Es hatte den Anschein, als habe sich die Band aufgelöst, doch es sollte noch etwas nach „From Behind The Light“ aus dem Jahr 1999 kommen. Lars Stavdal, der 1992 Wallachia in Norwegen gegründet hat, schafft es noch einmal, zurückzukommen.

Mit acht Titeln ist auf der Scheibe für Abwechslung gesorgt, denn neben harten Riffs und Gegrowle, gibt es auch Songs, die den Anschein haben, dass das Keyboard das Hauptinstrument ist. Diese sind dann mit Screams und Gitarren unterlegt und man hat den ein oder anderen Track von „Ceremony Of Ascension“. Die Songs sind an sich alle grundverschieden und doch so ähnlich, dass sie alle in ein Konzept passen. Daran erkennt man schon die Genialität von Stavdal. Mal donnern die Riffs und kurze Zeit später spielt dann das Keyboard lang gezogene Töne, was eine Atmosphäre eines Chores schafft. Schade, dass es nur sehr wenige solcher Parts gibt.

Um genau zu sein sticht dies nur bei „Kamikaze Christians“ hervor. Dies hat es aber auch in sich, denn erst kommt der Todesmetal mit melodischen Einflüssen zum Vorschein und dann auf einmal eine atmosphärische Stimmung, die unbeschreiblich ist. Das Verblüffende ist, wie kriegt man Todesmetal mit Epic hin, dass sich dieses auch noch gut anhört?

Dieser Longplayer ist ein wahres Meisterwerk, auch wenn man zu Anfang erst zweifelt, gefällt es einem nach mehrmaligem Hören immer und immer mehr.