Deutlich zu hören sind auch die Gothic Einflüsse, welche dieser CD einen besonderen Touch verleihen.

Mit ihrem Intro „Prologue“ kommt düstere, leicht depressive Stimmung auf und mit dem darauf folgenden Song „Another Me“ ändert sich daran nicht viel.

Eigentlich bin ich ja kein Fan von solch depressiven, ruhigen Klängen, aber ich muss sagen, dass Voodoma es geschafft haben, mir diese Musik ein wenig näher zu bringen. An der Soundqualität des Albums könnte man noch ein wenig arbeiten, aber für einen Eigenproduktion ist dies vollkommen in Ordnung.

Keyboard und Gitarre sind Lautstärkemäßig auf einer Stufe, Bass und Schlagzeig hört man leider kaum, fast garnicht und der Gesang dominiert ein wenig, was den Düsseldorfern nicht gerade zu Gute kommt.

Im vierten Song „One Second Life“ geht es ein klein wenig härter zur Sache, so sind die Gitarren tiefer, alles ist ein wenig schneller und das Schlagzeug kommt wesentlich druckvoller und kräftiger rüber als in den vorherigen Songs.

Die Keyboard erinnern mich teils an die deutsche Gothic Metal Kapelle Crematory, welche in der Szene ja auch kein unbeschriebenes Blatt sind. Stimmlich kommt Fronter Micha teils an Blutengel Mastermind Chris Pohl ran, teils erinnert michs ein Gesangsstil aber auch stark an HIM Fronter Ville Vallo.

Nunja, was soll ich noch groß über diese Band sagen? Album lohnt sich auf jeden Fall, auch wenn man nicht unbedingt Fan dieser Musik ist. Ich bin gespannt auf das nächste Werk von Voodoma.

TOPSCORE!