Starten wir mit dem kurzen Intro, bevor „Go To Hell“ Fahrt aufnimmt und, eben wie ein typischer Vader Song, alles niederknüppelt. Schnell und ohne Schnörkel gibt’s einen an die Kauleiste. So darf ein Death Metal Album anfangen. Bei den nun folgenden „Where Angels Weep“ und „Armada In Fire“ wird klar, das Vader nicht nur gradeaus können, sondern durchaus viel an der Dynamik und den Songstrukturen gefeilt haben.

Aber keine Angst, die Trademarks bleiben trotzdem erhalten. Man höre nur das fiese Solo von „Armada In Fire“ oder die Slayer Hommage „Triumph Of Death“. Mein ganz persönlicher Favorit ist allerdings das Deutsch betitelte „Hexenkessel“. Geiler groove, fiese Abrissbirne und abwechslungsreich noch dazu. Da schlägt einem das Todesmetallerherz höher. Aber auch die darauf folgenden „Abandon All Hope“ oder „The Eye Of The Abyss“ brauchen sich nicht verstecken.

Selbst nach über 30 Jahren Bandgeschichte sind Vader also keineswegs alt oder leise geworden. Auch wenn man beim finalen „The End“ tatsächlich einen Gang zurückschaltet und ein Groovemonster aus der Liga von Asphyx auspackt. Sehr schön gemacht. Wer mal reinschnuppern will sollte mit „Hexenkessel“, „Triumph Of Death“ oder „Go To Hell“ recht gut fahren.

Tracklist

  • 01.Go to Hell
  • 02.Where Angels Weep
  • 03.Armada on Fire
  • 04.Triumph of Death
  • 05.Hexenkessel
  • 06.Abandon All Hope
  • 07.Worms of Eden
  • 08.The Eye of the Abyss
  • 09.Light Reaper
  • 10.The End“

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