„Chasing Windmills“ klingt wie eine Mischung aus System Of A Down und Gogol Bordello wobei Sänger Bogdan Brakalov in seinen besten Momenten an Jellow Biafra erinnert. Rasante Songs wie „Son Of The Sun“ oder „River“ laden zum Tanzen ein. „Jane“ hat sogar eine deftige Metalkante. Abruppte Tempowechsel und das Verwenden von Blechinstrumenten sorgen für zusätzliche Abwechslung. Überaschenderweise glänzt die Band auch akustisch auf dem Bonus Track „Castles“.

Natürlich bleibt die Abgedrehtheit Geschmackssache und jeden Tag kann man sich eine Band wie The Donkeyshots sicherlich nicht geben. Doch das Album wirkt homogen und ist wie aus einem Guß.

Fazit: Ich hoffe, The Donkeyshots bewahren sich ihre mitreißende Energie, und bin gespannt, was da in Zukunft noch kommt. Wer auch nur ansatzweise etwas mit Zigeuner-Klängen anfangen kann, muss hier zugreifen.

Tracklist

  • 01. Fruitflies
  • 02. Jane
  • 03. Son Of The Sun
  • 04. Draw
  • 05. Chasing Mira
  • 06. Lightning
  • 07. Misanthrope
  • 08. Moonshine Blues
  • 09. Finding Mira
  • 10. River
  • 11. Castles (Bonustrack)