Die Songs sind richtige gute Laune Songs, an denen sicher auch die Hippies ihre Freude gehabt hätten. Ein gutes Beispiel hierfür ist der erste Song „Losin’ Street“ mit seinen Piano- und Mundharmonikaparts.

Man könnte glatt denken, die Scheibe sei eine Hommage an die Swingin’ Sixties und im nächsten Moment komme Austin Powers um die Ecke. Hier liegt aber auch der Haken, die Scheibe bietet nichts Neues. Alles was man da hört gab es schon mal in der einen oder anderen Weise.

Seien es die Elemente der 60er oder Facetten, die an die „Stones“ oder an „Mando Diao“ erinnern, welche vor allem in der Stimme des Sängers Henrik Lillsjö zu finden sind.

Die „Re: Golden Hits EP“ ist zwar eine durchweg solide Scheibe, allerdings wirkt sie im Ganzen recht belanglos.

Für meinen Geschmack fehlt das Herausragende, die gewisse Note die sie von anderen Scheiben unterscheidet. Wired for Mono werden zwar als geniale Liveband angepriesen, aber wenn das so ist, dann hoffe und vermute ich, dass sie Live mehr bieten als auf der EP.

Als Fazit kann ich nur sagen, dass es sicher eine gute Scheibe zum entspannten Autofahren wäre, aber Nichts, weswegen ich schnurstracks zum nächsten Plattendealer rennen würde.