Und heute gibt es wieder etwas aus der Rubrik „Support Your Local Underground“: Nach dem erfolgreichen Einstand vor einigen Wochen lockten die Hausherren des „Drum Hard“ in Bielefeld am 28. September wieder zu schwermetallischen Geknüppel. Freunde des Untergrunds kamen beim abwechslungsreichen Line Up voll auf ihre Kosten.

Leider keine Fotos.

Was braucht ein Metaller, um auf einem Samstagabend glücklich zu werden? Ganz klar: Freunde, Bier und ’ne ordentliche Kapelle auf einer Bühne. Genau das wurde den knapp 80 langhaarigen Besuchern des „Drum Hard“ in Bielefeld vergangenen Samstag geboten. In familiärer Stimmung und mit vielen bekannten Gesichtern warteten drei Bielefelder Metalkombos darauf, dem gut gelaunten Haufen und dem alten Firmengebäude ordentlichst einzuheizen. Musikalisch sehr abwechslungsreich aufgestellt, sollte jeder Besucher durchaus auf seine Kosten kommen. Wobei diese bei äußerst humanen Getränkepreisen nicht sonderlich hoch waren.

Den Auftakt machten die Herren von Twilight, die ihren ersten Gig seit knapp 18 Jahren absolvieren sollten. Mit einer soliden Performance, die anfangs noch von dem einen oder anderen Funken Nervosität zeugte, und einem sehr rockigen Metalsound, bei dem ein gewisser Motörhead-Einfluss nicht von der Hand zu weisen war, schaffte es das Trio, das Publikum auf seine Seite zu ziehen, und markierte einen vielversprechenden Auftakt zu einem lauten Abend.

Nach kurzer Umbaupause spielte die neugegründete Bielefelder Thrash-Kombo Arcane Empire auf. Die Kombo um den sympathischen Frontmann Kai vermischt mehrere Stile zu einem geballten Klumpen Metall, der nicht nur auf altbewährte Thrash-Elemente zurückgreift sondern auch Einflüsse aus Death und Heavy in sich vereint. Dieser kraftvolle Mix und die Stimme von Sänger Kai, der sich nicht nur auf thrash-death-Shouts und -Growls versteht, sondern auch klare Töne treffen kann, machten diesen Auftritt besonders sehenswert. Auch wenn der Sound an der einen oder anderen Stelle etwas rumpelig daher kam, so unterstrich dies doch besonders den Undergound-Charakter der gesamten Veranstaltung. Der Untergrund lebt, und so wurde das Fünfer-Gespann vor heimischem Publikum zurecht abgefeiert. Von diesen Jungs wird man mit Sicherheit noch einiges in unserer Region hören.

Headliner des Abends waren die ebenfalls aus Bielefeld stammenden Mannen von Trapjaw. Die alteingesessenen Death Metal-Lokalmatadoren, die bereits seit 1999 in der ostwestfälischen Szene unterwegs sind, sollten in Sachen Härte noch einmal eine Schüppe drauflegen, und so wurden auch die Freunde der noch etwas härteren Gangart aus der Reserve gelockt. Leider hatte sich das Publikum vor der Bühne zu diesem Zeitpunkt schon ein wenig ausgedünnt, allerdings schlug sich dieser Umstand nicht im Geringsten auf die Stimmung nieder. Und so wurde das Trio um Kopf und Gründungsmitglied Marek von den anwesenden Todesblei-Jüngern ordentlich abgefeiert.

Nach den Gigs wurde im Kreise der Bekannten noch das ein oder andere Bier geleert, bevor man sich zu später Stunde auf den Heimweg machte. So ging auch dieser zweite Konzertabend im Bielefelder „Drum Hard“ mit dem Siegel „erfolgreich abgehakt“ zuende. Man darf also auf jeden Fall gespannt sein, was die Veranstalter für die kommenden Monate noch so im Petto haben.

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