„Lost Pain“ heißt die Platte, nicht das erste Output der Band, aber das erste, das nicht in Eigenproduktion gefertigt wurde (dem Untergrund-Label DarkBound sei Dank).

Nachdem die Motoren des Intros verklungen sind hauen die Jungs richtig rein. Aggressiver Death, zwischenzeitlich schöne Melodiebögen, sogar akustische Parts. Grunzer Olle Holzschneider beeindruckt mit einer bunten Bandbreite an tiefen Growls, heiseren Scream und anderen Geräuschen die ihm gerade so in den Sinn kommen. Sehr experimentierfreudig der Herr, erstklassig soweit – leider wird aber auch vor cleanen Vocals nicht halt gemacht. Grundsätzlich nichts Schlechtes wenn man den lupenreinen Gesang 100% beherrscht – extrem nervig, wenn nicht. Drei Songs des Albums fallen somit für mich gleich ins Wasser, auch wenn sie musikalisch gesehen wirklich gut sind. Sogar so gut dass ich mich über das störende Gesinge ärgere. Naja, es bleiben noch andere leckere Häppchen auf der Scheibe. „Warmachine“, „Born To See The Grave“ und „T hel one line ss“ (was zum Geier ist das für ein Titel?) hauen so gut rein dass sich meine Stimmung wieder hebt.

Favorit und gleichzeitig das eingängigstes Stück ist für mich Titelsong „Lost Pain“, der die Platte ein gutes Stück nach vorne hebt. Mehr als 3 Gitarren werden es aber nicht, dafür sind die restlichen Songs nicht herausragend genug. Bei Interesse gibt es ein Demo des Songs „Warmachine“ auf der Homepage der Band zum Download, außerdem kann das Album dort für leichte 10 Euro erstanden werden.

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