Zigaretten rauchen aufhören: E-Zigarette als Alternative

Zigaretten rauchen aufhören: E-Zigarette als Alternative

In Deutschland hatte die Zigarette insbesondere in den 1960er-Jahren ihren Höhepunkt. Dabei haben knapp über die Hälfte aller Deutschen regelmäßig zur Zigarette gegriffen. Der Trend ist allerdings schon seit längerer Zeit sehr rückläufig. Aktuell sind es Nichtmal mehr ein Drittel. Ein Grund dafür ist, dass ein regelrechter Gesundheitstrend entstanden ist.

Somit war es eindeutig, dass neue Alternativen aufleben. Vor wenigen Jahren wurde die E-Zigarette sehr beliebt und scheinbar ist dieses Utensil noch heute eine gängige Alternative. Mitsamt eines CBD Liquid erfüllt die E-Zigarette vielleicht sogar gesundheitliche Vorteile.

Was ist eine E-Zigarette?

Eine E-Zigarette funktioniert anders als eine echte Zigarette über das Verdampfen der Inhaltsstoffe. Das hat den Vorteil, dass bei dieser elektrischen Variante keinerlei Schadstoffe beim Verbrennen entstehen. Der typische Dampf entsteht durch die Erhitzung des E-Liquids, die jederzeit nachgefüllt werden können.

Welche Vor- und Nachteile hat eine E-Zigarette?

Rauchen mal anders: die elektronische Zigarette ist eine gute Alternative
Rauchen mal anders: die elektronische Zigarette ist eine gute Alternative
Als Alternative gilt die E-Zigarette vor allem, weil durchaus auch Liquids mit Nikotin erhältlich sind. Doch wie beinahe alles im Leben gibt es auch hier sowohl Vor- als auch Nachteile. Ein deutlicher Pluspunkt ist vor allem, dass eine E-Zigarette deutlich weniger Giftstoffe bildet. Schon gar nicht kommt es zur Bildung von Lungenbelag durch Teer.

Ebenso ist der Konsum weitaus günstiger. Eine kleine Zigarettenpackung kostet in Deutschland etwa sieben Euro. Die Preise werden in Zukunft durchaus ansteigen. In Australien kostet die Packung mittlerweile 16,80 Euro (für 20 Zigaretten).

Personen aus dem öffentlichen Dienst oder im Verkauf wird es in der Regel auch verboten zu rauchen, weil sich dieser Geruch hartnäckig in der Kleidung hält. Dies entfällt bei der E-Zigarette ebenfalls. Der Dampf verfliegt und selbst in geschlossenen Räumen verfliegt der Geruch zügig.

Trotz alledem darf nicht vergessen werden, dass auch das Dampfen gesundheitsschädlich sein kann. Wer auf seine Gesundheit achtet, sollte gar nicht rauchen. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass Personen oder Firmen selbst gesundheitsschädliche beziehungsweise verbotene Substanzen beimischen, damit der „Cloud-Effekt“ (Dampfstärke) verstärkt wird.

Firmen mischen aber insbesondere Substanzen mit bei, damit der Suchtfaktor entsprechend steigt. Somit erwarten die Unternehmen einen höheren Gewinn. Die Herstellung von E-Liquids ist noch nicht ideal überwacht.

Wie schmeckt eine E-Zigarette?

Dies richtet sich nach dem jeweiligen Liquid. Mittlerweile gibt es die Liquids in jeder Geschmacksrichtung. Selbst außergewöhnliche Sorten finden sich immer wieder beim lokalen Händler oder in Onlineshops.

Darüber hinaus gibt es außerdem Liquids mit Beimischungen. Das populärste Beispiel ist hierfür CBD (Cannabidiol). Der natürliche Terpenen Geschmack eignet sich nicht für jeden, allerdings erleichtert das Verdampfen immerhin die Aufnahme für den Körper. Es ist allerdings umstritten, welche Art der Einnahme am effektivsten ist.

Die Handhabung

Die Hauptbestandteile einer E-Zigarette sind ein Verdampfer, Verdamperköpfen, Tank und die Akkus. Die größeren Modelle haben tatsächlich zwei Akkus, wohingegen kleine Modelle nur einen Akku haben und dieser ist meistens auch nicht austauschbar.

Wenn ihr mit einer E-Zigarette starten möchtet, dann eignet sich vor allem ein entsprechendes Kit hierfür. Somit ist alles für den Start enthalten. Meistens sind auch Liquids enthalten, aber ohne Nikotin. Sofern dies gewünscht ist, könnte Nikotin selbst beigemischt werden über Nikotinsalz oder Nikotinshots.

Ein Einsteiger sollte aber zuerst eine elektronische Zigarette wählen, bei welcher sich nur geringe Einstellmöglichkeiten finden. Für Anfänger eignen sich vor allem die Modelle von SMOK, Eleaf oder iJoy. Wer sich aber doch für ein fortgeschrittenes Gerät entscheidet, sollte sich von all den Einstellungsmöglichkeiten nicht überfordert fühlen.

Mit dem Rauchen durch E-Zigarette aufhören?

Zigaretten rauchen aufhören: E-Zigarette als Alternative
Zigaretten rauchen aufhören: E-Zigarette als Alternative
Zur Rauchentwöhnung kann sich durchaus eine E-Zigarette anbieten, wie wir eingangs erzählt haben. Hier kommt es vor allem auf den derzeitigen Stand an. Ein starker Raucher muss unbedingt die richtige Nikotinstärke wählen, damit es zu einem befriedigenden Ergebnis kommt.

Da hat den Hintergrund, weil die Wirkung des Nikotins sich durch eine elektronische Zigarette weitaus langsamer entfaltet, als es bei einer herkömmlichen Zigarette der Fall ist. Online-Ratgeber oder lokale Händler können helfen, die richtige Nikotinstärke zu finden.

Zudem benötigt ein Mensch im Durchschnitt etwa zwei Wochen, bis er sich an etwas Neues so gewöhnt hat, als wäre es schon immer so gewesen. Wenn auf Zigaretten für zwei Wochen verzichtet werden, dann gibt es durchaus gute Chancen, dass einem der Appetit hierauf langfristig vergeht.

Vielfalt könnte für Spaß sorgen

Unter Freunden und Familie werden die verschiedenen Sorten immer wieder getauscht. Es gibt sogar eigene Treffen der Community, worüber sich alle auf den aktuellen Stand halten. Dies sorgt dafür, dass Foren oder Facebook Gruppen sehr familiär sind.

Anders als in anderen Branchen, haben es Onlineshops oder Ladenbetreiber ziemlich einfach. Die Community zeigt sich jeweils sehr loyal gegenüber den Stammshop. Diese Entwicklung zeigte sich in den vergangenen Jahren und konnte sich bis heute halten.

Für Spaß sorgt die E-Zigarette aber vor allem unter Ex-Rauchern. Die gegenseitige Motivation, die vor allem auch durch offene Communitys entstehen kann, wirkt beim Vorhaben sicherlich förderlich.

Ist die E-Zigarette wirklich eine Alternative?

Zusammenfassend ist zu sagen, dass die E-Zigarette durchaus eine Alternative darstellt. Vergessen werden darf dabei jedoch nicht, dass auch das Verdampfen gesundheitliche Nachteile haben kann. Noch gibt es keine Langzeitstudien, die zeigen, wie die Inhaltsstoffe über die Jahre auf die Lunge wirken.

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Autor: Klaus Alt


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