Wertung: 9 von 10

So, was haben wir denn hier feines. Eine Band aus Manchester, England mit Namen Visitor.

Das Trio, bestehen aus Jim Foster (Guitar, Vocals), Tim Marland (Drums, Vocals) und Dean Howarth (Bass) hat hier mit „Paranormality“ ihr mittlerweile drittes Album abgeliefert, und das alles bis jetzt noch ohne Label-Vertrag.


Aus eben diesem Drittlingswerk liegen mir nun nur, wie passend, drei Songs vor.

Um die Musik zu beschreiben muss man zuallererst mal auf die Einflüsse der Band schauen. Tim Marlands Wurzeln, der die Band 1995 gründete, liegen bei Bands wie „Judas Priest“, „Audioslave“, „Sevendust“ und „Van Halen“. Somit ist es natürlich nicht verwunderlich, Trademarks solcher Bands auch in der Musik von Visitor zu finden. Aber auch ProgMetal und Thrash Einflüsse kommen sehr stark durch.

Der erste Track „State of Disarray“ steigert sich langsam zu einem sehr geilen harten aber melodiösen Riff hin. Der Gesang, den sich Marland und Foster teilen besteht aus Shouts in den harten Passagen welche hier von den Strophen gestellt werden und cleanem Gesang in den ruhiger und melodiöser angelegten Parts, die hier Hand in Hand gehen.

Mindlock heißt Song Nummer zwei, der mit einem absolut krassen Refrain daherkommt, wieder mit cleanem Gesang und Strings, der für mich definitiv Hitpotential hat. Sowieso ist der Track ein totaler Nackenbrecher bei dem ich mir den Moshpit vor der Bühne schon förmlich vorstellen kann!

Beim letzten Song „The Ouija“ wird, wenn man das so sagen kann, ein wenig zurückgeschraubt. Trotzdem verdammt gut das Teil!

Auf irgendwelche Solieinlagen wird in allen Songs verzichtet, was auch denke ich nicht passen würde zum Gesamtbild. Der Gesang kann mich in allen Belangen überzeugen und die Gitarrenarbeit strotzt vor Spielfreude und Kreativität. Zu erwähnen ist auch natürlich noch das Drumming, welches einem Uhrwerk gleichkommt und der dumpfe Bass, der ebenfalls gut zur Geltung kommt. Weiterhin lobenswert ist die Produktion der Tracks, die keine Schwächen aufweist und dem Ganzen den nötigen Schliff gibt.

Diese Engländer machen einfach nur Spaß und ich kann sie jedem ans Herz legen!

Unglaublich was man mit einer drei Mann Band so alles machen kann! Tipp an die Labels: Zugreifen!!!

Fazit: Wenn diese drei Tracks auch den Rest den Albums widerspiegeln kann ich nur sagen, geil, geil, geil! Wer bei diesen Songs ruhig sitzen bleibt muss tot sein!

Anspieltipp:

Mindlock

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen