bennen. Los geht es mit einem Intro, welches glatt von einer Gespenster-Komödie kommen könnte. Nach dem doch recht kurzen Intro setzen auch schnell die Vocals ein, welche mich an die des Johan Liva (Hearse) erinnern. „Track1“ ist ein Lied im mittleren Tempobereich, welcher aber im Refrain noch mal aufdreht und zum Abgehen einlädt. Zwischendurch ist immer mal wieder das Keyboard zu hören, welches relativ clever eingesetzt ist und so nicht anfängt, zu nerven, sondern eher Atmosphäre zu schaffen.Dem nächsten Stück kann ich sogar einen halben Namen geben, dieser lautet: „Phantasms of perver…“. Herausgefunden habe ich ihn durch die Myspace-Seite von Zorglüb, da sie diesen Song auch dort zum Hören bereitgestellt haben. Leider kürzt die Myspace-Anzeige längere Songtitel mit einem „…“ ab, soviel zum Titel des Stückes. Beginnend mit Synthesizerklängen und Geräuschen, welche dem Schlag eines Schmiedehammers sehr ähneln, fängt das Stück schon mit viel Power an. Schnell setzt wieder der Gesang ein und gibt mehr Druck. „Phantasms of perver…“ ist eines dieser Lieder, bei denen man relativ schnell anfängt mitzunicken, da der Takt schnell klar ist. Im Refrain gibt es einen kleinen, auffrischenden Ohrwurm-Rhythmus.„Track3“ beginnt nur mit Drums, dann setzten die Gitarren ein, dann der Gesang, die Synthesizer-Sounds sind erst mal für mein Ohr nicht zu vernehmen. Der Song ist eher langweilig, das langsame Tempo wirkt eher schleppend und ermüdend, da helfen auch die druckvollen Vocals nichts mehr – keine musikalische Meisterleistung, aber auch nicht das Schlechteste. Letztes Stück der Promo ist ein Track, welcher am Anfang ein wenig an Rammstein erinnert, was zum Großteil an Synthesizergeklimper a la Flake liegt. Setzen dann die Vocals ein, ist die Ähnlichkeit aber auch direkt verflogen. Auch „Track4“ ist langsamer, aber durch Kombination und Abwechslung in den Rhythmen wirkt der Song interessanter. Am Ende des Liedes gibt es ein leicht stöhnend klingendes Outro und ENDE!Zorglüb haben mit dieser Platte eine CD verschickt, welche zwar gewisse Industrial-Parallelen aufweißt, aber dennoch viel aus anderen Genres hat. Empfehlen kann ich diese CD keinem bestimmten Fan. Jeder der sich im Laufe der Rezension dachte: „Könnte wohl was für mich sein“ sollte mal reinhören. Gut gefallen mir die Vocals und die Art, wie das Keyboard eingesetzt wird; weniger gut gefällt mir, dass selbst eine Demo mit nur 4 Tracks recht schnell langweilig wird.

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