▪ Bedeutendste Auszeichnung für den Kurzfilm in Deutschland
▪ KHM und ifs sind zum zweiten Mal Partnerhochschulen
▪ Filmstiftungsgeförderter Kurzfilm „Circular Inscription“ von Lukas Marxt nominiert
▪ Verleihung im Cinenova in Köln

Die goldenen Lolas für den Deutschen Kurzfilmpreis 2017 werden am Donnerstag, 23. November, im Kölner Cinenova vergeben. Bereits zum zweiten Mal richten ifs internationale filmschule Köln und Kunsthochschule für Medien die Verleihung des bedeutendsten Kurzfilmpreises Deutschlands aus. Monika Grütters, Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, vergibt die höchst dotierte nationale Auszeichnung für den Kurzfilm in den einzelnen Kategorien. Zu den insgesamt zwölf nominierten Filmen gehört der filmstiftungsgeförderte Kurzfilm „Circular Inscription“ von Lukas Marxt. Durch die Preisverleihung führt der Kölner Comedian und Moderator Lutz van der Horst.

„Seine außergewöhnlichen erzählerischen und gestalterischen Mittel machen den Kurzfilm zu einem ebenso anspruchsvollen wie zukunftsweisenden Filmgenre. Insbesondere Kurzfilme von Filmstudentinnen und Filmstudenten von deutschen Filmhochschulen sind von hoher Qualität und spielen international bei allen großen Festivals eine Rolle“, so Petra Müller, Geschäftsführerin der Film- und Medienstiftung NRW. „Wir freuen uns sehr, dass die goldenen Lolas für den Deutschen Kurzfilmpreis zum zweiten Mal in NRW verliehen werden und wünschen eine erfolgreiche Veranstaltung!“

Im Vorfeld der Preisverleihung veranstalten ifs und KHM von 14.00 bis 17.30 Uhr im Cinenova einen zweiteiligen Workshop zum Thema Kurzfilm. Unter dem Titel »Cut It Short!« geht es um künstlerische Positionen im Kurzfilm sowie um das Thema „Wege zum Publikum – Der Kurzfilm im Netz, im Kino und im Fernsehen“.

Der Deutsche Kurzfilmpreis kann in den Kategorien Spielfilme bis 10 Minuten Laufzeit sowie Spielfilme von mehr als 10 Minuten bis 30 Minuten Laufzeit vergeben werden. Zudem gibt es die Auszeichnung in den Kategorien Animationsfilm, Experimentalfilm und Dokumentarfilm mit jeweils einer Laufzeit bis 30 Minuten. Vorgesehen ist außerdem ein fakultativer Sonderpreis für den »besten mittelangen Film« mit einer Laufzeit von 30 bis 78 Minuten.

Der Deutsche Kurzfilmpreis vergibt in jedem Jahr insgesamt 255.000 Euro für Nominierungen und die Filmpreise in Gold sowie zusätzlich 20.000 Euro für den fakultativen Sonderpreis. Jede Nominierung wird mit 15.000 Euro prämiert. Für den Kurzfilmpreis in Gold gibt es jeweils 30.000 Euro. Die Preisgelder müssen jeweils für einen neuen Kurzfilm oder für die Vorbereitung oder Umsetzung eines Films mit künstlerischem Rang eingesetzt werden. Die Entscheidung über die Auszeichnungen trifft die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien auf Vorschlag der Jurys Deutscher Kurzfilmpreis.

Der Deutsche Kurzfilmpreis wird seit 1956 verliehen und seit 2005 von wechselnden deutschen Filmhochschulen ausgerichtet. Auch international genießt der Preis Beachtung. So beschloss im Jahr 2015 die Academy of Motion Picture Arts and Sciences, dass sich die Gewinner in den Kategorien „Spielfilm“ und „Animationsfilm“ automatisch für das Auswahlverfahren des „Kurzfilm-Oscars“ qualifizieren.

Informationen zum Deutschen Kurzfilmpreis unter www.deutscher-kurzfilmpreis.de

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Pressemitteilung: Film- und Medienstiftung NRW


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