Konzertberichte OM

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Gifticks & Hirnsäule & The Soul Invaders

Wenn sich drei erstklassige Punkrock Bands in Osnabrück die Klinke in die Hand geben ist die Chance ziemlich hoch, dass sie dieses in einer der kultigsten Punk-Locations in OS tun.. Den Anfang im Ostbunker machten die ersten Lokalhelden Gifticks, die an diesem Tag erst ihren dritten größeren Auftritt hatten (es war bestimmt nicht der letzte…!) Knapp 40 Minuten rockten die 5 die Bühne und brachten mit ihren Bässen sogar unser Fotoequipment außer Kontrolle.Frontman Arno, der mit seiner ungezügelten Energie das Publikum ohne Ende anzuheizen wusste, wirkte, als würde er schon sein ganzes Leben lang nichts anderes machen als auf der Bühne zu stehen. Dabei geh&ounl;rt er erst seit ca. 2 Jahren zur 1999 gegründeten Band. Die Gifticks haben in dieser Zeit, in der ihre Musik von Punk Hardcore bis Rock'n'roll ging, ihren ganz eigenen Stil gefunden, wie uns Drummer Ingo im Interview nach der Show erzählte. Dies wurde vor allem bei Songs wie "Suicide" und "Hate Me" klar, die ihr ganz eigenes Feeling rüber brachten. Auch beim Styling der Jungs hat man keine Chance, sie in irgendeine Schubladezu stecken; vom schlichten T-shirt bis hin zum Franzosen-Barett war alles dabei. Bei der Zugabe "Nada" konnte dann auch Gitarrist Hulk sein Talent am Mikrofon unter Beweis stellen und brachte mit seiner harten Stimme die Menge noch einmal richtig auf Touren. Eine CD der Gifticks ist in Planung ; wer nicht so lange warten will kann Arno, Ingo, Hulk und Co. im März im Unicum bewundern.Nach kurzer Umbausphase enterten Hirnsäule sie Bühne! Auch diese osnabrücker Band zeigte ihr Talent mit einer breiten Songvielfalt. Mit "The Request" brachten sie einen Opener der allerfeinsten Sorte und hatten sofort das Publikum auf ihrer Seite. Besonders gut gelungen war die Vielfalt der Songs. Titel mit englischen Texten wie "Nothing" übten die selbe Kraft aus wie Deutsche Tracks! Eine knappe Stunde begeisterten Hirnsäule die Menge, wobei besonders deutlich wurde, welche Energiereserven im Gitarristen stecken, da er bereits vorher zusammen mit den Gifticks auf der Bühne stand und somit fast zwei Stunden unter Beweis stellte, aus welchem Holz lokale Punker geschnitzt sind!! Auch bei den als "ruhigen" Stücken angekündigten Tracks brannte der Boden!Mitternacht; Geisterstunde, die Stunde für The Soul Invaders! Frontman Kaktus und Co. machten schnell klar, dass sich das Warten auf einen Headliner immer lohnt! Nun gab es für die Menge endgültig kein Halten mehr. Zu den harten Beats wurde gefeiert was das Zeug hielt! POGO war angesagt, die Tontechniker mussten ihr Equipment vor Bierflaschen und deren Inhalt schützen und die nunmehr rund 100 Leute drängten sich immer dichter aneinander um auch ja nichts von der atemberaubenden Show zur verpassen. Über eine Stunde lang powerten die Jungs auf der Bühne, was die Mikros und die Instrumente hergaben. Die Hagener Punkrocker zeigten, was es heißt Stimmung zu machen und ließen es sich auch nicht nehmen, auf die Rufe aus dem Publikum zu reagieren und etliche Zugaben zu spielen.

FAZIT: Pogo, Party, Perfektion!

Setlist Gifticks:

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Pungent Stench & Eisregen & Collapse 7

Ein Anruf weckt mich am Donnerstag den 20.1.06: "Du es gibt fast keine Karten mehr, die Bude wird rappelvoll." Der erschreckende Hinweis meines Bekannten, mit dem ich eigentlich vorhatte, dieses Konzert zu besuchen, veranlasst mich, schnell zu handeln.. Denn schließlich soll an diesem Abend ja wieder Headbangen im N8 (rechter Saal) angesagt sein. Burning Stage Concerts laden zu "Collapse 7", "Eisregen" und "Pungent Stench".Ein weiteres Telefonat sichert mir erst mal meine Eintrittsmöglichkeiten. Mein Bekannter hatte nicht übertrieben. In einem sichtlich gut gefüllten Raum betreten "Collapse 7" als erstes die Bühne. Der ehemalige "Pungent Stench"-Bassist Mario Klausner prügelt mit seiner neuen Formation - die ihren Stil selbst als "Apocalypitc Death Metal" bezeichnet - einen melodischen Metal-Kracher nach dem anderen auf die Zuschauer ein. Doch so neu ist die Band gar nicht. Durch einige Namenswechsel ist es ein bisschen untergegangen, dass die Truppe (mit unterschiedlichen Besetzungen) schon seit 1992 besteht. Nun aber das Debüt unter dem aktuellen Namen. Natürlich werden größtenteils Songs von der Platte "In deep Silence" gespielt und auch recht gut angenommen. Ich warte gespannt auf kommende Veröffentlichungen.

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