Denn es ist bereits die sechste Platte der Amerikaner. Dass hier bisher nur wenig zu hören war, liegt wohl daran, dass die Promotion der Vorgängeralben größtenteils auf den amerikanischen Markt reduziert war. Schade eigentlich, bieten doch The Street eine recht anspruchsvolle Variante des Hard Rock, sozusagen Hard Rock mit Köpfchen und nur bedingt Mainstream-tauglich. Aber gerade dieser Umstand ist es, der die Jungs so sympathisch rüberkommen lässt, wird man doch im Radio heutzutage fast ausschließlich mit belanglosem Zeug vollgerieselt.Musikalisch werden so einige Register gezogen. Neben typischen Hard Rock Keulen erklingen zwischendurch auch mal gemäßigtere Töne, so zum Beispiel in „One man battle“. Dabei werden so einige Vorbilder zwar herangezogen, aber dennoch zu einem eigenen Mix verarbeitet. Im ersten Track werden Maschinengewehrgeräusche gesampelt und das Riff von „Walls“ hätte so auch von Thin Lizzy stammen können.Ich bin mal gespannt, ob sich die Band hier durchsetzten kann, stehen doch die Vorzeichen relativ gut. Vor allem in ihrem Heimatland durften sie schon so einige Stars supporten, unter anderem die L.A. Guns oder Alice Cooper. Wann es hier zu ersten Liveerlebnissen kommt, steht nach meinem Kenntnisstand zwar noch in den Sternen, doch zu wünschen wäre es The Street.Von mir gibt es auf jedenfall die nötige Unterstützung in Form von 4 guten Gitarren.