a. Labyrinth, Doomsword, White Skull) und die Aufnahmen zum aktuellen Album „Dreams under Ice“. Leider muss man sagen, dass das Label wohl zu wenig in die Band investiert hat und somit das Album soundtechnisch ein wenig unter seinen Möglichkeiten bleibt. Das ändert jedoch nichts daran, dass die Platte einfach nur rockt!

Torian gelingt es in ihren 10 Songs typischen Power Metal mit Thrash und NWOBHM Elementen zu verbinden und den Hörer durch abwechslungsreiche Songstrukturen und hammerharte Riffs mitzureißen. Musikalisch erinnert mich das ganze an „RAGE“ und ein bisschen schimmert auch „BLIND GUARDIAN“ durch. Die Vocals von Marc Hohlweck sind sehr ausdrucksstark, kräftig aber auch gefühlvoll, an einigen Stellen jedoch noch verbesserungswürdig. Auch die kreative Gitarrenfraktion um Alexander Thielmann und Carl Delius muss lobend erwähnt werden, denn die beiden wissen zu jedem Zeitpunkt genau was zu tun ist und spielen auf sehr hohem Niveau! Manuel Will an den Drums (mittlerweile ersetzt durch Daniel Hambach) und Tobias Mix am Bass geben dem ganzen die nötige Grundlage und Konsistenz. Die Songs der Paderborner, welche sich hauptsächlich im Mid- und Uptempobereich befinden, sind weder krampfhaft experimentell noch wird auf unnötige Synthis und Keys zurückgegriffen um den Sound interessanter zu machen, denn das ist gar nicht nötig. Jeder Track glänzt durch kreative Riffs, tolle Melodien und die immer genau zur Stimmung des Songs passenden Vocals. Auch die Tempowechsel in den Songs gefallen mir sehr gut und lassen die Musik des Quintetts noch facettenreicher erscheinen.

Fazit: Wer Torian noch nicht kennt sollte dieses Versäumnis schnellstens nachholen, denn „Dreams under Ice“ ist ein (Debüt) Album, das man auch gerne öfter in seine Anlage packt um sich begeistern zu lassen! Von dieser Band ist in Zukunft noch einiges zu erwarten, vor allen Dingen da sie auch live absolut sehenswert sind!

Anspieltipps:

– Into the Winter

– Born to win

– Souls of Fire