Schottischer Whisky, auch „Scotch“, in seinen Herstellungsweisen der Single Malts und Blends, ist eine Spezialität, die innig mit ihrem Herkunftsland, dessen Landschaften, Jahreszeiten und ihren klimatischen Bedingungen verbunden ist. Nur Whiskys schottischer Herkunft, Lagerung und Abfüllung dürfen den Namen „Scotch“ tragen, worüber das schottische Steuerwesen genauestens wacht. Mehr als eine edle Spirituose, die mindestens drei Jahre und oftmals weitaus länger in Holzfässern heranreift, wird Scotch in Schottland und bei seinen Liebhabern als eine Philosophie verstanden, die auf Ursprüngliches des maritimen kühlen Klimas, der erdigen Aromen und Farben der Landschaft und der freiheitsliebenden, stolzen Geschichte Schottlands verweist. Aus dem gälischen Wort für Lebenswasser „usquebaugh“ entstand die heutige Bezeichnung „Whisky“.

Whisky

Nach EU-Verordnung wird Whisky (Whiskey) ausschließlich durch Destillation einer mit Hefe vergorenen Maische aus gemälztem Getreide (mit evtl. Zusatz des vollen Korns anderer Getreide), unter Verzuckerung durch die enthaltenen Malzamylasen (und evtl. andere natürliche Enzyme), die zu einem Destillat unter 94,8% Alkoholgehalts mit dem Aroma und Geschmack der Ausgangsstoffe führt gewonnen. Sie müssen mindestens drei Jahre in Holzfässern mit einem Fassungsvermögen unterhalb von 700 Litern reifen. Dem Destillat dürfen außer Wasser (zur Herabverdünnung des Alkoholgehaltes) und Zuckercouleur (zur Färbung) keine weiteren Stoffe zugesetzt werden. Aromatisierung, Süßen, Einfärbung und Alkoholzusatz sind damit genauso unzulässig wie das Mischen des Destillats mit andersartigen Spirituosen. Whisky (Whiskey) enthalten nach EU-Verordnung mindestens 40 % Alkohol, handelsüblich sind jedoch Alkoholgehalte von mindestens 43%. (Bei schottischen Whiskys gibt es je nach Brennerei aber weitaus höhere Alkoholgehalte!) Erzeugt wird Whiskey (Whisky) in verschiedenen Ländern. Man unterscheidet Whiskys nach der Herkunft in irischen Whiskey, amerikanischen Whiskey (darunter Bourbon), kanadischen Whiskey und schottischen Whisky (Scotch). Nur der schottische Whisky darf die Bezeichnung „Scotch“ tragen. Die schottische Herkunft wird durch die Ausweisung „Bottled in Scotland“ auf den einzelnen Flaschen verbürgt.

Herstellung von Scotch

In ungefähr hundert Brennereien Schottlands wird Scotch gebrannt. Die Ausgangsstoffe sind Getreide, speziell Gerstenmalz, Wasser und Hefe. Zum Mälzen wird die Gerste zuerst gewässert, danach unter Wenden zum Keimen gebracht und mittels eines Feuers getrocknet. Durch den Keimvorgang des Mälzens werden Enzyme freigesetzt, die zum Abbau der Getreidestärke in verschiedene Zucker führen. Diese Zucker bilden die Ausgangssubstanz für die spätere Hefevergärung unter Freisetzung von Alkohol. Der Feuerung während des Trocknungsprozesses wird teils Torf zugefügt. Hitze, Rauch und Torfrauch des Trocknungsfeuers aromatisieren das Gerstenmalz und verleihen dem Whisky einen rauchigen und torfigen Geschmack. Das getrocknete Malz wird zerkleinert und mit heißem Wasser zu einer zuckerigen Flüssigkeit vermischt, der sogenannten Würze. Nach Abfiltern fester Kornrückstände und unerwünschter Bestandteile (z. B. Eiweiße und Fette) wird der Würze Hefe zugesetzt. Die Würze vergärt nun zu einem bierähnlichen Sud. Aus ihm wird in zwei bis drei Destillierdurchgängen der „New Make“ gewonnen. Damit der „New Make“ zu Whisky wird, muss er mindestens drei Jahre in Holzfässern reifen. In Schottland werden dafür Holzfässer unterschiedlicher Herkunft und Holzarten verwendet, die auf verschiedene Weise zur Reifearomatisierung beitragen. Herstellung und Lagerung erfolgen unter Verplombung und Kontrolle der Steuerbehörden. Im Zuge der Reifung lösen und entfalten sich Aromastoffe, das Destillat nimmt herausragende Merkmale seiner Umgebung an. Der Whisky entwickelt seinen spezifischen Charakter und Geschmack. Je länger die Lagerung erfolgt, desto ausgewogener, weicher, reichhaltiger und charakteristischer kann der Whisky werden. Lagerzeiten von zehn bis dreißig Jahren sind für gute Whiskys üblich.

Single Malt Whisky

Single Malts sind die ursprüngliche Form des Scotchs. Sie werden ausschließlich aus gemälzter und über Torffeuern getrockneter Gerste hergestellt, in einer einzigen Brennerei destilliert und dort zu ihrer Reifung in Eichenfässern gelagert. Single Malts weisen einen jeweils eigenen, einzigartigen Geschmack auf. Unter ihnen finden sich die für Scotch typischen rauchigen, torfigen und urtümlichen Whiskys. Während das Wasser üblich aus örtlichen Quellen stammt, kann die Gerste sowohl schottischen Anbaus als auch importiert worden sein. Single Malts werden für einen ausgewogenen gleichmäßigen Geschmack unter verschiedenen Jahrgängen einer Brennerei gemischt oder als unverschnittener Whisky angeboten. Bei Flaschenabfüllungen aus einem einzigen Fass wird die Fassnummer auf dem Flaschenetikett vermerkt.

Blends

Blends werden als Verschnitte (Mischungen) aus verschiedenen Whiskys unterschiedlicher Jahrgänge, Getreidemischungen und auch Brennereien hergestellt. Das Ziel dieser Herstellungsform sind Whiskys mit einem über Jahre hinweg gleichbleibenden Aroma und charakteristischen Geschmack als Produktmerkmalen. In Blends werden häufig vierzig bis fünfzig verschiedene Whiskys aus Gerste und anderen Getreiden gemischt, um die gewünschte Qualität zu erreichen. Das Verfahren ist aufwendig und anspruchsvoll. Grain Whisky wird vorwiegend für Blends hergestellt. Bekannte Blends: Ballantines, Bell’s, Teacher’s, J. & B. Rare, Dimple, VAT 69 oder Johnnie Walker.

Herkunftsregionen

Schottische Whiskys werden nach vier Herkunftsregionen und zwei Unterregionen unterschieden.

Highland bezeichnet das größte Herkunftsgebiet und umfasst den nördlichen Teil Schottlands oberhalb einer Linie zwischen den Meeresbuchten von Clyde und Tay. Die Whiskys sind recht unterschiedlich, jedoch in ihrer Basis zumeist reichhaltig, komplex und aromatisch. Einige Highland-Single-Malts: Glen Garioch, Royal Lochnagar, Glenmorangie, Dalmore, Glengoyne, Loch Lomond, Edradour, Tullibardine.

Innerhalb der Highlands liegt die Region Speyside, um den Fluss Spey und nordöstlich davon. In Speyside ist die schottische Whiskyerzeugung mit etwa der Hälfte der Brennereien Schottlands beheimatet. Auf den fruchtbaren Böden Speysides wächst Gerste für hocharomatische, zuckerreiche Malzsorten heran. Sie bilden die Grundlage für leichte, ausgewogene, sehr aromatische, komplexe und elegante Whiskys. Bekannte Malts Speysides sind Aberlour, Benriach, Glenfiddich, Glenlivet, Macallan, Glenronach und Glenfarclas.

Die Region Islands besteht aus den Inseln der West- und Nordküste Schottlands. Diese Whiskys sind würzig, auch torfig und enthalten leichte Anflüge der salzigen Meeresluft. Ihre Malts tragen die Namen Isle of Arran, Highland Park, Talisker, Ledaig, Tobermory oder Jura.

Lowland liegt südlich der Region Highland und umfasst den Großteil der südlichen Hälfte des schottischen Festlandes. Die Lowland-Whiskys sind eher mild, süß, sanft, fein und enthalten verglichen mit Scotchs anderer Regionen wenig torfige Geschmacksanteile. Marken der Lowlands sind unter anderem Auchentoshan, Bladnoch und Glenkinchie.

Campbeltown auf der Halbinsel Kintyre war einstmals das zweitgrößte Herstellungsgebiet für Scotch. Die wenigen heute tätigen Brennereien produzieren Originalmarken wie Springbank, Hazelburn, Glen Scotia und Glengyle Kilkerran.

Auf der Insel Islay werden sehr charakteristische, kräftige, erdige, torfige und würzige Malts erzeugt. Single Malts aus Islay erhielten aufgrund ihrer Salz- und Torfraucharomen besondere Popularität außerhalb Schottlands. Einige Brennereien Islays sind: Ardbeg, Bowmore, Bruichladdich, Bunnahabhain, Caol Ila, Lagavulin und Laphroaig.

Aberlour Whisky

Die Geschichte der Aberlour Destillerie

Die Aberlour Destillerie kann auf eine traditionsreiche und bewegte Geschichte zurückblicken. Die Anfänge werden im Jahr 1826 angenommen. In diesen ersten Jahren scheint es sich allerdings noch um eine Schwarzbrennerei gehandelt zu haben, ein Umstand, der für die damalige Zeit nicht unüblich gewesen wäre. Die tatsächliche und offizielle Firmengründung wird auf das Jahr 1879 datiert. Der Firmengründer, James Fleming, war ein Mann mit Visionen und verfügte über eine gehörige Portion Unternehmergeist. Besonders erwähnenswert ist, dass Fleming sich, sobald sein Unternehmen florierte, in ausgesprochen großzügigerweise für das Gemeinwohl einsetzte. So konnte mit seinen finanziellen Mitteln neben dem Rathaus und der Penny Bridge auch ein Krankenhaus entstehen.

Nachdem 1898 fast das gesamte Firmengebäude bei einem Großbrand zerstört wurde, gelang es dem führenden schottischen Experten für Destillerie-Architektur, Charles C. Doig, das Unternehmen weitgehend originalgetreu wiederaufzubauen.
Nach zahlreichen Verkäufen an verschiedene Firmeninhaber gehört das Unternehmen seit 1974 dem französischen Konzern Pernod Ricard an.

Die Region: Speyside

Die Gegend entlang des schottischen Flusses Spey gilt als Zentrum der Whisky Produktion. Die Grafschaften Morayshire und Banffshire beheimaten knapp 50 Whisky-Brennereien und damit beinahe die Hälfte aller Betriebe in ganz Schottland. Zusammen mit den Mälzereien, den Faßmacher-, und Abfüllbetrieben bilden die Brennereien einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor.

Das Geheimnis des einzigartigen Geschmacks

Für die Herstellung von Whisky ist die Qualität des verwendeten Wassers ausgesprochen bedeutsam. Nicht zufällig ist die schottisch-gälische Ursprungsbedeutung des Wortes Whisky ” Wasser des Lebens”. Für Aberlour Whisky wird besonders weiches Wasser verwendet. Die spezifische Mineralisierung erhält es durch die Filterung, die es auf dem Weg durch die Granitfelsen der Hügelkette von Ben Rinnes erfährt. In Kombination mit der Gerste, die auf den fruchtbaren Böden der Gegend heranwächst, und der salzhaltigen Luft mit der die schottische Insel gesegnet ist, und nicht zu vergessen, mit der jahrhunderte alten Destillationskunst, gelingt dann die Erzeugung der charakteristischen Aberlour-Whiskys.

Die Produktpalette

Bekanntlich ist für die Ausprägung des charakteristischen Geschmacks die Lagerung in Holzfässern eine entscheidende Komponente. Knapp die Hälfte der Aberlour-Whiskys wird nach dem Brennen zur Ausreifung in Sherryfässer abgefüllt, während der Rest in Bourbon-Fässern gelagert wird. Die meisten Single Malts entstehen dann bei der sogenannten Vermählung, wenn die einzeln gelagerten Whiskys zusammengeführt werden und sich die unterschiedlichen Aromen und Texturen verbinden.

Von Aberlour gibt es mehrere offizielle Abfüllungen, die von den Produkten einiger unabhängiger Abfüller ergänzt werden. Das Hauptgeschäft wird mit den 10, 12 und 16 Jahre alten Single Malt Scotch Whiskys erzielt. Und natürlich mit dem A’bunadh. Diese Spezialität verdient es, an dieser Stelle etwas ausführlicher vorgestellt zu werden. A’bunadh, ein Wort aus dem Gallischen, bedeutet „vom Ursprung“. Der A’bunadh reift in alten Sherryfässern heran und wird ganz traditionell ohne Verwendung moderner Filtermethoden und ohne den Zusatz von Wasser produziert. Auf diese Weise bildet er seine tiefe und reiche Amberfärbung und sein wunderbares Aroma aus. Dieses erinnert an exotische Gewürze, an dunkle Schokolade und eine Kombination aus fruchtigen Orangen und dunklen Kirschen.

Neugierig geworden?

Wessen Interesse jetzt geweckt ist und wer nun noch mehr über die einzigartigen Aberlour Whiskys wissen möchte, dem sei empfohlen, auf der nächsten Reise nach Schottland einen Abstecher nach Aberlour mit einzuplanen. Die Brennerei kann täglich besichtigt werden und die Tour bietet phantastische Einblicke in den gesamten Produktionsprozess. Selbstverständlich finden vor Ort auch Verköstigungen statt und wer möchte, kann sich seine ganz eigene personalisierte Flasche Whisky abfüllen. Allerdings gilt das Besichtigungsangebot nur für Besucher über 18 Jahre.

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Aberlour 18 Jahre 0,70 L/ 43.00%
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Ein ausgezeichneter Aberlour Im Herzen der Speyside liegt das kleine Städtchen Aberlour mit der Aberlour Destillerie gleich am Ortseingang, zur rechten des Flusses Spey. Viele Legenden ranken sich um die Besiedelung dieses Flecken Erde, die Meisten haben mit dem Wasser dort zu tun. Klar und ungewöhnlich weich, kommt es den rosa Granit der Hänge des Ben Rinnes herab und sammelt sich im Flüsschen Lour. Gälisch, „murmelnd´´, haben die Kelten diesen Bergbach getauft, weil er sich plätschernd über
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Glenfiddich

Whisky ist eine beliebte Spirituose, die aus Getreide und einem längeren Verfahren der alkoholischen Gärung und Destillation gewonnen wird. Jeder Whisky hat seinen eigenen individuellen Geschmack. Verantwortlich dafür sind insbesondere drei entscheidende Faktoren, die sich mittels der Begriffe Rohstoffe, Herstellungsprozess und Fassreifung greifbar machen lassen. Glenfiddich, zu deutsch in etwa Hirschtal, bezeichnet eine Whiskybrennerei bei Dufftown in Schottland. Die Brennerei ist dort seit 1886 ansässig, nachdem sie von William Grant und dessen Familie liebevoll errichtet wurde. Ein gutes Jahr später, Weihnachten 1887, nahm die erste Whisky-Produktion ihren Lauf. Das beliebte alkoholische Getränk wird seitdem nach wie vor mit demselben Destillationsverfahren produziert. Auch heute gehört das Unternehmen immer noch der Familie Grant an. Das Whiskey-Produkt hat sich seither erfolgreich auf dem internationalen Markt etabliert. Ohne Zweifel gehört Glenfiddich mit zu den bedeutendsten Whiskyherstellern. Das edle Design im Zusammenspiel mit einem besonders milden und bekömmlichen Geschmack spricht viele Liebhaber des Genussmittels an. Immer wieder ist eine Flasche Glenfiddich ein beliebtes Geschenk zu diversen Anlässen.

Das benötigte Wasser bezieht die Glenfiddich-Brennerei aus den naheliegenden Robbie Dubh-Quellen. Im Vergleich zu vielen anderen Produzenten, füllt die Brennerei die Produkte eigenständig in die gläsernen Flaschen ab. Auch hierbei wird spezielles Wasser aus den zuvor erwähnten Quellen verwendet. Damit man sich der Reinheit der Quelle langfristig gewiss sein konnte, erwarb man nach ersten wirtschaftlichen Erfolgen das gesamte Umland, durch das die Quelle verläuft. Einer potentiellen Verunreinigung durch die Industrie wirkte das Familienunternehmen somit präventiv entgegen. Glenfiddich entwickelte sich im Laufe der Zeit zu einem der bekanntesten Single-Malts. Als Single-Malt-Whisky bezeichnet man generell jene Spirituosen, die aus einer einzigen Brennerei abstammen und als Getreide ausschließlich gemälzte Gerste beinhalten. Zudem weisen diese oftmals eine Reifungszeit von über einem Jahrzehnt auf. Eben diese Kriterien machen Single-Malts zu hochwertigen Getränken. Glenfiddich entwickelte sich im Laufe der Zeit zu einem der bekanntesten Single-Malts. Der Erfolg der Glenfiddich-Brennerei ist vermutlich auf den frühen Verkauf als Single-Malt-Whisky im Jahr 1963 zurückzuführen sowie auf die Eröffnung eines Besucherzentrums im Jahr 1969. Interessenten können die Brennerei bei Dufftown ohne Gebühren besichtigen und sich bei der einstündigen “Classic Tour” von dem Aufbau der Brennerei und des gesamten Geländes selber ein Bild machen. Das standardmäßige Sortiment des Unternehmens beinhaltet verschiedene Sorten, die eine unterschiedlich lange Reifephase auszeichnet. 12-Jahre alte Whiskys sind ebenso vertreten, wie jene Erzeugnisse, die über 15-, 18-, 21- und 30- Jahre den Zustand ihrer idealen Reife erreichten. Auch im Internet ist die namhafte schottische Brennerei vertreten.

Möchte man die Informationen der Internetseite in Anspruch nehmen, so muss man zunächst jedoch sein Alter und das Heimatland in einer vorgefertigten Maske hinterlegen. Besucher erhalten hier einen umfassen Überblick über verfügbare Whisky-Sorten von Glenfiddich. Bezüglich der Produktionsverfahren und dem Aufbau des Unternehmens sind hier ebenfalls interessante Informationen abrufbar, die durch passende Grafiken veranschaulicht werden. In einem speziellen Experten-Blog können Liebhaber von Glenfiddich-Whisky von ihren Erfahrungen mit den Spirituosen berichten. Potentielle Käufer können sich somit ideal inspirieren lassen. Besonders beliebt für erfahrene Whisky-Trinker ist der Bereich, der die erhältlichen Special-Editions verzeichnet. Jede der dort abgebildeten Flaschen überzeugt durch ein individuelles Design und eine passende Geschichte, die die jeweilige Edition charakterisiert. Interessiert man sich darüber hinaus für die genaue Entstehungsgeschichte, so stößt man auf eine anschaulich integrierte Zeitleiste, die sich über den Zeitraum von 1887 bis 2011 erstreckt. Auch an dieser Stelle befinden sich zahlreiche Illustrationen, die das Geschriebene bildlich unterstützen.

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Glenfiddich Project XX Series 02 0,70 L/ 47.00%
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Anders experimentell Der „Glenfiddich XX´´ ist eine Neuerscheinung und nach dem „Glenfiddich IPA Cask´´ die Nummer zwei in Glenfiddichs „Experimental Series´´. XX steht dabei für die römische Zahl 20, bezeichnend die Anzahl der Markenbotschafter, die an der Entstehung dieses Whiskies mitgewirkt haben. Jeder dieser 20 Markenbotschafter wählte in Glenfiddichs Lagerhäusern ein Fass aus, darunter Port Pipes, Sherry Butts und First Fill Bourbon-Fässer. Aus diesen kreierte Brian Kinsman, Master
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Bowmore: der Schotte mit dem speziellen Geschmack

Schottland ist die Heimat des Whiskys. 2009 gab es dort 99 Brennereien, in welchen offiziell Whiskey gebrannt wird. Es gibt jedoch unzählige weitere, welche inzwisschen still gelegt sind oder von denen nichts bekannt ist.

In der Region Islay gibt es acht aktive Brennereien und nur eine geschlossene Brennerei. Die sonst eher unbedeutende Insel spielt im Bereich der Whisky – Destillation eine große Rolle. Das liegt an den Herstellern des Whiskys aus dieser Region, denn er zeichnet sich durch besonders intensiven, kräftigen und rauchigen Geschmack aus. Das kommt unter anderem davon, dass sie mit Torffeuer gebrannt werden, was ihnen einen eigenen, typischen Eigengeschmack verleiht.

Zutaten für Whisky sind Wasser, welches eine überaus wichtige Rolle spielt, da es neben dem verwendeten Getreide, dem Whisky seinen Geschmack verleiht, sowie beim schottischen Whisky Gerste (für amerikanischen oder irischen Whisky werden oft noch andere Getreidesorten verwendet) und außerdem Hefe.

Eine dieser Whiskybrennereien ist Bowmore. Hier wird so genannter Malt gebrannt, also ein Whisky, der aus gemälzter Gerste hergestellt wird.

Gegründet wurde die Brennerei bereits im Jahr 1779 von David Simson, heute gehört sie der Firma Suntory aus Japan. Sie ist eine der ältesten, legalen Brennereien von Islay und ganz Schottland.

Der Bowmore Whisky wird neben gemälzter Gerste mit Wasser aus dem River Laggan gebrannt. Das Wasser ist von Torf umgeben und hat daher einen speziellen Geschmack. Weiterhin hat auch das Gerstenmalz eine Geschmacksnote des Torfs angenommen.

Bei dem Whisky von Bowmore kommt aber noch dazu, dass der Whisky 30% seiner Lagerzeit in Sherryfäsern verbringt, was den Geschmack erheblich beeinflusst. Zum anderen werden die Fässer generell in Lagerhallen aufbewahrt, die während der Flut im Salzwasser stehen. Auch dies beeinflusst die Note des Whiskys erheblich.

Der Herstellungsprozess erfolgt wie bei anderen Whiskysorten in mehreren Schritten: Zuerst wird die Gerste zu Malz verarbeitet. Dazu wird sie auf so genannten Tennen ausgebreitet und mit Wasser angefeuchtet, so dass sie anfängt zu keimen. Beim Keimprozess entsteht Malzzucker und Wärme, weswegen die Gerste immer wieder umgewälzt werden muss, um die Wärme gleichmäßig zu verteilen.

Die gekeimte Gerste wird durch Hitze mit heißem Rauch von Torffeuern getrocknet. Je nach Torfhaltigkeit des Feuers kann man die Geschmacksnote des Whiskys durch das Gerstenmalz beeinflussen, ob das Ergebnis später ein milder oder rauchiger Whisky werden soll.

Vor dem Maischen wird in Bowmore das Malz geschrotet. Das Maischen erfolgt mit dem Wasser des River Laggan und hierbei entsteht die Würze, die nach dem Abkühlen mit Hefe zusammen zum Gären in einen Tank gepumpt wird.

Wenn der Gärprozess beendet ist, folgt die Destillation. Der Bowmore Whiskey wird zwei Mal destilliert, ehe er in Eichholzfässern zur Lagerung kommt. Hier entwickelt er dann seinen Geschmack und reift heran.

Die Produktpalette von Bowmore umfasst hauptsächlich Single Malt Whisky, jedoch zum Teil auch Blends. Dies allerdings nur zu einem sehr geringen Teil.

Die ersten Destillate werden bereits nach acht Jahren Reifezeit abgefüllt und verkauft. Der so genannte „Legend“ ist hauptsächlich für den italienischen Markt bestimmt und hat nur geringen Einfluss durch die Sherryfässer erfahren.

Besonders populär ist der 12jährige Bowmore Whisky. Er überzeugt Kenner und Genießer durch seinen ausgewogenen Geschmack. Im Geruch nimmt man die Sherrynote ebenso wie fruchtige Aromen wahr. Der Geschmack lässt einen die Reifezeit in den Sherryfässern und die salzige Flut des River Laggan sowie die rauchige Würze des Torffeuers auf der Zunge spüren.

Natürlich gibt es auch noch weitere, länger gelagerte Whisky – Abfüllungen von Bowmore. Der Älteste momentan ist der „Dusk“, eine Veredelung des 12jährigen Whiskys. Hierzu wird dieser nach diesen zwölf Jahren Lagerung in Bordeauxfässer umgelagert. Ebenso gibt es den „Dawn“, bei der der 12jährige Whisky noch einmal für zwei Jahre in Portweinfässer lagert. Beide Sorten sind unter Whiskyliebhabern wegen ihrer außergewöhnlichen Geschmacksnoten sehr beliebt und begehrt.

Außerdem stellt Bowmore immer wieder limitierte Auflagen her und vertreibt diese. Meist finden diese rasenden Absatz und steigen auch extrem im Wert. Von daher kann man davon ausgehen, dass die Geschichte vom Whisky aus Bowmore noch einige Kapitel schreiben wird.

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Bowmore No.1 0,70 Flasche/ 40.00%
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Klassisch Bowmore Die Bowmore Destillerie befindet sich im Herzen von Bowmore, der Hauptstadt der Insel Islay. Auf dem Reißbrett entworfen, entstand die Ortschaft Bowmore im Jahr 1768, nur elf Jahre später, 1779, nahm die Bowmore Destillerie ihren Betrieb auf. Seit dieser Zeit wird an den Ufern des Loch Indaal, das sich weit zum Atlantik hin öffnet, sehr erfolgreich Whisky gebrannt. Das macht Bowmore zur dienstältesten Destillerie der acht auf Islay befindlichen Destillerien. Das Wasser kommt
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Dalmore Whiskey – Tradition seit über 170 Jahren

1839 entstand am nördlichen Ufer des Cromarty Firth, tief in den schottischen Highlands die Dalmore Destillerie, gegründet von Alexander Matheson. 1867 übernahmen die Brüder des vornehmen Mackenzie Clans die Whiskeybrennerei und verhalfen ihr maßgeblich zum Erfolg. Bereis 1870 hatte sich der Dalmore Erfolg so weit eingestellt, dass die Firma die Erste war, welche ihren Whiskey nach Australien verkaufte, was eine umfangreichere Produktion nach sich zog der Einfluss des Mackenzie Clans auf die Brennerei ist bis zum heutigen Tag deutlich erhalten. Auch das legendäre königliche Hirschgeweih, welches jede Flasche des Dalmore Whiskeys ziert stammt ursprünglich aus dem Familienwappen des Mackenzie Clans.Noch heute ist Dalmore eine der bekanntesten Brennereien in ganz Schottland. Führungen durch die Firma, welche Einblicke in die Produktion bieten, sind sowohl selten als auch begehrt. Vor allem da man Whiskey verkosten und die Lager von Fässern mit einigen der seltensten und ältesten Whiskey Beständen in Schottland bestaunen kann.

Die Exklusivität des Dalmore Whiskeys wird durch limitierte Auflagen enorm gesteigert. Den “Dalmore Sinclair” welcher 2011 mit 145.000 Euro als teuerste Flasche Whiskey der Welt über die Ladentheke eines Flughafen Shops in Singapur ging gab es insgesamt nur 12-mal auf der ganzen Welt. Besonders erwähnenswert ist der „Dalmore 64 The Trinity“ bei dem Whiskey aus den Jahren 1868,1878,1926 und 1939 verwendet wurde. Mit einer limitierten Auflage von nur 3 Flaschen gilt er als einer der begehrtesten, ältesten, besten und teuersten Whiskeys weltweit.

Seit 1970 ist der erfahrene, aus einer Reihe von Schnapsbrennern abstammende Richard Paterson der Brennmeister von Dalmore. Er ist maßgeblich daran beteiligt, dass der Dalmore Whiskey unter Kennern wegen seines komplexen Charakters so beliebt und begehrt ist. Dazu kommt das besondere Verfahren bei der Herstellung, welches die edlen Tropfen deutlich von anderen Destillerien abhebt. Die Dalmore Brennerei verfügt über Brennblasen, welche für den ersten Brand im oberen Bereich kegelförmig zusammenlaufen. Die Brennblasen für den zweiten Brand zeichnen sich durch eine besondere Schwanenhalsform aus. Diese ermöglicht eine Kühlung mit Wasser, was zu einer sehr sauberen Trennung des Alkohols von den anderen Stoffen führt. Zur besonderen Reinheit kommt hinzu, dass das Wasser für den Brandt aus dem River Alness gewonnen wird und den Whiskey so besonders sanft und weich im Geschmack macht. Nach dem Destillieren reift der überwiegende Teil des Dalmore Whiskeys in ehemaligen Bourbon-Fässern aus Kentucky. Aber auch in Oloroso– und Amontillado-Fässern reift so mancher Dalmore Whiskey einige Jahre bis zur Vollkommenheit. Das Besondere am Geschmack des Dalmore Whiskeys ist jedoch der leichte Sherry Einfluss. Richard Paterson vereint in Perfektion den gelagerten Whiskey aus den Bourbon-Fässern mit gereiftem Whiskey aus spanischen Sherry-Fässern und zaubert so die unverwechselbare Geschmacksexplosion, die Kenner so an Dalmore lieben.

Beliebte Abfüllungen aus dem Hause Dalmore sind zum Beispiel:

Dalmore Tay Dram

Intensiver Geschmack nach Kaffee, Bitterschokolade und einem Hauch von Creme Brulée, gefolgt von Birnen, Mandeln und dem für Dalmore bekannten Geschmack nach leichter Orange.

Dalmore The Twelve

Der kräftige Geschmack nach Oloroso Sherry kommt besonders gut zur Geltung und wird durch Zitrusnoten und einem Hauch von Marmelade unterstrichen.

Dalmore The Fifteen

Besticht mit dem Kontrast von süßer Vanille, Nelken und sanftem Zimtgeschmack. Auch hier findet man einen leichten Zitruston im allgemein fruchtigen Geschmack.

Dalmore King Alexander

Im Geschmack nach Pflaumen, Beeren und roten Früchten umgeben von Gewürzen, Vanille und Nüssen. Ein echter Liebhaberwhiskey

Besonders anmutig ist die „Dalmore Constellation Collection“ („Sternbild Kollektion“), welche 2012 vorgestellt wurde. 21 Flaschen ausgewählter edelster Whiskeykreationen aus den Jahren 1964 bis 1992. Die gesamte Kollektion hat einen Wert von ca. 200.000 Euro und besteht aus 20.000 Flaschen, wovon nur etwa 4000 Flaschen zum jährlichen Verkauf freigegeben werden.
Um die volle Entfaltung aller Geschmacksnoten zu erleben, sollte man den Dalmore Whiskey unbedingt pur genießen.
Durch die komplexen Aromen erhalten die edlen Tropfen der Firma Dalmore regelmäßig Preise, Auszeichnungen und Medaillen und befindet sich seit 20 Jahren regelmäßig auf der Liste der 20 besten Whiskeys der Welt.

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Dalmore Cigar Malt Reserve Literflasche 1 L/ 44.00%
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Außergewöhnlich und perfekt zur edlen Zigarre Kreiert wird dieser außergewöhnliche Whisky aus einer Auswahl von 10-15 Jahre alten Malts, die in ex-Bourbon Fässern aus amerikanischer Weißeiche (30 %) sowie Matusalem Oloroso-Sherryfässern aus der Bodega Gonzalez Byass (70%) gereift sind. Durch das Nachreifen in Premier Cru Cabernet Sauvignon-Fässern erhält er seine endgültige Finesse. Zimt, Vanille und rote Früchte bestimmen das harmonische Aroma. Dalmore Cigar Malt wird mit 44% Vol. abgefüllt, um
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Bunnahabhain

Bunnahabhain Whisky kommt aus Schottland, dem Land des Whiskys. Genau gesagt von der schottischen Insel Islay, aus der nördlichsten Destillerie der Islay-Brennereien. Seit 1881 wird dort Whisky produziert. Da er in Schottland gebrannt ist, trägt er die Bezeichnung „Scotch“. Bunnahabhain ist in internationalen Wettbewerben für die hohe Qualität des Whiskys mit Silber- und Goldmedaillen ausgezeichnet.

Wasser

Verschiedene Brennverfahren machen ausgezeichneten Whisky interessant. Schottischer Whisky wird zweimal destilliert. Im zweiten Brenngang wird das Destillat gereinigt. In schottischem Gälisch bedeutet der Name Bunnahabhain „Flussmündung“ und verweist auf den Fluss Margadale, an dem die Destillerie mit den größten Washstills Schottlands das kraftvolle Getränk erzeugt. Das Wasser, das für das Brennen von Bunnahabhain verwendet wird, ist sauberes und klares Bergquellwasser. Früher war es das torfhaltigere Wasser der Gegend oder Wasser mit höherem Härtegrad, das den Geschmack auf andere Weise bestimmte. Die Milde des Scotch wird auch dem Wasser zugeschrieben. Die Marke Bunnahabhain steht für hohe Qualität und „gentle taste“. Der Malt ist sanft, leicht und kraftvoll.

Lagerung

Die Reifebedingungen für Erzeugnisse von Bunnahabhain sind exzellent. Der Whisky lagert Jahre in Fässern. Mit jedem Jahr ,das er lagert, verdunstet Feuchtigkeit aus den Fässern. Sein Geschmack entwickelt sich mit dem Alter des Fasses und der Art des Holzes, wie das Eichenholz, das Bunnahabhain für den „Darach Ur“ aus dem Eichenfass eigens aus Kentucky in Amerika bezieht. Aus diesem sind die Fässer gemacht. Der Charakter des „Darach Ur“ ist kraftvoll entwickelt, hat zarte Karamell- und Vanillenoten und der Alkoholgehalt ist bemerkenswert. Die frühere Verwendung der Fässer für Sherry oder Bourbon fördert weitere Komponenten des Aromas und Geschmacks in der Zeit des Lagerns. Auch die klimatischen Bedingungen nehmen Einfluss. Die Nähe des Meers und der Geruch von Salzwasser und Seetang finden sich im Getränk wieder.
Der „Toiteach“ enthält im Namen für Liebhaber den Hinweis auf den rauchigen Geschmack des Whiskys, der in Sherryfässern lagerte. Zur Sherrynote gesellt sich das Aroma von Pfeffer , von Birnen und natürlich von Torf. Der Geist reifte in Ruhe und ist anhaltend wärmend. Der „Toiteach Single Malt“ hat einen angenehmen Nachgeschmack.

Gerste und Torf – „Cruach-Mhòna“

Das Getreide ist eine der drei Zutaten des Whisky und wächst auf der Insel Islay. Das Brennmaterial ist aus Torfboden gewonnen und ist für die weitere Verarbeitung als Torf abgebaut. Über Torffeuer trocknet die Gerste, die gewaschen und gekeimt ist, und deren Stärkeanteil sich in Zucker gewandelt hat. Der Geschmack der getorften Gerste findet sich in dem später in Flaschen abgefüllten Whisky wieder. Das signifikante Aroma ist ein Merkmal des Getränks. Es ist „getorft“. Je höher der Phenolgehalt im Rauch, umso mehr ist das Getreide getorft. Verglichen mit anderen Whiskys der Gegend ist diese spezielle Note in den Destillaten von Bunnahabhain leicht. Während des Trocknungsprozesses der Gerste achtet die Destillerie darauf, dass das Getreide nicht zu stark getorft ist. Whiskykenner schätzen die subtile Torfnote und den „Cruach-Mhòna“ mit dem Etikett des Seemanns am Steuerrad. Die schottisch gälische Bezeichnung spielt auf die Torfnote an. Der „Cruach-Mhòna“ ist nicht kühlfiltriert und ein edles Getränk.

Malt and Grain – Bunnahabhain Single Malt

Whisky aus Malz mit der Bezeichnung „Single Malt“ kommt aus einer einzigen Brennerei und ist nicht mit dem Erzeugnis anderer Hersteller vermischt. Die Lagerung dauert mindestens zehn Jahre. Der jüngste Whisky der Flaschenabfüllung von Bunnahabhains Single Malt ist 12 Jahre alt. Andere Jahrgänge sind 18, 25 oder 40 Jahre lang gereift, ehe sie in Flaschen kommen. Ihren Facettenreichtum an Aromen, die in die Nase steigen, und ihren warmen, gaumenfreundlichen Geschmack schätzen Kenner. Die warme, goldene Farbe des Whiskys läßt erahnen, dass es sich um ein wirklich feines Getränk handelt, dessen Geist in Meeresnähe reift.

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Altersloser Einsteiger Seit 1881 wird in Bunnahabhain, im Norden der Insel Islay in der Nähe von Port Askaig, Whisky gebrannt. Die Destillerie liegt an der Mündung des Margadale in den Sound of Islay. Von diesem Fluss stammen sowohl der Name – Bunnahabhain bedeutet in etwa „Flussmündung´´ - als auch das Wasser für den Whisky. Dazu wird das frische Quellwasser des Margadale direkt von seinem Ursprung mittels Rohrleitung zur Bunnahabhain Destillerie geführt. Da so das Wasser auf seinem Weg in die
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Laphroaig

Schottland ist in der heutigen Zeit für seine Whiskybrennereien bekannt. Die Erwähnung des allgemeinen Getränkes selbst tauchte bereits im Jahre 1736 auf und wurde von den Engländern sowie darauffolgend anderen bedeutenden Völkern adaptiert, da die schottische Spirituose schnell internationale Beliebtheit gewann. So kommt es, dass viele große Brennereien Schottlands einer langen Tradition folgen, wobei die Whiskybrennerei Laphroaig zu diesen Destillerien gehört.

Allgemeine Daten

Laphroaig verdankt seinen Namen der schottisch-gälischen Sprache, welche zu den keltischen Ausdrucksweisen gezählt wird. Die Bezeichnung soll an das Wort ‘Senke’ anlehnen, wobei sie aber auch an die Bedeutung ‘breite Bucht’ anknüpfen kann, wenn die altnordische Sprache hinzugezogen wird. Laphroaigs Herkunft liegt auf der schottischen Insel Islay, welche als der südlichste und fruchtbarste Teil der Inneren Hebriden gilt. Ferner befindet sich auf Islay auch der Hauptsitz des Unternehmens. Als Wasserquelle der Brennerei wird der Kilbride Dam eingesetzt, sodass ein Produktionsvolumen von 2.700.000 Litern möglich ist. Ein weiterer Faktor, der zu den wissenswerten Aspekten der Destillerie zählt, sind die Gebäude selbiger. Aufgrund ihrer lokalen Bedeutung sowie ihres original belassenen Zustandes wurden sie in der Statutory List of Buildings of Special Architectural or Historic Interest aufgenommen – den amtlich anerkannten Denkmallisten des Vereinigten Königreiches Großbritanniens und Nordirlands. In der für Schottland zuständigen Liste, welche von der Behörde Historic Schottland geführt wird, genießen Laphroaigs Gebäude die Kategorie C(S).

Geschichte

Die offizielle Gründung der Whiskybrennerei erfolgte im Jahre 1815, als die Geschwister Alex und Donald Johnston Laphroaig in einer naturbelassenen Bucht eröffneten. Allerdings diente die Brennerei damals keinem kommerziellen Zweck, sondern lediglich dem Eigenbedarf der Brüder. In diesem Bestreben ähnelten sie ihrem Vater, John Johnston, welcher ursprünglich eine jener zwei illegalen Destillerien errichtet hatte, die sich später zu der Brennerei Lagavulin verbanden. Von 1837 bis 1868 teilte sich Laphroaig das verwendete Gelände mit einer anderen Destillerie, welche unter dem Namen Ardenistiel Distillery bekannt war und von Andrew sowie James Gairdner geführt wurde. Zu dieser Zeit gewannen Laphroaig und deren ‘Nachbar’ das Wasser aus dem Sanaig Burn. Über ein Jahrzehnt, bevor die Ardenistiel Distillery von dem gemeinsamem Gelände verschwand, änderte sich jedoch die Lage Laphroaigs. Das letzte Mitglied des Clans Johnston, Ian Hunter, verstarb, wodurch das Unternehmen nicht länger von der Begründerfamilie geführt wurde.

Die Firma war Hunter’s Sekretärin Bessie Williamson vermacht worden, welche diese ab dem Jahr 1954 führte. Als Williamson durch ihr Alter bedingt eine nachfolgende Weiterführung der Firma berücksichtigen musste, verkaufte sie Laphroaig im Jahre 1967 an die Long John Distillers, wobei sie aber weiterhin die Führung des Unternehmens übernahm. Fünf Jahre später schließlich setzte sie sich zur Ruhe, worauf folgend die Brennerei in den folgenden Jahrzehnten mehrmals den Besitzer wechselte. Long John Distillers ging 1975 in dem zu Allied Domecq gehörenden Whitebread auf, sodass Laphroaig Allied Domecq selbst unterteilt wurde. Innerhalb dieser Periode, 1994, wurde die Destillerie einer der Hoflieferanten des Prince of Wales, wodurch sie an Popularität gewann. 2005 übernahm Pernod Ricard das Unternehmen Allied Domecq, sah jedoch in Laphroaig keine Zukunft, da Auflagen des Kartellamtes zu berücksichtigen galten. Somit trennte sich Pernod Ricard von der Brennerei. Seitdem gilt das Unternehmen Fortune Brands bzw. eine Tochtergesellschaft selbiger, Beam Global Spirits & Wine, als der aktuelle Eigentümer.

Herstellung

Die Umgebung der Destillerie wirkt sich auf die Produktion des Whisky unverkennbar aus. Die Lagerhäuser der Islay-Brennerei befinden sich direkt am Meer, sodass das Meerwasser unter großen Wellen um die Gebäude herum fließen kann. Dieser Prozess – in Kombination mit der salzig schmeckenden Luft – trägt zu dem Geschmack der Spirituose eindeutig bei. Weitere Faktoren spielen das Wasser aus dem Kilbride Dam, dem eine torfige Note zu eigen ist, und der spezifische Torf aus der Umgebung. Jener Torf stammt von den Feldern, welche zum Gelände des Unternehmens gehören, und verfügt über einen deutlichen Moss-Anteil. Trotz der vielversprechenden Ausgangssituation wird nicht sämtlicher Malz in eigener Produktion gewonnen. Schätzungsweise 75% müssen hinzugekauft werden, um der tagtäglichen Herstellungsmenge gerecht werden zu können. Der fehlende Malz, mit einem Phenol-Betrag von ca. 40 ppm, wird von der Port Ellen-Mälzerei geliefert. Die Produktion des Whisky erfolgt in einer größeren Anlage. Unter anderem gehören dazu ein Maischbottich, sechs Gärbottiche aus Edelstahl und drei sogenannte ‘Spirit Stills’, welche via Dampfbefeuerung funktionieren. Daraus ergibt sich im Schnitt eine Herstellung von geschätzten 2 Millionen Litern pro Jahr.

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Tradiertes Wissen in Whisky verewigt Aus einer kleinen, mehr oder weniger legalen Farm-Destillerie, in der man ausschließlich für den Eigenbedarf brannte, wurde 1815 die Laphroaig Destillerie offiziell gegründet. In einer kleinen, naturbelassenen Bucht am Südost-Ufer von Islay gelegen, reiht sie sich ein zwischen Lagavulin und Ardbeg. Alle drei Destillerien sind weltweit bekannt und vielfach geschätzt für ihre rauchigen, torfigen, wild-aromatischen Whiskies. Der „Laphroaig Lore´´ nun wurde von
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Lagavulin

Der bekannte und von Kennern geschätzte Lagavulin Whiskey stammt aus der gleichnamigen schottischen Brennerei. Tradition und Qualität machen diesen Malt so einzigartig. Heute gehört die Brennerei zum Spirituosenkonzern Diageo. An der Herstellung des Lagavulin hat sich seit Jahrhunderten jedoch wenig geändert. Lagavulin ist ein Classic Malt.

Die Geschichte des Lagavulin Whiskeys

Seinen Namen verdankt der Whiskey seiner Geschichte. Zu Deutsch bedeutet Lagavulin in etwa „die Mulde, in der die Mühle steht“. Sein Name ist gleichzeitig sein Ursprungsort. Erstmals wurde der Malt mit Namen Lagavulin auf der Hebrideninsel Islay im Süden Schottlands hergestellt, in einer kleinen Brennerei namens Lagavulin, die sich ehemals tatsächlich in einer kleinen Mulde, in der zuvor eine Mühe stand, befand. Heute hat sich das Landschaftsbild natürlich drastisch verändert und auch die einst kleine, 1742 erbaute Brennerei ist größer und moderner geworden. Aber ungeachtet dessen ist, und bleibt sie weiterhin die Wiege und der Herstellungsort ihres beliebtesten Qualitätsprodukts – dem Lagavulin Whiskey.
Die Einen oder Anderen mag das Jahr 1742 stutzig machen. Zurecht, denn das Brennen von Spirituosen war im 18. Jahrhundert nur teilweise legalisiert. Der Lagavulin Whiskey wurde erstmals 1816 in einer legalen Brennerei hergestellt. Im Jahre 1837 wurden dann zwei kleinere benachbarte Brennereien zur heutigen Lagavulin zusammengelegt. Eine der ehemaligen Mälzereien auf dem Gelände dient heute als Besucherzentrum. Eine Besichtigung mit Verkostung wird angeboten.

Produktion des Lagavulin

Der Lagavulin Whiskey verdankt seine Exklusivität nicht allein der langen Reifung, sondern auch der besonderen Herstellung. Nur bestimmte Rohstoffe kommen für einen originalen Lagavulin infrage. Als Erstes ist hier natürlich das Wasser zu nennen, das ausschließlich aus den Seen Sholum und Lochan Sholum gewonnen werden darf. Man sagt den Gewässern eine ausgezeichnete Qualität nach, nicht zuletzt da sie an den naturbelassenen Hängen des fast 350 Meter hohen Berges Beinn Sholum liegen. Aber noch wichtiger für die Produktion ist der Rohstoff Malz. Für den Lagavulin wird ausschließlich Malz aus den Port Ellen Maltings verwendet. Trotz großer und moderner Produktionsanlagen ist die Herstellungsweise traditionell geblieben. Die Brennerei nutzt heute zur Herstellung des Malts lediglich einen über 4 Tonnen schweren Maischbottich und zehn 21.300 Liter fassende Gärbottiche aus Pinienholz, die ihren Teil zur unverwechselbaren Note des Lagavulins beitragen. Die Destillation des Malts erfolgt durch Erhitzung mit Dampf in zwei je 12.300 Liter fassenden Wash Stills und zwei Sprit Stills. Anschließen wird der Whiskey in 250 Liter fassende Hogsheads gefüllt und darf während der jahrelangen Reifung seinen Geschmack entfalten.

Schon anhand der Größenordnung der Produktion ist erkennbar, dass es sich beim Lagavulin um kein Massenprodukt handelt. Traditionsbewusste Herstellung macht den Whiskey so selten und einzigartig. Über Jahrzehnte hinweg war lediglich der 16-jährige Lagavulin Whiskey erhältlich. Erst die gesteigerte Nachfrage und Lieferengpässe führten zu einer Erweiterung der Produktpalette. So wird seit 2002 auch der 14-jährige Lagavulin vermarktet. Die Produktpalette ist, verglichen mit anderen Traditionsbrennereien, noch sehr überschaubar. Kaum eine andere Brennerei hat weltweit mit einer derart begrenzten Produktauswahl einen so enormen Erfolg wie die Lagavulin Brennerei.

Die Whiskeys im Überblick

16 Years Old Lagavulin

Dieser Whiskey zählt zu den Classic Malts und ist einer der beliebtesten Schottish Whiskeys schlichthin. Ein typischer Islay Malts, der mit einer torfig und rauchigen Note besticht. Der 16 Years Old ist lang im Abgang und stark. Trotz seines würzigen Charakters ist der 16-jährige ausgewogen. Eine Spur durch Jod verstärkter Sherry gepaart mit einer Note holziger Eiche prägt den robusten Charakter und in seinem seidigen und trockenen Abgang enthüllt der Lagavulin einen Hauch Vanille. Der 16 Years Old ist der meistverkaufte und älteste Whiskey der Classic-Malt Serie.

Destillers Edition – Pedro Ximénez Finished

Dieser Whiskey ist die Distillers Edition des Lagavulin. Statt in Eichenfässern wurde der Lagavulin für die Edition in Pedro-Ximénez-Fässern nachgelagert. Die längere Reifung verlieh dem Whiskey eine ungeahnte und doch harmonische Milde, ohne den ursprünglichen Geschmack zu verfälschen. Gleichzeitig wurde er vielschichtiger und komplexer Sherry und eine Spur Jod machen sich deutlich bemerkbarer. Die torfige Note wird hier durch eine fruchtige Komponente ergänzt.

12 Years Old, Cask Strength

Dieser Lagavulin Whiskey wird erst seit 202 abgefüllt. Die Sorte entspricht dem 16 Years Old, wird jedoch vier Jahre weniger gereift, wodurch sie an Intensität gewinnt. Die zu Anfang trockene holzige Note entfaltet eine überraschend komplexe Süße, die von zarten Zitrusnoten zu einer schweren an Honig und Vanille erinnernden Komponente reicht. Im Abgang ist der 12 Years Old lang und rauchig eben sowie lebendig und aromatisch.

Raritäten

  • 12 Years Old
    Ein weiterer 12-jähriger Lagavulin, der Vorgänger des 16 Year Old, findet sich gelegentlich bei Auktionen. Im Gegensatz zum heutigen hat der Ursprüngliche 43% statt 58 % Vol. Er ist eine Spur milder als der 12 Years Old, Cask Strength und eine Spur lebendiger und würziger als der 16 Years Old.
  • 21 Years Old, Cask Strength
    Dieser Lagavulin wurde 1985 destilliert und 2007 abgefüllt. Es gab lediglich 6642 Flaschen.
  • 25 Years Old, Cask Strength
    Dieser Lagavulin ist die älteste und teuerste Abfüllung mit nur 9000 Flaschen.
  • 30 Years Old, Cask Strength
    Der 30-jährige Lagavulin wurde 2006 mit 2340 Flaschen abgefüllt.

Mit seinem Alter gewinnt der Lagavulin an Stärke. Rauchige und torfige Komponenten überwiegen und der Touch Sherry tritt zurück. Eine Intensität an Schwefel, Torf und Salz überdeckt fruchtige Akzente und bildet einen samtig milden und rauchigen Abgang.

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Unglaublich reif und rund für sein Alter – Potential zum Klassiker! Die Lagavulin Destillerie liegt malerisch in einer kleinen Bucht an der südöstlichen Küste der Hebriden-Insel Islay. Berühmt für ihre zahlreichen Brennereien und ihren meist intensiv-würzigen, rauchig-torfigen Whisky, ist der Whisky der Lagavulin Destillerie ein klassischer Vertreter ebensolcher. Der Ort selbst hat eine weit zurückreichende Tradition, die ersten legalen Destillerien entstanden dort 1816. Eine – Lagavulin -
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Ardbeg

Obwohl Ardbeg keine besonders große Destillerie ist, hat sie unter Malt-Liebhabern dennoch einen besonderen Ruf. Der Ardbeger Whisky ist torfig und stark, er galt lange Zeit als der torfigste Malt überhaupt. Die schottische Destillerie in der Nähe von Ardbeg hat eine abwechslungsreiche Geschichte hinter sich. Sie wurde geschlossen, danach wieder eröffnet, wieder geschlossen und wieder geöffnet. Allein diese Unsicherheit mag zum legendären Ruf mit beigetragen haben. Die letzte Wiedereröffnung fand im Jahr 1997 statt, seitdem scheint Ruhe eingekehrt zu sein. Ardbeg gehörte einige Jahre zu MacDonald & Muir, zu denen auch Glen Moray und Glenmorangie gehören. Später wurde Ardbeg an den Luxusgüterkonzern Moet Hennessy verkauft.

Bis zum Jahr 1974/75 waren die Whiskys aus der Destillerie Ardbeg sehr rauchig und torfig. Der Rauchanteil im Whisky nahm danach bis zur ersten Schließung im Jahr 1981 beständig ab. Freunde des Ardbeg Whisky beklagten den Verlust der Ardbeger Seele. Im Jahr 1989 wurde die Destillerie erneut eröffnet. Die Besitzer besannen sich wieder zu ihren Wurzeln und so wurden wieder stark rauchige Whiskys gefertigt. Die älteren Abfüllungen waren deutlich vom Charakter der eigenen Mälzerei geprägt. Die Darre wurde etwa ganz ohne Ventilatoren betrieben, dieser verstärkt in anderen Destillerien den Rauch. Als im Jahr 1989 der Betrieb wieder aufgenommen wurde, hatte die Destillerie keine eigene Mälzerei. Den neuen Destillaten wurde entgegen einiger Befürchtungen wieder kräftig Rauch zugefügt. Die alten Vorräte wurden bei Ardbeg zwischendurch knapp. Damals versicherte der damalige Manager Stuart Thomson, dass es beim TEN nie zu Engpässen kommt, was sich später auch bewahrheitet. So wurde Ende 2002 für eine 17-jährige Version Whisky abgefüllt, der 1979/80 destilliert wurde, also bereits 22 Jahre alt war. Ardbeg brachte einige Jahre später eine Vielzahl verschiedenster, teils auch seltener und begehrter Abfüllungen auf den Markt.

In den zwei Zwillings-kilns brachte man seit 1998 das Besucherzentrum „Old Kiln“ unter. Im Laufe der Jahre wurde das Besucherzentrum um ein ausgezeichnetes Restaurant und einen Shop eröffnet. Führungen durch die Brennerei können in kleinen Gruppen durchgeführt werden, denn die Destillerie-Räume sind klein und sehr eng. Allein das mehr als 100 Jahre alte Gerstenlager ist beeindruckend. In keiner anderen schottischen Destillerie kann ein solches Original noch betrachtet werden. Die Destillerie hat einige Besonderheiten und dazu zählen nicht nur die extreme Torf- und Rauchigkeit. In diesen Faktoren kommt dem Ardbeger Whisky kein anderer Whisky gleich. Die Destillerie stellt unter anderem den Smokehead Single Malt her, einem klassischen Islay Whisky. In den Fachkreisen ist es längst bekannt, das der Smokehead aus der Brennerei Ardbeg kommt. Dies darf allerdings von dem Produzenten Ian Macleod nicht angegeben werden. Im Geschmack ist die Balance zwischen Frucht und Torf gut zu erkennen. Der Smokehead ist ein hochqualitativer und erstklassiger Islay Whisky. Die Destillerie Ardbeg füllt den Ardbeg 10 Year Old Single Malt, den Ardbeg Supernova Single Malt, den Ardbeg Corryvreckan Single Malt, den Ardbeg Uigeadail Single Malt, den Ardbeg Blasda Single Malt und den Ardbeg Alligator Single Malt ab. Alle Abfüllungen haben das Typische Aroma Ardege´s Whiskys.

Einigen erinnert der sehr hohe Phenolgehalt auch an Medizin. Dazu besteht definitiv auch ein maritimer Charakter, der an Seetang und Salzwasser erinnert. Beim Ardbeg 10 Years ist die Kombination von würzigem Limettensaft und Zitrone, zusammen mit Zimt und schwarzem Pfeffer unverkennbar. Der Ardbeg Uigeadail ist ein sehr intensiver und komplexer Schottischer Whisky, er vereint die typischen Ardbeg Aromen zusammen mit Rosinen und schokoladigem süßem Aroma.

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Typisch Ardbeg Ardbeg Ten (10 Jahre) ist die erste ungefilterte Abfüllung des Hauses Ardbeg und das Aushängeschild der Destillerie. Er verführt mit einer außergewöhnlichen Tiefe und Balance. Sein Aroma lässt viel Rauch und Salzwasser erkennen. Ein Hauch Gewürze und ein Anflug von jodartiger Trockenheit rundet dieses wunderbar ab. Am Gaumen verführt er mit einem vielfältigen Mix: Die anfängliche Süße aus Toffee und Schokolade gepaart mit Citrus- und floralen Noten sorgen für eine komplexe und
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Glenmorangie Whiskey

Glenmorangie ist eine traditionsreiche, schottische Whiskeymarke. Die Destillerie ist bereits 1843 gegründet worden. Damals stand das Unternehmen unter der Führung der Familien MacDonald und Muir. Die Marke steht nun unter der Führung von Moët Hennessy Louis Vuitton.

Glenmorangie achtet sehr auf Tradition und lässt diese weiterleben. So sieht die Tradition beispielsweise vor, dass sich genau sechzehn Männer um die Herstellung der Whiskeys kümmern und das ist bis heute so.

Aber auch die Errungenschaften der früheren Generationen werden erhalten. Dazu zählt die höchste Brennblase Schottlands, die Gründer William Matheson seinerzeit erfunden hat. Diese Brennblase ist ganze 5,14 Meter hoch und damit so hoch, wie eine ausgewachsene Giraffe. Durch diese enorme Höhe, schaffen es nur die leichtesten und damit reinsten Dämpfe im oberen Teil der Anlage zu destillieren und damit zu Glenmorange Whiskey zu werden. Das ganze macht den Geschmack des Whiskeys sehr weich und elegant.

Den runden und sehr weichen Geschmack erhält der Whiskey auch von den speziellen Fässern. Die Spezialisten von Glenmorange bereisen die ganze Welt, um die richtigen Eichen und Fässer ausfindig zu machen, die dem Whiskey die gewisse Note verleihen. Glenmorange gilt als einer der Pioniere der so genannten Extra-Maturation. Außerdem hat sich die Marke einem Prinzip verschrieben. Sie nutzen die Fässer nur zweimal, wohingegen andere Marke die Fässer mehr als sechsmal nutzen. Somit soll gewährleistet sein, dass während der Fassreifung immer ein Höchstmaß an Aromen entstehen kann.

Zudem setzt die Marke auf eine hohe Qualität seiner Rohstoffe, um die Qualität seiner Erzeugnisse garantieren zu können. Das Unternehmen hat alle Ländereien um das Gelände der Destillerie herum gekauft, um sicher zu gehen, dass das Quellwasser, was zur Herstellung genutzt wird, auch die entsprechende Klarheit aufweist. Das Wasser stammt aus der hauseigenen Tarlogie-Quelle. Darin sickert das Wasser durch Kalk- und Sandstein, wodurch das Wasser besonders viele Mineralien beinhaltet.

Die zweite wichtige Zutat ist die Gerste. Hierbei achtet Glenmonrangie vor allem darauf, dass das Getreide auch wirklich von den Feldern Schottlands kommt, sodass der Whiskey von den Rohstoffen bis zur Herstellung ein regionales Produkt ist.
Der Whiskey muss nach der Herstellung mindestens 10 Jahre reifen, damit er sich Glenmorangie Original nennen darf. Diese Lagerung erfolgt in amerikanischen Weißeichenfässern. Danach kann eine Nachreifung von weiteren zwei Jahren oder gar länger erfolgen. Je nachdem in welchen Fässern diese Nachreifung geschieht, entstehen verschiedene Sorten Whiskey. Beispielsweise lagert der Nectar D’or in alten Barriquefässern aus der Weinbauregion Sauternes und der Quinta Ruban in portugiesischen Portweinfässern. Es gibt allerdings auch weitere Sorten, zum Beispiel Lasanta, der in spanischen Sherry-Fässern reifte und viele mehr. Viele der Whiskeys sind preisgekrönt, was für die traditionsreiche Qualität der Marke spricht. Damit diese Qualität erhalten bleibt setzt das Unternehmen sämtliche Hebel in Bewegung. So werden die Fässer mit Leidenschaft und wissenschaftlichem Sachverstand hergestellt, denn die gute Holzqualität machen bis zu sechzig Prozent des Geschmacks aus.

Zudem setzt das Unternehmen auf Nachhaltigkeit. Es wird dabei nicht nur darauf geachtet, was wie reinkommt, sondern auch was als Abfallprodukte herauskommt. Grobe Teilchen, die sich in der zuckerhaltigen Flüssigkeit im Maischebottich ansammeln, werden beispielsweise nicht einfach weg geschmissen, sondern an Kühe verfüttert, so dass auch Abfallprodukte der Herstellung noch einem Sinn zugeführt werden können.

Die Marke strebt wie früher immer weiter nach Perfektion seiner Whiskeys. Dazu machen die Meister der Destillerie Jahrzehnte lange Versuche und bringen ihr gesamtes Wissen und all ihre Leidenschaft in die Produkte mit ein.

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Einzigartig im Geschmack Glenmorangie zählt wohl zu den bekanntesten Single Malts, die es gibt. Das Haus Glenmorangie präsentierte im Jahr 2008 Glenmoragnie ´´Signet´´, eine unbeschreiblich komplexe Kreation aus dem Premiumsegment. Neben der Erstbefüllung in Bourbonfässern verlieh ihm die anschließende Nachreifung in amerikanischen Oakfässern Aromen, die ein Fest für die Sinne darstellen. ´´Signet´´ ist ein Premium Whisky der Eleganz und Geschmack auf harmonische Weise miteinander verbindet.
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Talisker – bekannte Wiskeydestillerie in Schottland

Die Talisker-Brennerei ist eine Destillerie in Schottland und hat ihren Sitz auf der touristenbeliebten Insel Skye. Sie befindet sich am Rande der Insel, westlich von den schottischen Highlands und ist die einzige Brennerei dort. Die isolierte Lage hat sicher einen Anteil an dem aussergewöhnlichen Geschmack, denn so kann keine benachbarte Brennerei Einfluss auf die Herstellung nehmen.

Die Brennerei wurde 1831 in Carbost geründet. Die Gebrüder Hugh und Kenneth MacAskill hatten eine erfolgreich laufende Schafzucht, bis sie sich entschlossen die Talisker-Destillerie zu gründen und somit ins Whiskey-Geschäft einstiegen.

1928 stellte die Brennerei den Herrstellungsprozess vom damaligen dreifach-Brennen auf das heutige zweifach-Brennen um. 1960 wurde die Destillerie duch einen Großbrand völlig zerstört und wurde dann aber 1962 nach 2 Jahren Bauzeit wieder originalgetreu aufgebaut, damit der typische Whiskeygeschmack nicht verloren geht. Bis 1972 verfügte die Brennerei noch über eine eigene Mälzerei, doch da sich der Boden auf der Insel nicht zur optimalen Herstellung für das Malz benutzen ließ, beziehen sie das zur Whiskeyproduktion benötigte Malz von externen Betrieben vom Festland.

Heute gehört die Brennerei zu United Distillers & Vinters LTD, die seit 2002 Teil von Diageo ist. Diageo ist einer der weltweite Getränkekonzerne.

Da die Insel Skye sehr beliebt bei Touristen ist, hat die Destillerie sich dem heutigen Touristmus angepasst und bietet regenmässig Führungen sowie Whiskeyproben an. Ein Blick ins Fasslager ist unter anderem ein Highlight der Besichtigung.

Der Talister ist ein doppelt destillierter Single Malt Whiskey. Die Produktion verfügt über 5 größe Brennblasen, die von 14.706 Liter bis 11.024 Liter fassen kann. Die Beheizung der Brennblasen wurde von der Erhitzung mit Hilfe von Kohle auf Beheizung mit Wasserdampf umgestellt und ist bis heute so. Durch die Vermeidung von offenem Feuer in der Destillerie konnte die Brandgefahr erheblich reduziert werden, da man aus der Katastrophe von 1960 gelernt hatte. Das jährliche Produktionsvolumen beträgt ungefähr 2.000.000 Liter.

Der typische Torfgeschmack im Whiskey, kommt zum einen aus dem äußerst torfhaltigem Malz und aus dem stark torfhaltigem Wasser, das aus den Bergen geholt wird um es für die Destillerie zu verwenden. Das Wasser für die Brennerei kommt aus 14 verschiedenen Quellen. Dadurch wird der typische Geschmack intensiviert.

Die Reifung der Fässer finden überwiegend an Festland statt, doch ein paar werden in den alten Dunnage-Lagerhäusern gelagert. Diese haben einen einigartig muffigen Geruch nach feuchter Erde, Holz und süßen Alkoholdämpfen, was sich auf den Whiskey niederschlägt, wodurch der unverwechselbaren Geschmack entsteht.

Talisker 10 Jahre

Dieser Whiskey wird leicht pfeffrig und rauchig, aber auch süß beschrieben. Er hat einen pikanten Geschmack der pfeffrig und etwas scharf wie Chili im Abgang ist. Dafür ist der Talisker Whiskey bekannt. Ausserdem schmeckt er stark nach Torf.
Er hat einen Alkoholgehalt von 45,8 % und gewann 2004 und 2005 die Goldmedaille beim Spirituosenwettbewerb.

Talisker 18 Jahre

Dieser Whiskey wird in alten Sherryfässern gelagert. Er duftet nach Leder und Rauch. Der Geschmack ist weniger rauchig, aber pfeffrig im Abgang. Er holte 2005 die Auszeichnung für den Whiskey des Jahres.

Talisker Storm

Erst mild und voll, dann entwickelt sich schnell eine würzige Hitze, wie ein aufziehender Sturm. Das Aroma ist mit süßen, rauchigen und salzigen Noten elegant abgerundet.
Alkoholgehalt 45,8%

Die Talisker Brennerei stellt auch verschiedene Blended and Vatted Malt Whiskey her. Der bekannteste ist der Johnnie Walker, den der Eigentümer Diageo herstellt. Es gibt eine Brennerei, die den Whiskey “Isle of Skye” herstellt. Auch in dem ist Talisker Whiskey enthalten. Der Whiskeylikör Drambuie, ein bekannter schottischer Likör, beinhaltet auch Produkte aus der Talisker Destillerie.

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Kraftvoll wie die wilde Hebrideninsel Neu in der Talisker Palette ist der seit Anfang 2015 eingeführte Talisker Skye, der Liebhaber und Kenner rauchiger Whiskies gleichermaßen begeistern wird. Benannt nach seiner Heimat der Insel Skye, interpretiert sein Charakter die felsige Küste - umtost von den wilden sturmgepeitschten Fluten des Atlantik, die seit jeher den Elementen trotzen. Die richtigen Bedingungen und die Lagerung in teilweise ausgebrannten Fässern aus amerikanischer Eiche verliehen
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Viele Metaller lieben Whisky - hier ein paar besonders gute schottische Whiskysorten!

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