Wertung: 4 von 10

Die englische Vier-Mann-Band Wizard’s Beard legt mit Four Tired Undertakers ihr zweites Album vor, das sich wiederum stilistisch zwischen Doom Metal und Sludge verortet.


Das Debüt-Album, das in der Szene recht gut ankam, ist erst ein Jahr her und ich war gespannt, was die junge Band, denn in einem Jahr schon wieder für Material zusammengetragen hat. Leider sind die Ideen in dem kurzen Zeitraum offenbar recht begrenzt geblieben, so dass das Album doch sehr gleichförmig erscheint und für ein vollständiges Album zu wenig musikalische Ideen enthält.

Die Vocals sind ein emotionsloses, gleichförmiges Herumgekreische auf einem Ton mit einigen Silben, das nach dem zweiten Track zu nerven beginnt. Die Stärke des Genres, der Transport von Emotionen wie Wut, Auflehnung, Trauer, Verzweiflung oder pure Zerstörungswut, gelingt hier überhaupt nicht – alles geht im musikalischen Einheitsbrei unter.

Aus dem Einheitsbrei ragt der 11 Minuten-lange Track “Harbringer” etwas heraus, der wenigstens zur Hälfte anders gestaltet ist – langsamer etwas düsterer und ohne die Vokals.

Tja, offenbar hat sich die Band mit dem zweiten Album nicht genug Zeit gelassen und die gleiche musikalische Idee einfach zu oft wiederholt. Schade. Die Musik ist nicht wirklich schlecht, sondern einfach nur nichtssagend.

Fazit: Ein Album, mit dem die Band sich selbst mehr geschadet denn genutzt hat. Wer die Qualitäten der Band kennenlernen will, dem kann ich nur empfehlen, sich das Debütalbum Pure Filth zuzulegen.

Tracklist:

  • 1. Subirse El Muerto
  • 2. Abandon the Wolf
  • 3. Daemon
  • 4. Seeth Inside
  • 5. Accursed
  • 6. Harbringer
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