„The Path Of Universal Speech” nennen sie ihre zweite Demo, vier Tracks sind drauf, Eigenproduktion aus dem Jahre 2002 – geliefert übrigens auf einem typischen „Aldi“-Rohling.

Der Sound ist angemessen für eine Eigenproduktion, da kann ich nicht groß meckern. Gespielt wird eine Mischung aus Death und Black in melodischer Version, wobei der Death-Anteil überwiegt. Gut gefallen mir auf Anhieb die Vocals – der Sänger des Trupps hat ein wirklich markantes Kreischen zu bieten, sein Gegrunze ist ebenfalls nicht von schlechten Eltern – an einigen wenigen Stellen setzt er sogar rauen Gesang ein, den ich – jedoch erst nach kurzer Eingewöhnungsphase – als sehr gut bewerten kann.

Die Tracks sind recht abwechslungsreich aufgebaut – mal wird geknüppelt bis sich die Netzhaut vom Auge löst, dann ein Tempowechsel und man kann sich entspannt zu wunderschöner Melodie zurücklehnen – aber nur kurz – denn sofort wird wieder Gas gegeben. Gefällt alles in allem ziemlich gut, jedoch würde ich Weyland’s Musik nicht wirklich als eingängig bezeichnen, es ist eher Material das man sich angenehm nebenbei anhören kann.

Alle Grundsteine sind vorhanden, es fehlt nur noch die Fähigkeit aus den einzelnen Elementen einen richtigen Kracher zu schreiben. Auf der Homepage der Jungs gibt’s Hörproben, dort wird auch von Vorbereitungen für ein komplettes Album berichtet. Auf das Full-Length Werk bin ich ja mal gespannt, immerhin sind 3 Jahre seid dem Demo vergangen.

Den Namen Weyland habe ich mir jedenfalls notiert.