Wertung: 7 von 10

Schon seit 17 Jahren verstehen es die vier finnischen Musikerinnen und Musiker von Two Witches ihr Publikum zu begeistern. Ihre Fans finden die vier nicht nur in Finnland, wo sie zu den ersten Musikern ihrer Art gehörten, sondern vor allem auch in good old Germany.


Während ihren 17 Jahren Bandgeschichte trafen sie auf Musiker wie Anne Nourmi von “Lacrimosa“ oder Ville Vallo, der als Sänger der Band “Him“ bekannt wurde.

Das neue Doppelalbum der Band ist ein wahrlich düsteres Werk geworden, welches fast sämtliche Highlights der vergangenen Jahrzehnte umfasst und zusätzlich mit exklusiven Remixen von bekannten Bands wie „Project-Pitchfork“ oder „Soil“ Lust auf mehr macht. Zusätzlich dazu sind auch einige neue Songs und der Livemitschnitt des Songs “The Angel Of Pain“ (CD2 Song 8), der in Mexiko aufgenommen wurde, dabei.

Auf der ersten CD findet der Hörer hauptsächlich Gothic Rock in seiner “klassischen“ Form. Mit rauen, düsteren und melodiösen Elementen und typischen Gothrock Stimmen wurden die Songs der Jahre 1991 bis 2004 auf eine CD gepresst. Leider ist bei der ersten CD die Aufnahmequalität nicht immer ganz so wie man es sich wünschen würde, so wirken einige Songs was den Sound angeht ein wenig matschig; das hat zur Folge, dass der Druck in den Stücken fehlt. Die zweite CD ist etwas weniger düster und enthält mehr elektronische Elemente, was dem gesamten Sound und den Klang der zweiten Scheibe in meinen Augen besser macht als den der ersten CD. Auf der zweiten CD finden sich auch zwei Coverversionen von David Bowies „Madman“ und von „King Volcano“ von Bauhaus. Auf beiden Scheiben ist es die Stimme von Sänger Jyrki Virtanen (Jyrki Witch) deutlich im Vordergrund und den Liedern über Vampire und Sünder, über Einsamkeit und Romantik, das Leben einhaucht.

“Saints & Sinners“ bietet genügend neues und neu arrangiertes Material für den eingefleischten Fan von Two Witches, sowie neue elektronische Elemente, die verdeutlichen, das sich die Band auch weiterentwickeln kann und nicht an einer Musiklinie festhält. Es ist auch schön zu sehen, dass es auch Bands gibt die noch wirklich wissen, was vielseitige Musik bedeutet.

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