Virgin Steele – Age Of Consent Album Review (Heavy Metal / Power Metal)

Beibehalten wurden die umgestellte Tracklist und das geänderte Artwork der Zweitpressung. Virgin Steele knüpften auf „Age Of Consent“ nahezu nahtlos an den Sound des Vorgängers an; erneut überwiegt hier eine gesunde Mischung aus Speedkrachern, epischen Momenten und Glam Rock, wobei letzterer oftmals doch reichlich peinlich rüberkommt („Seventeen“, „Stay On Top“).

Virgin Steele – Age Of Consent

Wiedereinmal ein klasse Album. Richtig schlecht war er ja noch nie, aber diese Scheibe gehört definitv zu den Top 10 seiner langen Release- Laufbahn.
Wiedereinmal ein klasse Album. Richtig schlecht war er ja noch nie, aber diese Scheibe gehört definitv zu den Top 10 seiner langen Release- Laufbahn.

Macht aber nix, da mit „The Burning Of Rome“ der vielleicht beste Virgin Steele-Song überhaupt vertreten ist und sich auch das restliche Material kaum hinter diesem Übertrack verstecken muss. „Let It Roar“, „Lion In Winter“, „On The Wings Of The Night“ und vor allem „We Are Eternal“ sind typisches Kraftfutter, das keinen Fan der Band enttäuschen wird, zumal man seinerzeit noch wesentlich songorientierter als auf den Spätwerken auf den Punkt kam.

Als Bonus gibt es hier neben dem bereits bekannten „Desert Plains“ (reichlich mißglückt) ein zweites Judas Priest Cover mit „Screaming For Vengeance“ um die Ohren gehauen, das im Vergleich klar gewinnt. Zudem zeigt das bisher unveröffentlichte „The Curse“ eine starke Thrash-Schlagseite, die sich wohl mit David DeFeis‘ Mitwirken an legendären Projekten wie Exorcist und Piledriver erklären lässt.

EMP Bandmerch
EMP Bandmerch *

Da auch die Aufmachung inklusive ausführlichen Liner Notes und allen Texten zu überzeugen weiß und der Sound um einiges knackiger tönt als auf der '88er Maze-CD, kann man als anspruchsvoller Metalfan hier bedenkenlos zuschlagen.

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Autor: ArchiVader

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