Wertung: 6 von 10

Auf „First Strike“ (2010) nehmen uns die fünf Musiker von Warburg mit auf eine etwa halbstündige Reise durch die Welt des Heavy Metal der achtziger Jahre. Jedoch wirken die Ostwestfalen dabei keinesfalls altbacken oder langweilig.


Mit ihrer eigenwilligen Mischung aus schnellen Gitarrenriffs, hymnenhaften Gesängen und leicht folkischen Einflüssen, präsentieren sie sich traditionell aber durchaus interessant. Die sechs frischen Stücke zeigen sehr deutlich auf, von welchen Bands Warburg inspiriert wurde. Starke NWOBHM– Einflüsse sind sowohl musikalisch als auch auch lyrisch prägend für dieses Demo. Der abwechslungsreiche Gesang von Sänger Jörn Leiwesmeier, der scheinbar spielend aus der mittleren Gesangslage in Eunuchen ähnliche Parts wechseln kann, unterstreicht allerdings die Klasse der Band. Die Produktion befindet sich zwar noch ganz klar im Demo-Bereich, lässt aber Potential erkennen.

Mit „First Strike“ haben Warburg eine interessante Visitenkarte hinterlassen, um sich für einen Plattendeal zu empfehlen. Allerdings muss sich die Band sowohl im Bereich des Songwriting, als auch im Arrangement noch weiterentwickeln, um nicht als Abklatsch vom Abklatsch unterzugehen. Interessant auf jeden Fall für Fans von alten Blind Guardian und Helloween mit Kiske.

Tracklist

  • 01. Demons Of The Sea
  • 02. Brainbandit
  • 03. Return Of The Ice
  • 04. Dragonhunter
  • 05. We Need A King
  • 06. Hungry For Warburg
  • 07. Broken Sword (Re-Recorded)

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