Die Spannung war berechtigt, denn damals war Dirk (b/v) erst kurz in der Band und die Jungs noch nicht so gut aufeinander eingespielt. Etwas rumpeliger klangs auch, aber das mag auch an der Location gelegen haben. So, aber genug mit den Erinnerungen. Rumpelig ist hier jedenfalls nichts mehr. Auch hatte ich die Songs eigentlich kürzer auf dem Schirm. Jetzt rangiert ein jeder der sieben Songs an der Sieben-Minutengrenze. Zufall? Oder steckt da vielleicht die Message drin, wann Zeramoth sich aufschwingen und unsere Könige sein werden. Damit sind wir dann auch schon beim Hit der Platte: „I Am Your King“. Der Titel erinnert schon ziemlich stark an Satyricon aber das macht nichts. Der Song geht auch in diese Richtung. Gemischt vielleicht mit ein wenig Bathory, Falkenbach und ner Ecke Primordial. Gitarrentechnisch brauchen sie sich jedenfalls nicht hinter den drei genannten Bands zu verstecken, die in ihrer Schnittmenge ziemlich genau wie „Below The Ice“ klingen müssten. Gitarren wie bei Qourthon oder den Iren, lange Songs, coole Paganmelodien und neben dem geilen Geshoute noch die cleanen Gesangspassagen, die sich original nach Markus Tümmers (alias Vratyas Vakyas) anhören. Da kommt man schon ab und an mal an den Rand einer Gänsehaut und wünscht sich in den wilden Norden unserer Welt. Mich wird die CD jedenfalls begleiten, sollte ich Island wiedersehen. Und an alle, die ähnliche Trips planen: Hört euch einfach mal „Catacombs“ an und stellt euch vor wie es sein wird. Und dann kauft gefälligst die CD. Gibt’s auch für recht günstiges Geld direkt bei der Band zu bestellen. In diesem Sinne… hail the ancient gods.

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