Wertung: 6 von 10

Make it or break it. Das dritte Album von Winter´s Verge wird von Massacre Records mit großen Erwartungen auf große Verkaufszahlen veröffentlicht. Auch hier hat die Band aus Zypern wieder einmal auf R. D. Liapakis (Mystic Prophecy) als Produzent vertraut, um aus dem Windschatten von grossen Bands wie Stratovarius und Brainstorm herauszutreten.


Gerade in diesem Genre ist es schwer geworden, wirklich eigene Akzente zu setzen. Auch diese talentierte Band kann klasse Songs schreiben, die gut ins Ohr gehen. Vor allem das erste Lied Cunning Lullabies gibt da den idealen Einstieg in das Album. Besonders gefallen mir hier die virtuosen Gitarren- Keyboardduelle.Bleeding Heart ist einer der Höhepunkte auf Beyond Vengeance. Hier passt alles.

Auch wenn der Gesang von George Charalambous mir persönlich zu eintönig ist – In mittleren Tonlagen und bei den Balladen wie One last Night weiß er zu überzeugen. Bei den schnelleren Nummern geht ihm aber die Luft aus. Paper is Blank endet z.B. mit einem schlecht ausgeführten hohen Schrei.

In vielen Passagen höre ich Einflüsse von frühen Symphony X und Stratovarius heraus. Fans dieser Bands sollten Winter´s Verge mal antesten.

Tracklist:

  • 01. Cunning Lullabies
  • 02. Paper is Blank
  • 03. Unto the Darkness
  • 04. Not without a Fight
  • 05. Bleeding Heart
  • 06. Dying
  • 07. One last Night
  • 08. Threads of my Life
  • 09. Semeni
  • 10. A Dream for a Dream