Die Website der Band verrät: „Im Vordergrund steht bei Winterstorm ganz klar die Melodie, die sich … in ohrwurmlastigen Refrains und … mehrstimmigen Gesängen widerspiegelt.“ Wer „Kings Will Fall“ anspielt, kann diese Aussage bestätigen. Besonders einprägsam sind Namensgeber „Kings Will Fall“ und „Fire Of Dreams“. Kraftvoll, wie es sich für Power Metal gehört, mit passenden Mitgrölpassagen. „Break The Ice“ jedoch beweist, dass Winterstorm auch die stille Seite der Musik beherrschen. Hier fällt dem geschulten Ohr schnell auf: Weniger ist mehr. So überrascht auch „Stronger“ mit schnörkellosen Klavierparts. Trotz all des „Gepowers“ ist jeder Song auch maritim gehalten. Ob es nun die Texte sind, die von der Víking erzählen, oder der an Shantychöre erinnernde Gesang – das Meer ist allseits präsent. Einige Passagen erinnern doch gar an Týr. „Seal The Unknown Seas“ ist dafür nur ein Beispiel. Und „In Time We Trust“ lädt zum gemütlichen Schunkeln in der Kombüse ein. Das waren sie dann aber auch schon, die Folk- und Vikingelemente der Winterstorm-Musik. Der Power Metal überwiegt und wirkt in vielen Songs leider etwas abgegriffen. Dennoch eine interessante Mischung.

Zum Mitsingen verleitende Songs mit maritimer Atmosphäre. Hier macht das Schunkeln Spaß.

Tracklist:

  • 01. The Legend Reborn
  • 02. Return To Glory
  • 03. Stormsons
  • 04. Sail The Unknown Seas
  • 05. In Time We Trust
  • 06. Kings Will Fall
  • 07. Into The Light
  • 08. Stronger
  • 09. Fire Of Dreams
  • 10. Break The Ice
  • 11. Dragonriders