Große Namen wie Herman Frank (Accept, Victory), Bobby Jarzombek (Riot, Halford, Sebastian Bach), Neil Murray (Black Sabbath, Whitesnake) und Nibbs Carter (Saxon) machen (neben anderen) die Runde, was natürlich aufhorchen lässt.

Die Songs selber bleiben allerdings hinter den Erwartungen zurück. Präsentiert wird mäßiger Power-Rock ohne wirklich eingängige Momente, die sämtlichst unter der etwas undifferenzierten Stimme von Jürgen Wulfes (Moon Doc) zu leiden haben, der einem manchmal wie ein heiserer Blaze Bayley vorkommt. Viele Riffs wirken uninspiriert und werden teilweise den ganzen Song lang durchgeritten („Tears Of The Sun“), Songtitel wie „Heaven And Hell“ und „Stand Up And Shout“ wirken doch, ob der sofortigen Assoziation mit Sabbath/Dio, sehr unglücklich gewählt und das Ratt-Cover „You’re In Love“ wird dem Original auch nicht gerecht. Einzig der Track „Branded Man“ entwickelt eine gewisse Nachhaltigkeit und bleibt im Ohr hängen.

Auf der anderen Seite ist „Let’s Get Ruthless“ gut produziert und wirkt insgesamt sehr tight, was man unter Berücksichtigung der mitwirkenden Musiker allerdings auch erwarten kann. Besonders Bobby Jarzombeks Drumming sticht auf den entsprechenden Tracks hervor.

Insgesamt aufgrund des Songmaterials allerdings nur Durchschnitt.