Und diese Präsentation kann sich durchaus sehen lassen. Fette Gitarren, ein abwechslungsreicher Gesang und ein treibendes Schlagzeug zeichnen den Stil von Vargrimm aus. Sogar Gastsänger von Riger und Minas Morgul sind auf der Scheibe zu hören.

Musikalisch bewegt sich die CD im Bereich des Black Metal. Lyrisch greift man im wesentlichen auf Pagan Elemente zurück. Die deutschen Texte, sowie die gezielt eingesetzten Chöre unterstützen hierbei die nordisch-kühle Stimmung, welche für Produktionen dieser Art typisch sind.

Die Stücke sind weitestgehend im Mid-Tempo Bereich angesiedelt und überzeugen durch ihren fetten Sound und die aggressiven Gitarren. Auch der Gesang ist überwiegend rauh und krächzend. Willkommene Abwechslungen im Gesangsstil bieten da der Flüstergesang in „Namenlos“ und die melodiösen, folkigen Gesangslinien in „Vom Vater zum Sohn“. Auch Frauengesang ist auf diesem Album zu hören. In „Herrscher des Feuers“ hört man eine Freundin der Band im Duett, und der Bonustrack „Lied der Walküre“ wurde sogar komplett von selbiger eingesungen.

Vargrimm erfinden auf „Des Wolfes Zorn“ zwar nicht das Rad neu, bieten aber eingängigen und gut produzierten Black Metal mit Pagan Einflüssen. Fans des Genres sollten hier auf jeden Fall mal reinhören.

Trackliste:

  • 01. Naglfar
  • 02. Des Wolfes Zorn
  • 03. Gedanke & Erinnerung
  • 04. Vom Vater zum Sohn
  • 05. Namenlos
  • 06. Ahnengruß
  • 07. Helias Reich
  • 08. Herrscher des Feuers
  • 09. Lied der Walküre
  • 10. Flackerndes Feuer
  • 11. Lied der Walküre (Bonus)