Wertung: 4 von 10

With Chaos In Her Wake bezeichnen ihre Musik selber als „Extrem-Metal“. Dabei klingen sie wie eine fleischgewordene Deathcore-Parodie. Der Name, das Bandlogo, die Songtitel und das Cover, alles passt perfekt zum Klischee.


Beim Hören des Albums hat man öfter mal das Gefühl, das With Chaos In Her Wake nicht so ganz können, wie sie gerne wollen. Viele gute Ideen werden durch Passagen, die durch ihre starken Tempowechsel total gezwungen wirken, zunichte gemacht. Im Szene-Internen „Höher, Schneller, Lauter“ -Wettbewerb gehen die Jungs von der Insel unter. Hinzu kommt, dass man das Gefühl hat, die Songs würden sich ständig wiederholen. Der Wiedererkennungswert der Band tendiert stark gegen Null, was auch daran liegt, dass teilweise arg bei den „großen“ Bands wie Carnifex oder Suicide Silence abgekupfert wurde.

Mit dem Opener „Fradulent Activity“ und dem drückenden „Scars In The Obelisk“, das mit einem fetten Breakdown aufwarten kann, haben sich immerhin zwei Ohrwürmer auf das Album geschlichen.

Fazit: Leider ist auf „Treason“ zwar brutales, aber dennoch nur austauschbares Geknüppel zu hören. Doch die jungen Briten haben noch genügend Zeit sich zu entwickeln. Mit ein paar knallig bunten Comic-Bandshirts werden sich aber bestimmt auch jetzt schon einige Szene-Jünger finden lassen, denen With Chaos In Her Wake gefällt.

Tracklist:

  • 01. Fradulent Activity
  • 02. Genocide: Oppressive Violence
  • 03. From The Skies
  • 04. Surveillance
  • 05. Cryptic Assembly
  • 06. Dehumanization
  • 07. Scars In The Obelisk
  • 08. The Lost Chapter
  • 09. Paroxysm
  • 10. War For Salvation

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