Wieso? Ach, fragt bitte nicht. Wie dem auch sei: The almighty Unleashed are back, yeah! Und auch im Jahre 2006 des Herrn geben sie der Oldschool-Gemeinde das, was sie hören will: Schweden-Tod der alten Schule, allerdings mit einem Schuss Progressivität. Progressivität insofern, als dass die Mannen um Urgestein Johnny Hedlund ihren Sound um einige sehr geile Soli und komplexere Kompositionen erweitert haben. Zudem ist der Gesang innerhalb der Death Metal-Grenzen äußerst abwechslungsreich ausgefallen und klingt streckenweise recht britisch (Barney Greenway, Dave Ingram). Die meisten der 15 Songs ihrer achten Scheibe liegen im schnelleren Tempo-Bereich – Unleashed wollen gar keine Gefangenen machen. Okay, mit dem Titeltrack hat sich auch ein Mid-Tempo-Stück eingeschlichen, dass in den Metal-Discos bestimmt eine Menge langhaarige Köpfe kreisen lassen wird. Textlich bleibt man sich treu; es werden die üblichen Themen behandelt: Wikinger, Wikinger, Wikinger, Fantasy (’We must join with him’), Massenmord, Wikinger, Satanismus, Wikinger und Wikinger. Anspieltips sind ’Blood of lies’, ‘Psycho killer’, ‘We must join with him’, ‘This is our world now’ und das Titelstück. Auch mit dieser starken Scheibe liefern Unleashed ein rundes Ding ab und beweisen somit, dass sie neben Bolt Thrower eine der beständigsten Kapellen der Death Metal-Szene darstellen. Heil Odin!Fazit: Dies ist eine Dreiviertelstunde Death Metal, wie er in allen Schulen unterrichtet werden sollte.

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