Das Ehepaar Van Dort hat es weit gebracht. Um aber in die höhere Gesellschaft aufgenommen zu werden, muss Sohn Victor eine Adelige heiraten. Victoria Everglot ist adelig, wenn auch verarmt. Der Zweckhochzeit scheint nichts im Weg zu stehen. Doch Victor ist verunsichert und geht in den Wald, um nachzudenken. Dort probt er die Hochzeit und steckt einem Ast seinen Ring an. Doch der ist der Arm des Skeletts der nun aus ihrem Fluch erwachenden toten Emily.

Der Inhalt von CORPSE BRIDE

„The Corpse Bride“ - großartige Animation und detailliert gezeichnete Charaktere

„The Corpse Bride“ – großartige Animation und detailliert gezeichnete Charaktere

Victor kommt ins Tal der Toten, er liebt aber Victoria und will zurück ins Diesseits. Unter einem Vorwand bringt er Emily dazu, mit ihm zurückzukehren. Doch dort macht sich Victor aus dem Staub. Emily spürt ihn auf und holt ihn mit einem Rückkehrspruch ins Totenreich. Victorias Eltern suchen für sie einen neuen Mann, Lord Barkis. Im Jenseits erfährt Emily, dass sie Victor nur heiraten könne, wenn auch er tot ist. Victor, der von Victorias Vermählung erfahren hat, ist bereit durch Gift zu sterben. Die Toten und die Lebenden treffen sich zusammen mit Victor und Emily in der Kirche. Emily erkennt Lord Barkis als ihren ehemaligen Verlobten, der sie getötet hat. Lord Barkis trinkt nach einem Kampf mit Victor versehentlich von dessen Gift und stirbt. Emily akzeptiert Victor und Victorias Glück und löst sich im Mondlicht in Schmetterlinge auf.

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Review „CORPSE BRIDE“

Der Film besticht vor allem durch seine großartige Animation und die detailliert gezeichneten Charaktere. Sofort fällt auf, dass die diesseitige Welt in eher dunklen und trüben Farben gezeichnet ist, während die Unterwelt in den glänzendsten Farbtönen erstrahlt. Die Charaktere beider Welten sind überzeugend skurril gezeichnet und in ihrem Aussehen ein Abbild der schier unendlichen Kreativität ihrer Schöpfer. Tim Burtons typische Motive sind in jedem einzelnen Element des Films erkennbar. Die spannende Handlung ist rasant und oft hat man das Gefühl, etwas nicht ganz verstanden oder nicht genau genug betrachtet zu haben, doch schon wird man vom Geschehen wieder mitgerissen. Komponist Danny Elfman trägt mit der Filmmusik zu diesem bezaubernden Erlebnis vielerlei bei. Als einzigen kleinen Kritikpunkt haben haben die Songs leider kaum Ohrwurmpotenzial. Gesungene Songs finden sich nur im ersten Teil, im restlichen Film überzeugt der Komponist mit melodieschwerer Orchestermusik. Er selbst leiht übrigens der Figur Mr. Bonejangles‘ seine Stimme.

Zusammenfassend ist zu sagen, dass „The Corpse Bride“ wohl nicht ganz an Burtons Vorgängerwerk „Nightmare Before Christmas“ anschließen kann, allein schon der Effekt des vollkommen Neuen, ist bei diesem Film nicht mehr gegeben. Es sind aber nur Kleinigkeiten, die diesen Film weniger hell strahlen lassen als den Vorgänger. Sowohl die Storyline wie auch die ganze gesamte Vorgehensweise ist stringent durchdacht und für den Seher ein köstliches Filmvergnügen. Mehrmaliges Ansehen ist unbedingt zu empfehlen, um alle Aspekte und Nuancen dieses wunderbaren Movies auskosten zu können.

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Autor: Die Krähe


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