Wie Sie mit Sozialkompetenz ein Immobilienmakler werden können

Dieser Beruf ist sehr vielfältig und bietet zudem auch lukrative Gehaltsaussichten an. Besonders da nun die Zeiten des Immobilienbooms sind, stehen Ihre Chancen nicht schlecht. Als Makler haben Sie viele Aufgaben zu bewältigen. So beraten Sie Käufer wie Verkäufer, vermitteln, verkaufen und vermieten aber natürlich auch die Immobilien. Doch wie werden Sie eigentlich Immobilienmakler? Welche Voraussetzungen müssen Sie erfüllen? Wie hoch ist der Kosten-und Zeitaufwand bei einer Ausbildung in dieser Branche? Wo wird ein Gewerbeschein erworben? Gibt es auch Unterschiede zum Beruf vom Immobilienkaufmann/kauffrau?

Für wen ist dieser Beruf geeignet?

Wenn sie gerne mit Kunden in Berührung kommen und eine gewisse Sozialkompetenz haben, dann solle dieser Job das Richtige für Sie sein.

Auch wäre es gut, wenn Sie Interesse an der Immobilienwirtschaft und den damit verbundenen Themen zeigen.
Sie sollten auch dazu bereit sein sich immer und immer wieder weiter zu qualifizieren. Das gehört im Geschäft dazu, wenn Sie den Markt genau kennen wollen.

Auch sollen Sie Interesse an Steuerrecht und Finanzierung mitbringen. Immerhin spielt dies bei Verkauf eines Hauses eine sehr wichtige Rolle.

Worauf sollten Sie achten?

Immobilienmakler werden
Immobilienmakler werden
Für jeden von Ihnen besteht die Möglichkeit sich als Immobilienmakler durch zuschlagen. Dabei ist es egal, ob Sie nun Berufsanfänger in dieser Branche sind oder als Quereinsteiger aus einem kaufmännischen Beruf kommen.
Es wird keine konkrete Ausbildung, auch kein Studium oder ein bestimmter Schulabschluss von ihnen abverlangt. Allerdings brauchen Sie einen behördlichen Gewerbeschein.
Neben der Maklererlaubnis ist auch eine Menge an Fachwissen von Vorteil für Sie. Auch sollten sie soziale Kompetenz, Engagement und einen Willen sich ständig weiter zu bilden mitbringen.
Die wichtigste Voraussetzung unter den eben genannten ist dabei allerdings die Maklererlaubnis. Diese befugt Sie nämlich nach § 34c GeWo dazu, dass Sie auch als Immobilienmakler arbeiten dürfen.
Auch dürfen Sie unter keinen Umständen vorbestraft sein, wenn Sie in den letzten fünf Jahren kein Vergehen durch Diebstahl, Unterschlagung, Untreue, Geldwäsche, Erpressung, Betrugs, Hehlerei, Urkundenfälschung oder eine Insolvenzstraftat begangen haben, dann brauchen Sie sich keine Sorgen zu machen.
Sind alle Rahmenbedingungen erfüllt, dann steht Ihnen als Immobilienmakler aus formeller Sicht nichts mehr im Weg.
Für eine Maklererlaubnis brauchen Sie noch folgende Dokumente:“Personalausweis, Ausgefülltes Antragsformular,polizeiliches Führungszeugnis, Auskunft vom Amtsgericht wegen des Schuldverzeichnis.“

Als Immobilienmakler sind Fach-und Praxiswissen ebenso unabdingbar. Als professioneller Immobilienmakler kennen Sie den Markt vor Ort genaustens und wissen daher auch über dessen Veränderung gut Bescheid.
Angebot und Nachfrage des Immobiliensegments sollten Ihnen auch durchaus bekannt sein.
Hilfreich wäre es auch, wenn Sie den Kunden über Steuer-und Finanzierungsfragen zur Seite stehen könnten.

Hier gibt es eine große Übersicht über die Rechtsformen wenn Sie Immobilienmakler werden möchten.

Wie genau sollten Sie dabei vorgehen?

Immobilienmakler werden
Immobilienmakler werden
Bevor Sie sich als Immobilienmakler bewerben, sollten Sie zunächst einmal Ihre Maklererlaubnis mit den oben genannten Dokumenten anfordern, ebenso wie die Gewerbeerlaubnis, falls Sie dies nicht schon getan haben.
Sie können als Quereinsteiger ohne weitere Prüfungen selbständig machen oder bei einem Makler bewerben. Die Kompetenzen der Immobilienbranche können Sie sich selbst aneignen indem Sie diverse Bücher lesen oder Kurse besuchen. Es empfiehlt sich einen Aufbaukurs der IHK zu besuchen um sich dieses Wissen zu verschaffen.
Nach erfolgreich bestandener Prüfung können Sie dann auch den Titel Immobilienmakler mit der Zusatzbezeichnung der IHK führen. Dies schafft Vertrauen.

Wenn Sie einen einfachen Einstieg haben wollen, dann hilft Ihnen auch eine Mitgliedschaft im Immobilienverband Deutschland. Der IVD bietet viele Weiterbildungsmöglichkeiten für Sie an und schon allein Aufgrund der Mitgliedschaft darf das Verbandslogo auf der Homepage oder der Visitenkarte erscheinen.

Auch ist es möglich, dass Sie Ihre Zeit eher in eine Ausbildung investieren. Dort können Sie schon vorab versuchen das Vertrauen von potentiellen Kunden zu gewinnen. Somit haben Sie genug Zeit den Markt zu verstehen und zu lernen wie er funktioniert.
Dazu machen Sie am Besten eine Ausbildung als Immobilienkaufmann/kauffrau oder ein Studium im Bereich der Immobilienwirtschaft. Damit haben Sie sehr gutes Vorwissen für den Markt, welches Sie in der Praxis nutzen können. Ebenso ist es bei der IHK möglich einen etwas größeren Lehrgang zum geprüften Immobilienfachwirt zu machen.


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Lohnt sich eine Ausbildung?

Da Sie in der Ausbildung oft direkt mit den Käufern und Verkäufern in Verbindung stehen, erhalten Sie gleich zu Beginn das Wertvolle Praxiswissen. Die gelernte Therie über Verkaufspsychologie, Finanzierung, Recht und ähnliches kann so gleich in der Praxis umgesetzt werden.

Zudem können Sie sich so über die Marktsituation Ihres Standortes ein besseres Bild machen. Dies erleichtert die Entscheidung für den späteren Werdegang.
Sie sich dann nach der Ausbildung weiter qualifizieren und im angestellten Verhältnis arbeiten oder den Sprung in die Selbständigkeit wagen.

Viele werden die Ausbildung auch deshalb wählen, da die Verdienstmöglichkeiten im Vergleich zu anderen Ausbildungen schon im ersten Jahr sehr hoch sein können.

Deswegen ist eine Ausbildung in der Immobilienbranche durchaus eine Überlegung wert.

Risiken

Aktuell erlaubt der Gesetzgeber dass die Provision ganz oder zum Teil vom Käufer gezahlt werden kann. Ähnlich wie bei der Vermietung kann dieses Prinzip allerdings auch gekippt werden.

Dies bedeutet nicht, dass der Beruf ausstirbt. Aber Wahrscheinlich werden die Preise und damit die Verdienstmöglichkeiten sinken. Wer jedoch gut ist, schnell und sicher einen Käufer zum Höchstpreis findet, wird auch weiterhin viele Aufträge bekommen.

Aber gerade zu Beginn ohne festen Kundenstamm und eine gewisse Reputation sollte dieses Risiko bedacht werden.

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Autor: I. Häusinger


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