Wertung: 6 von 10

Aus Griechenland stammen die sechs Herren von The Fallen Within und stellen mit “Intoxicated” ihr erstes Album vor. Den Stil beschreiben sie als Modern Melodeath. Es stellt sich jedoch heraus, dass ihr Stil weder besonders modern, dafür aber umso mehr “Melodeath” ist.


Die Atmosphäre des Albums ist kurz gesagt: Deprimiert. Zurückzuführen kann das wohl auf die Tatsache, dass sich The Fallen Within an der amerikanischen Metalcore und der skandinavischen Melodic Death-Szene orientieren und beeinflusst lassen haben. Eine böse Mischung, wie ich finde. Aber zurück zum “depremiert”. Zwar finden sich auf “Intoxicated” schöne kräftige Death Metal-Elemente, aber übertönt wird das ganze von plötzlich einsetzenden Synthesizertönen, die selbst die Gitarren in den Hintergrund boxen, siehe “Pain Right Under”. Zum Glück entpuppt sich das Lied im Laufe der Spielzeit noch zu einem kleinen Ohrwurm, dieser Schlingel.

Viel auffälliger ist aber der Gesang, wenn man ihn denn mal hört. Hier ist etwas schief gegangen, viel zu verzerrt mit unnötigen Echos oder mit Absicht leiser gedreht?! Ich weiß es nicht. Dabei bin ich der Meinung, dass Steve Al seine Stimme nicht verstecken sollte.Stellenweise klingt er sehr sehr, ich betone SEHR stark nach Ville Valo (HIM) und das ist ein Kompliment.

Die Musik an sich ist dabei typisch für dieses Genre. Nicht besonders auffällig eher unscheinbar, aber nicht schlecht und vielleicht etwas softer als die üblichen Verdächtigen In Flames, Soilwork, oder Scar Symmetry.

Fazit: Man würde nicht denken, “Intoxicated” wäre ein Debütalbum. Im Gegenteil, bis auf die Produktion und Abmischung (was den Gesang betrifft) hat man das Gefühl, The Fallen Within spielten schon immer in einer Liga mit den Größen des Genres. Wer es etwas düster, romantisch und softer hat, wird sich freuen.

Tracklist

  • 01. My Vanity
  • 02. Sound of Destruction
  • 03. Pain Right Under
  • 04. I Am Hate
  • 05. Extinction
  • 06. Endless Reality
  • 07. Intoxicated
  • 08. Last Breath
  • 09. The Great Fall
  • 10. Timeworn.

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