Nach „Maiden Voyage“ (1996) und „Screaming in Silence“ (2002) kommt der Dampfer nun mit rund erneuerter Crew auf den Markt. Einzig gebliebenes Originalmitglied ist Bandchef Bill Menchen, welcher auf diesem Werk sowohl Gitarre, wie auch Bass eingespielt hat. Am Auffälligsten gestaltet sich aber der Wechsel am Mikro, da Sänger Simon Tyler passend zum instrumentalen Bereich so gut wie identisch nach dem guten alten Rock´n´Rolf (Running Wild) klingt. Diese Kombination funktioniert dabei außerordentlich gut. Eingängige Riffs wechseln sich mit Mitgrölrefrains ab, simples aber straightes Drumming, oftmals im Midtempo-Bereich gelegen, schafft eine Basis, auf die die andern Instrumente sehr gut aufsetzen.Aber nicht nur stimmlich werden Parallelen zu Running Wild gezogen, auch musikalisch wird – trotz der Herkunft aus den USA – sehr oft die Teutonen-Schiene eingeschlagen. Gerade bei den Refrains fällt das doch sehr auf. Aber es schadet der Platte auf keinen Fall. Man könnte fast sagen, Titanic bringen die Qualität an Platte heraus, welche die Deutschen heute nicht mehr erreichen. Dabei spielt es auch keine Rolle, dass die CD einen christlichen Hintergrund hat, weil eben dieser sehr schön in Letzterem bleibt. Passend dazu haben sich die Amerikaner noch Stryper-Schlagzeuger Robert Sweet für zwei Bonussongs geholt.Abschließend kann man dem legendären Dampfer nur eine überdurchschnittliche Leistung attestieren. Mit dieser Power wird die Titanic diesmal sicher nicht untergehen.