· Produktion der Wiedemann & Berg, gefördert von der Film- und Medienstiftung NRW
· Drama ist im Oscar-Rennen für den Besten fremdsprachigen Film
· Nominierung am 22. Januar 2019, Oscar-Verleihung am 24. Februar 2019

„Werk ohne Autor“ von Florian Henckel von Donnersmarck auf Oscar-Shortlist

„Werk ohne Autor“ von Florian Henckel von Donnersmarck auf Oscar-Shortlist

„Werk ohne Autor“ von Florian Henckel von Donnersmarck ist als deutscher Kandidat weiterhin im Rennen um eine Oscar-Nominierung. Als einer von neun Titeln wurde der Film von der Academy of Motion Picture Arts and Sciences für die Shortlist in der Kategorie Bester nicht englischsprachiger abendfüllender Kinofilm ausgewählt. Aus diesen neun Filmen wählt die Akademie fünf Finalisten für die 91. Oscar-Verleihung am 24. Februar im Dolby Theater aus und gibt diese am 22. Januar bekannt. Die Produzenten Wiedemann & Berg, die auch schon das Oscar-prämierte Werk „Das Leben der Anderen“ mit Florian Henckel von Donnersmarck produzierten, können nun auf den zweiten Academy Award hoffen.

„Nach der Weltpremiere in Venedig und dem erfolgreichen Screening beim Toronto Film Festival steuert ‚Werk ohne Autor‘ nun auf einen Oscar zu“, so Petra Müller, Geschäftsführerin der Film- und Medienstiftung NRW. „Wir gratulieren Florian Henckel von Donnersmarck, den Produzenten Max Wiedemann und Quirin Berg und dem gesamten Filmteam und wünschen diesem wichtigen Film über die deutsche Zeitgeschichte viel Erfolg. Wir drücken die Daumen für eine Nominierung im Januar!“

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Zum Film „Werk ohne Autor“

Inspiriert von wahren Begebenheiten erzählt das Drama über drei Epochen deutscher Geschichte von dem dramatischen Leben des Künstlers Kurt (Tom Schilling), seiner leidenschaftlichen Liebe zu Elisabeth (Paula Beer) und dem folgenschweren Verhältnis zu seinem undurchsichtigen Schwiegervater Professor Seeband (Sebastian Koch), dessen wahre Schuld an den verhängnisvollen Ereignissen in Kurts Leben letztlich in seiner Kunst und seinen Bildern ans Licht kommt. In weiteren Hauptrollen sind Saskia Rosendahl und Ina Weisse zu sehen. Sebastian Koch wurde für seine Darstellung des Professor Seeband mit dem Bambi in der Kategorie „Bester Schauspieler National“ ausgezeichnet.

Die Dreharbeiten fanden u.a. in NRW an der Düsseldorfer Kunstakademie statt. Werk ohne Autor“ wurde von Kameralegende Caleb Deschanel fotografiert, der bereits fünfmal Oscar-nominiert war. Wiedemann & Berg produzierte mit Pergamon Film unter Senderbeteiligung von ARD Degeto und BR. Walt Disney Studios Motion Pictures Germany zeichnet für den Verleih verantwortlich, der Film startete am 3. Oktober in den deutschen Kinos und zählt bislang über 200.000 Kinobesucher. Beta Cinema hat den Weltvertrieb übernommen, Sony Pictures Classic wird den Film in die US-Kinos bringen. Die Filmstiftung NRW unterstützte die Produktion mit 400.000 Euro. Weitere Fördermittel kamen von MBB, FFF Bayern, MDM, FFA und DFFF.

Neben „Werk ohne Autor“ stehen in diesem Jahr „Birds of Passage – Das grüne Gold der Wayuu“ (Kolumbien), „The Guilty“ (Dänemark), „Shoplifters – Familienbande“ (Japan), „Ayka“ (Kasachstan), „Capernaum“ (Libanon), „Roma“ (Mexiko), „Cold War“ (Polen) und „Beoing“ (Südkorea) auf der Oscar-Shortlist. In den vergangenen Jahren war stets ein filmstiftungsgeförderter Film in der Shortlist vertreten, so u.a. „Aus dem Nichts“ im vergangenen Jahr, außerdem „Toni Erdmann“ im Jahr 2016 und „Mustang“ 2015, die beide jeweils auch eine Nominierung erhielten.

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Pressemitteilung: Film- und Medienstiftung NRW


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