Wertung: 8 von 10

Mit „Over The Top“ veröffentlichen The Bluestation bereits ihr zweites Album in Eigenregie und zeigen dass sie etwas mehr drauf haben als einen Wortwitz im Namen. Erdiger Stoner Rock, der nach Whisky, Harley Davidson und amerikanischer Prärie klingt, doch aus dem kalten Finnland kommt.


The Bluestation sind abwechslungsreich, wechseln sie auf „Over the Top“ die Stile wie (laut Promozettel) die Mädchen. Man wird alle Nase lang an Classic Rock, Stoner Rock, Hard Rock oder Grunge Rock erinnert, und die Stimme wechselt auch zwischen Chris Cornell (Audioslave) oder Brad Arnold (3 Doors Down). Ohne Schnörkel fließen die 12 Songs in einem Guss durch und die vielen verschiedenen Stile setzen die Songs jeweils in ihr eigenes Licht. The Bluestation sind als Rock’n’Roll typisches Trio unterwegs, dadurch sind die Songs teilweise sehr minimalistisch geraten, aber weniger ist manchmal mehr und diese Reduzierung des Sounds tut ihr Übriges zur Bikeratmosphäre. Ohrwürmer wie „Bigger than Jesus“, groovige Killer wie „Suecide“ oder Uptemponummern wie „Over The Top“ machen den Reiz des Albums aus und beim zweiten oder dritten Durchlauf finden sich hier und dort noch Riffs, die eigentlich direkt ins Ohr gehen, sich aber ein wenig verstecken.

The Bluestation legen mit „Over The Top“ einen erdigen, dreckigen Stoner Rock/Blues Bastard vor, der für sich selbst überzeugt. Vier Punkte!

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