Wertung: 6 von 10

Den Vergleich mit Bands wie Die Happy oder den Guano Apes müssen sich Willie Tanner aus Nürnberg schon gefallen lassen. Nicht nur, dass eine Dame bei der Band am Mikro steht, auch klingt die gute Kate ein wenig nach Sandra Nasić, wenn auch meistens nicht ganz so rotzig. Passend hierzu bietet das Musikalische ein Mittelding aus oben genannten Bands, also eine Art Alternative Rock, fröhlich gemixt mit Crossover-Elementen.


Dabei bleiben die Bayern bei bewerten Mitteln. Es gibt kaum Ausreißer auf dieser CD, die eigentlich durchgehend ganz akzeptable Kost bietet. Nur der Titeltrack ist schon gewöhnungsbedürftig. Den hätte man meiner Meinung nach auch ganz weg lassen können.

Positiv auffallen können vor allem die gute Produktion und die beiden Titel „Home sweet homeless“ und „Boogiepop phantom“. Markenzeichen der Band sind auf jeden Fall der Einsatz von 80er-Computerspiel-Geräuschen, die immer mal in den Songs aufblitzen und der meist in den Refrains einsetzende zweistimmige Gesang.

Erscheinen wird diese Scheibe Anfang April über Jump Start Music. Geordert kann aber jetzt schon werden. Wer sich noch nicht schlüssig ist, aber Fan der oben genannten Musikrichtungen, dem rate ich mal einen kleinen Abstecher hierhin zu machen. Dort gibt es bereits einige Titel von „How To Be A Complete Bastard“ zu hören. Von mir gib es 3 Punkte. Gute Alternative-Kost!

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