Die Musik der Band ist von Größen wie Nirvana, Jawbreaker und Jets To Brasil beeinflusst und klingt nach eigenen Angaben wie folgt:

“Your car crashing into a wall. Your eyeballs popping out of your head.” Das klingt zunächst brutal, hält sich aber stark in Grenzen. Ist wohl eher mit einer Geschwindigkeit von 5 km/h oder so gemeint. Und überhaupt: wer braucht schon Augen? Alles halb so wild, genau wie diese Scheibe: Easy-going.

Akustik – Gitarren, lockere Schlagmuster, mäßig-deftiger Sound und viele langsame Parts bündeln die Musik zu einer echt erträglichen Scheibe, wenn der Tag bereits gelaufen ist und man keinen Bock mehr auf Krawalle hat. Die angegebenen Bandeinflüsse bewegen sich sehr nah an der Wahrheit und viele der Tracks erinnern mich an die musikalischen Vorbilder von Versus You, meistens ohne abgekupfert oder verbraucht zu klingen.

Fazit: Eine sehr angenehme Scheibe, die sich besonders dann bezahlt macht, wenn man sich eine „Hyde Park“ – Schnecke abgeschleppt hat. Für den Standart – Metaller eher wie Mineralwasser statt Bier: Wenn man am Morgen danach einen Kater hat ist das prima, ansonsten nicht herb genug und zu wenig Promille.

Anspieltipps: “Loyalty”, „Weak” und “Blank”