail Of Bullets können mit dem Erwerb dieses Albums nichts falsch machen.