Die sehr abwechslungsreichen, stilistisch einzigartige Lieder sind zum Großteil relativ lang und reichen von ruhigen orchestralen Parts, die meist als die Ruhe vor dem Sturm daherkommen bis in wiederum vergleichsmäßig harte Parts – ein ständiges auf und ab.

Wenn man Vergleiche sucht, kann man eigentlich gleich aufgeben, dennoch dann kann man sagen, dass mich manche Riffs an Slipknot erinnern, und manche Stellen könnten auch gut und gerne vom aktuellen Nightwish-Album sein; dann wiederum hört man zerreißende Gesangspassagen mit nichts als einem pompös arrangierten Orchester im Hintergrund. Es gibt einfach keinen Vergleich.

„Christ 0“ ist einfach ein einzigartiges Album einer einzigartigen Band, und deshalb habe ich mich entschieden, die volle Punktzahl zu vergeben – wer orchestralen Prog Metal mit meist hohem Gesang und virtuosen Keyboardeinsätzen mag, dem kann ich das Album einfach nur ans Herz legen.