Eine, die das neue Album „Welcome to Reality“ von Urban Rejects behandelt. Und wie man dieser vorausgesetzten Überschrift entnehmen kann: Die Ausarbeitung der Aachener Jungs weißt deutliche Mängel in Sachen Abwechslung und Variation auf. Ich möchte nicht abstreiten, dass es sicherlich im Sinne des Erfinders, oder vielmehr der Erfinder war, die Musikrichtung Oi! Recht einfach zu stricken, aber ist das eine Entschuldigung dafür, dass sich einzelne Songs auf einem Silberling im Prinzip nur vom Text her unterscheiden? Ich denke nicht.Man kann auf „Welcome to Reality“ nichts über die Qualität oder das Engagement der einzelnen Akteure an den Instrumenten sagen, denn das einzige, was auffällt ist, dass sie vorhanden sind und ihre Instrumente ein bisschen hin und her spielen. So vorhersehbar, wie die Lottozahlen von gestern. Ok, ich gebe ja zu, dass es schon das ein oder andere Stück gibt, dass ganz schön ins Ohr geht. Ich spreche hier von „The Last of the Dying Breed“ (Nr. 5) und “I Will Not Regret” (Nr. 11), aber das sind zu seltene Ausnahmen.Insgesamt wird eine durchschnittlich langweilige Atmosphäre geschaffen, die vielleicht noch etwas durch die beiden erwähnten Songs aufbereitet wird. Mehr als 2,0 Gitarren währen allerdings anmaßend, zumal die Aufnahmequalität irgendwie nicht stimmt.