Wertung: 4 von 10

Mit „Avalanche“ legen This Bleeding Soul ihren ersten Longplayer vor. Die Metalcoreband aus dem Raum Stuttgart vereint auf ihrem Albumdebüt zwölf unfreiwillig avantgardistisch anmutende Songs.


Das halbminütige Intro lässt bereits vermuten, was auf den Hörer zukommt. Schreddernde, langatmige Gitarren vermischen sich mit kehligen Screams.

Die Lawine (franz./engl. „Avalanche“) rollt los. Dabei scheint es kein Halten mehr zu geben, die Instrumente der Band werden malträtiert. Sänger Alex Henek erbricht sich in einem Schwall aus dunklen Growls, beweist jedoch auch, dass er eine sehr angenehme cleane Stimme hat. Positiv fallen die akzentuiert gesetzten Keyboardparts auf, die der doch so düsteren Musik einen harmonischen Klang einhauchen. Überraschend ist dabei vor allem „Misery Loves Company“, das wie ein Interlude wirkt und zum großen Finale einleitet.

Dennoch ist der Großteil langweilig. Die Songs scheinen aus aneinander gereihten Fragmenten zu bestehen. Verwirrend ist „The Reverse“. Planlos sind hier vereinzelt Synthiesounds über den Song verstreut worden.

Mehr Konzept und Cleangesang sind wünschenswert für ein kommendes Album, denn selbst Metalcorefans dürften bei „Avalanche“ an vielen Stellen irritiert im Moshpit inne halten.

Tracklist

  • 01. Let it Burn (Intro)
  • 02. Seek and You Will Find
  • 03. Reviving Paradise
  • 04. Incarnation of One
  • 05. Parkway
  • 06. Pitch and Toss
  • 07. The Reverse
  • 08. Not Alone
  • 09. Mary Bell
  • 10. The End Is My Beginning
  • 11. Misery Loves Company
  • 12. Avalanche, You’re Good To Go

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