Bei der Musik der zwei Jungs aus Buffalo, New York, handelt es sich definitiv nicht um Tracks für jedermanns Geschmack. Sie vereinen flotte Discobeats und den melodischen, teils beinahe femininen Cleangesang von Chris mit den starken Screams von Matthew. Von diesem Zusammenspiel kann man sich im zweiten Song „In Like Flynn“ einen guten Eindruck machen. Hauptsächlich werden Keyboards eingesetzt. Diese werden zwar nur gelegentlich, aber dafür von wohlklingenden Gitarrenriffs begleitet. Dazu kommen kurze weiche Passagen fast kindlich anmutender Melodien, wie in „Your Reasons“. Welche in ihrer Mischung zu den härteren Teilen gut zum Cover des Albums passen. Dieses wirkt wie die Darstellung eines „leicht“ kaputten Kindermärchens. Die Songtexte hingegen halten sich an die typischen Themen Liebe, Sehnsucht und Herzschmerz. Trotzdem wirken sie keinerlei ausgelutscht und sind angemessen gefühlvoll.

Obwohl sich auf der Platte ein paar Ohrwürmer finden lassen, dürfte dem einen oder anderen, gerade aus der Metalcorefraktion, Chris‘ feminine Stimme und die Nintendocoreakzente gehörig auf die Nerven gehen. So ist diese Band alles in allem zwar eher für die Minderheit geeignet, doch wem diese Musik einmal positiv ins Ohr springt, bei dem wird sie absoluten Anklang finden.

Tracklist

  • 01. Eating Disorder
  • 02. In Like Flynn
  • 03. Hey, Allie
  • 04. It’s Not Always Cold In Buffalo
  • 05. Another Day
  • 06. The Frog
  • 07. Melody
  • 08. Imagine
  • 09. Your Reasons
  • 10. What We’re Here For
  • 11. Sadie

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