Für Menschen, die unter therapieresistenter Epilepsie leiden, eröffnet sich durch Cannabidiol (CBD), einem Bestandteil der Cannabispflanze, eine neue Hoffnung.
CBD reduziert epileptische Anfälle effektiv – eine aktuelle Studie bestätigt

Eine kürzlich veröffentlichte wissenschaftliche Auswertung mehrerer Studien zeigt, dass CBD epileptische Anfälle deutlich wirksamer reduziert als ein Placebo. Für Hanffreunde und Patienten bedeutet dies einen weiteren wichtigen Schritt zur Anerkennung von Cannabis als wirksames Arzneimittel.
Studie liefert klare Beweise für Wirksamkeit von CBD bei Epilepsie
In der umfassenden Analyse wurden sechs verschiedene Studien näher betrachtet. Ziel der Forscher war es, herauszufinden, in welchem Maße CBD epileptische Anfälle reduzieren kann, wenn konventionelle Therapien versagen. Das Ergebnis spricht für sich: Patienten, die mit CBD behandelt wurden, verzeichneten durchschnittlich eine Reduzierung der Anfälle um etwas mehr als 40 Prozent. Zum Vergleich erreichte die Placebo-Gruppe eine durchschnittliche Reduktion von knapp unter 20 Prozent.
CBD doppelt so wirksam wie Placebo
Das entscheidende Ergebnis dieser neuen Studie, veröffentlicht im renommierten Fachjournal „Acta Epileptologica“, ist eindeutig: Die Patienten, die CBD erhielten, hatten eine durchschnittliche Reduktion der epileptischen Anfälle um etwa 41,1 Prozent. Hingegen kamen Teilnehmer, die lediglich ein Placebo bekamen, nur auf eine Verringerung von rund 18,1 Prozent. Die Differenz entspricht einem beeindruckenden Anstieg der Wirksamkeit von 127 Prozent im Vergleich zum Placebo.
Welche Dosierung zeigt die besten Ergebnisse?
Die Forscher untersuchten zudem, wie sich unterschiedliche CBD-Dosierungen auf die Wirksamkeit auswirken. Dabei verglichen sie insbesondere zwei Dosierungen: Eine höhere Dosis von 20 mg CBD pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag und eine niedrigere Dosis von 10 mg/kg täglich.
Höhere CBD-Dosis wirksamer, niedrige Dosierung ebenfalls effektiv
Die höhere Dosis zeigte sich dabei um etwa 12 Prozent wirksamer als die niedrigere Dosis. Jedoch betonten die Forscher ausdrücklich, dass auch die niedrigere Dosis deutliche Effekte erzielte und somit ebenfalls sinnvoll und therapeutisch relevant sei. Beide Dosierungen bieten also eine realistische Option für Patienten, die ihre epileptischen Anfälle reduzieren möchten.
Nebenwirkungen: überschaubar und mild
Die beobachteten Nebenwirkungen im Zusammenhang mit der Einnahme von CBD waren insgesamt mild und überschaubar. Zu den häufigsten berichteten Nebenwirkungen zählten Müdigkeit, verminderter Appetit und Durchfall. Die gute Verträglichkeit von CBD stellt eine wesentliche Grundlage dar, um die Akzeptanz bei Patienten und behandelnden Ärzten weiter zu erhöhen.
Hoher Placebo-Effekt – psychologische Faktoren relevant
Interessanterweise zeigten auch die Placebo-Gruppen vergleichsweise gute Ergebnisse, was von den Autoren als Indiz für starke psychologische Faktoren gewertet wird. Da es sich bei Epilepsie um eine äußerst belastende Erkrankung handelt, könnte die Hoffnung und Erwartungshaltung der Patienten und deren Angehörigen ebenfalls zur Verbesserung beitragen. In diesem Zusammenhang erwähnt die Studie besonders Patienten, die sogar ihren Wohnort wechselten, um an Studien teilnehmen zu können – was die starken emotionalen Hoffnungen verdeutlicht.
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CBD in der Therapie – Unterschiede zwischen Ländern
Während CBD in einigen Ländern, etwa den USA, bereits in Form des Medikaments Epidiolex von der FDA offiziell zugelassen wurde, gibt es in anderen Regionen wie Brasilien noch erhebliche Barrieren. Hier ist CBD noch nicht Teil offizieller Behandlungsleitlinien und muss vollständig importiert werden. Dies führt zu höheren Kosten und erschwert den Zugang erheblich.
Notwendigkeit lokaler Forschung und bessere Zugänglichkeit
Die Forscher der aktuellen Analyse betonen deshalb die Dringlichkeit, lokale Studien durchzuführen, um CBD besser in die nationalen Gesundheitssysteme integrieren zu können. Die Überwindung regulatorischer und logistischer Hürden sei entscheidend, um möglichst vielen Patienten Zugang zu ermöglichen.
CBD und Epilepsie – weitere Forschungsergebnisse untermauern positive Wirkung
Nicht nur die aktuelle Auswertung liefert Beweise für die Wirksamkeit von CBD. Andere Studien, etwa eine Veröffentlichung im Journal „Medical Cannabis and Cannabinoids“, bestätigten bereits früher, dass CBD-reiche Cannabisextrakte besonders bei schwer behandelbaren kindlichen Epilepsieformen die Lebensqualität deutlich verbessern können.
Wichtig: kontrollierte Studien und klare Dosierungsempfehlungen
Obwohl viele Patienten positive Erfahrungen berichten, sind weitere kontrollierte Studien erforderlich, um exakte Dosierungen, Wechselwirkungen und langfristige Effekte eindeutig zu definieren.
Fazit: CBD als vielversprechende Ergänzung in der Epilepsie-Therapie
Aus Sicht eines Hanffreundes und Hanfbloggers ist die neue wissenschaftliche Auswertung ein weiterer Beleg dafür, dass Cannabis in der medizinischen Anwendung ernst genommen werden sollte. CBD zeigt deutliche Vorteile in der Behandlung therapieresistenter Epilepsie und könnte zukünftig als Standardergänzung in der Behandlung integriert werden.
Quelle / Infos: https://www.marijuanamoment.net/the-marijuana-component-cbd-reduces-epileptic-seizures-at-twice-the-rate-of-placebo-new-scientific-review-shows/
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Autor und Bild: Canna-Chad Gregor Paul Thiele
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