Hinter dem Kürzel CBD verbirgt sich Cannabidiol, einer der zahlreichen in der Hanfplanze enthaltenen Wirkstoffe. Wer nun aber an psychoaktive Wirkung oder gar direkt an Marihuana denkt, der irrt: Hanf kann weitaus mehr als berauschen. Im Gegensatz zu anderen in der Hanfpflanze enthaltenen Wirkstoffen löst Cannabidiol keinen Rausch aus. Stattdessen löst es Krämpfe, beruhigt, wirkt schlaffördernd und sogar appetitzügelnd. Die beliebteste Darreichungsform für diesen milden Cannabis-Wirkstoff ist das sogenannte CBD-Öl.

Was ist CBD Öl und wozu kann es eingesetzt werden?

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Dass CBD-Öl mit Marihuana wenig zu tun hat, wird bereits beim Blick auf die verwendeten Hanfsorten deutlich. Für die Herstellung von CBD-Öl wird sogenannter Industriehanf verwendet. Die unter diesem Begriff versammelten Sorten eignen sich u.a. gut für die Herstellung von Kleidung, nicht aber als Genussmittel: Sie zeichnen sich nämlich dadurch aus, dass sie kaum psychoaktive Wirkstoffe enthalten. Besonders beliebt für die Produktion von CBD-Öl ist dabei die Sorte „Cannabis Sativa“, da sie besonders reich an Cannabidiol ist.

Alleskönner CBD-Öl – das entspannende Cannabis-Öl

CBD-Öl ist für die innere Anwendung gedacht und kann in Dosen von wenigen Tropfen direkt aus der Flasche eingenommen werden. Damit das Öl seine volle Wirkung entfalten kann, wird außerdem oft empfohlen, vor und nach der Einnahme 15 Minuten lang nichts zu essen oder zu trinken. Der herbe Geschmacks von CBD-Öl ist dabei allerdings nicht jedermanns Sache. Daher ist das Öl nicht nur pur erhältlich: Von der Einnahme von Kapseln bis hin zum Verdampfen mit der E-Zigarette sind ganz unterschiedliche Darreichungsformen möglich. Um den Eigengeschmack des Öls ein wenig abzumildern, kann es aber auch ganz einfach in Salate, Suppen oder auch in süßes und salziges Gebäck gemischt werden.


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Warum ist die Behandlung mit CBD-Öl vollkommen legal?

Hanf-, Cannabis-, CBD- und Heavy Metal News

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Auch wenn Cannabis in anderen Ländern der Erde immer häufiger ärztlich verordnet wird, ist der Konsum von Cannabis in Deutschland noch immer illegal. Ob als Genussmittel oder als Medikament: Wer Cannabis zu sich nimmt, macht sich strafbar. Zwar besteht grundsätzlich die Möglichkeit, einen Antrag auf Erteilung einer Ausnahmegenehmigung für die Behandlung medizinischem Cannabis zu stellen, doch werden diese nur in den seltensten Fällen genehmigt. Hinzu kommt, dass deutsche Krankenkassen medizinisches Cannabis bislang nicht in ihre Leistungskataloge aufgenommen haben. Wird eine Ausnahmegenehmigung erteilt, fallen daher schnell hohe Kosten für die Eigenbeteiligung des Patienten an.

Da es nicht psychoaktiv wirkt, stellt CBD-Öl eine legale Alternative für die Behandlung mit Cannabis-Wirkstoffen dar. Aufgrund des speziellen Produktionsverfahrens enthält es – wenn überhaupt – nur noch Kleinstmengen von THC. Dieser Wirkstoff its vorrangig für die psychoaktiven Eigenschaften von Cannabis verantwortlich. In CBD-Öl ist er bereits aufgrund der verwendeten Hanfsorte so gering dosiert, dass das Öl kein High mehr auslösen kann. Gewöhnlich ist der TBC-Anteil bei der Einnahme gar nicht mehr zu spüren. Aus diesem Grund ist CBD-Öl auch in Deutschland ein vollkommen legales Hanfprodukt. Zahlreiche Apotheken führen CBD-haltige Präparate und sowohl im Internet als auch in manchen Drogeriemärkten sind diese und auch das Öl selbst leicht inzwischen leicht erhältlich.

CBD-Öl (Cannabis-Öl) - Informationen

Zur Behandlung welcher Krankheitsbilder wird CBD-Öl eingesetzt?

Aufgrund seiner entspannenden und beruhigenden Wirkung wird CBD-Öl vorrangig eingesetzt, um Schmerzen und die Symptome neurologischer Erkrankungen zu mildern. Patienten mit chronischen Schmerzerkrankungen wie Fibromyalgie und Arthritis wissen seine schmerzlindernde Wirkung zu schätzen, während Parkinson- und Migräne-Patienten das Lösen CBD-Öl dazu einsetzen, Krämpfe und Verspannungen zu lösen. Patienten, die unter durch ADS oder ADHS bedingter innerer Unruhe oder auch unter Angststörungen und Burn Out leiden, schwören wiederum auf die entspannenden Eigenschaften von CBD. Sie erlaubt es ihnen, im Alltag leichter die Konzentration zu halten und sich gegen plötzliche Anspannung zu verteidigen. Und selbst in der Behandlung von Übergewicht kann CBD zum Einsatz kommen, da es den Appetit ein wenig dämpft.

Darüber hinaus kann CBD-Öl aber auch eine bereits bestehende medikamentöse Behandlung gut ergänzen. Zahlreiche Medikamente zur Behandlung von neurologischen Erkrankungen – seien es Mittel gegen ADHS oder Antidepressiva – stimulieren den Organismus. Viele Patienten empfinden diese Wirkung jedoch als zu stark: Sie leiden im Alltag konstant unter einem starken Gefühl der Anspannung, unter Ruhelosigkeit und Nervosität. Die entspannende Wirkung des Cannabidiols kann diese Nebenwirkungen ausgleichen, ohne der Wirkung der Medikamente Abbruch zu tun. Dasselbe gilt auch für Medikamente, die als Nebenwirkung den Appetit der Patienten steigern: Ihnen kann ebenfalls CBD als Ausgleich entgegen gesetzt werden.

Das sollten Sie bei der Behandlung mit CBD beachten

Bislang sind in Deutschland weder Cannabis noch seine Wirkstoffe offiziell als Arzneimittel anerkannt. Daher wird CBD-Öl entweder als Bestandteil in Kosmetik oder als Nahrungsergänzungsmittel verkauft. Die Behandlung mit CBD erfolgt daher stets auf eigene Verantwortung – kann aber mit Ärzten, die gegenüber alternativen, natürlichen Heilmitteln aufgeschlossenen sind, im Vorfeld abgesprochen werden. Zudem können Apotheker bei der Wahl des passenden Präparats und auch in Bezug auf die richtige Dosierung beratend zur Seite stehen. Dies ist besonders wichtig für die Behandlung von Kindern, da für sie zumeist eine besonders schonende Dosierung von Vorteil ist.

Sollten bei der Behandlung mit CBD-Öl überhaupt Nebenwirkungen auftreten, fallen diese gewöhnlich milde aus. Sie manifestieren sich bereits innerhalb der ersten zwei Wochen nach Beginn der Einnahme – und verschwinden in vielen Fällen auch wieder, sobald sich der Körper an das CBD gewöhnt hat.

CBD / Hanf / Cannabis News

Hanf Informationen

Hanf (wissenschaftlicher Name Cannabis) zählt zu den ältesten Nutzpflanzen überhaupt und kommt vermutlich ursprünglich aus Zentralasien und zwar aus dem Gebiet des heutigen Kasachstans.

Archäologische Funde und uralte chinesische Texte zeigen, dass Hanf bereits seit vielen tausend Jahren als Heil- und Schmerzmittel genutzt wurde. Bis in die 1920er Jahre war Cannabis auch in deutschen Apotheken frei verkäuflich und erst nachdem es dann auf einer internationalen Konferenz auf die Drogenliste gesetzt und somit als illegal eingestuft wurde, gerieten seine vielen positiven Eigenschaften im Laufe der Zeit langsam in Vergessenheit. Anschließend hatte die Pflanze dann für einen sehr langen Zeitraum nur noch das negative Image einer gefährlichen Droge. Erst in den letzten drei Jahrzehnten nahm der kontrollierte landwirtschaftliche Anbau von Hanf aus einer Vielzahl von Gründen wieder zu.

Was ist Hanf?

Hanf ist eine krautige, meist einjährige Pflanze, die heutzutage in den gemäßigten bis tropischen Klimazonen auf der ganzen Welt verbreitet ist. Je nach Standort- und Umweltbedingungen variiert ihre Wuchshöhe sehr stark. Ideal sind feuchte aber nicht zu nasse Böden; in diesem Fall können die Pflanzen bis zu 5 m hoch werden. Wilder Hanf wird dagegen normalerweise nicht höher als 3 m. Die Blätter besitzen eine markante, etwa handgroße Form mit jeweils einem bis maximal 13 kleineren Blättchen. Die Früchte sind nussähnlich und werden in der Botanik Achänen genannt. Die einzelnen Pflanzenteile können zu ganz unterschiedlichen Produkten verarbeitet werden und machen Hanf so durch seine vollständige Nutzung, die vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten und das schnelle Nachwachsen sehr interessant.

Wie kann Hanf verwendet werden?

In den Cannabis Stängeln befinden sich kräftige Fasern, die bereits im alten Ägypten und im antiken Griechenland zu Kleidung und zu Seilen verarbeitet wurden. Der Vorteil von Hanfseilen gegenüber Baumwolltauen liegt in der wesentlich höheren Widerstandsfähigkeit und der geringeren Aufnahme von Salzwasser. Auch in der Herstellung von Segeltuch wurden die Fasern gern verwendet, so dass diese speziell in der Schifffahrt häufig zum Einsatz kamen. Auch die Sehnen von Langbögen wurden, speziell im Mittelalter, meistens aus Hanffasern gearbeitet.

Die Samen von Cannabis sind extrem ölhaltig und können zu einem äußerst gesunden Speiseöl verarbeitet werden, das mehr als 90 % ungesättigter Fettsäuren, viele Mineralien und Ballaststoffe besitzt und vielseitig einsetzbar ist. Aus destillierten Blüten und Blättern der Hanfpflanze kann ein ätherisches Öl hergestellt werden, dass unter anderem in der Kosmetikbranche zum Beispiel als Parfümzusatz verarbeitet wird. Das ätherische Hanföl kommt in der Aromatherapie als Stresslöser und manchmal als Geschmacksaroma in Produkten wie Schokolade, Eistee und Hustenbonbons zum Einsatz. Beim Auftragen auf die Haut soll es gegen Ekzeme, Schwellungen und Phantomschmerzen helfen. Aufgrund des großen Aufwandes und der noch vergleichsweise geringen Nachfrage werden in ganz Europa momentan nur etwa 200 l reines ätherisches Hanföl pro Jahr hergestellt, während die Hauptproduktion in Kanada stattfindet.

In China wurde Hanf schon vor mehreren tausend Jahren in der Medizin als Heil- und Schmerzmittel bei malariaähnlichen und rheumatischen Krankheiten verwendet. Dieses geht eindeutig aus alten Schriften hervor. Im Mittelalter war es zudem ein gebräuchliches Medikament gegen Wehen und Geburtsschmerzen.

Ziemlich unbekannt ist die Tatsache, dass der Prozess der Papierherstellung aus Holz erst relativ spät entdeckt wurde und dafür vorher ebenfalls Hanf benutzt wurde. Im 14. Jahrhundert baute man in Nürnberg beispielsweise die erste Papiermühle, welche diese Fasern als Ausgangsstoff benötigte. Die weltberühmte Gutenberg-Bibel und die Amerikanische Unabhängigkeitserklärung aus dem Jahr 1776 wurden beide auf Papier aus Hanf geschrieben.

Cannabis als Rauschmittel

Es wird geschätzt, dass weltweit über 190 Millionen Menschen Cannabis als Rauschmittel konsumieren obwohl es in den meisten Ländern der Welt verboten ist. Dabei ist es oftmals schwierig, zwischen Hanfprodukten als Arznei und als Droge klar zu unterscheiden, denn in beiden Fällen werden Muskelentspannung und eine beruhigende Wirkung erreicht. Der Stoff Tetrahydrocannabinol (THC), der für die berauschende Wirkung verantwortlich ist, ist nur in bestimmten weiblichen Pflanzen vorhanden und in den medizinischen und den Nutzhanfsorten kaum oder nur in sehr geringen Mengen nachweisbar. Marihuana wird aus den getrockneten Blättern hergestellt, während für Haschisch das gepresste Harz der Blüte benutzt wird.

Cannabis heute

Seit Beginn der 1990er Jahre ist der landwirtschaftliche Anbau von Hanf stark angestiegen, da man erkannt hat, dass es sich bei der Pflanze um einen sehr wichtigen und vor allem nachwachsenden Rohstoff handelt. Verwendung findet er heutzutage unter anderem in der Textilindustrie und als Dämmstoff in der Bauwirtschaft. Er ist außerdem bereits jetzt Basis von vielen Waschmitteln, Farben und Lacken. Im Anbau für die Produktion von Fasern, ist ein dichter Stand nötig, so dass die Pflanzen gerade und aufrecht wachsen. Im Gegensatz dazu sind die frei wachsende nach oben hin fast immer verzweigt.

Besonders kontrovers wird immer wieder über die Legalisierung des Einsatzes von Cannabis in der Medizin diskutiert. Zu diesem Thema wird speziell in der Schmerz- und Krebstherapie bereits seit längerem geforscht. Seit März 2017 können Patienten in Deutschland nun in bestimmten Fällen, wenn keine anderen Medikamente Linderung bringen, sogar auf Kosten der Krankenkassen Cannabis erhalten.

Die uralte Kulturpflanze Hanf gehört zu den am vielseitigsten verwendbaren Naturstoffen überhaupt und eine Kultivierung lohnt sich besonders wegen der fast vollständigen Nutzbarkeit aller Teile.

Cannabis Informationen

Cannabis: lange Zeit eine unterschätzte Heilpflanze?

Alles in der Natur hat seinen Sinn: „Bier macht dick, Schnaps macht krank, kiffen ist gesünder, Gott sei Dank!“ (Spruch). Hanf, eine Nutzpflanze aus der Familie der Hanfgewächse ist eine alte Heilpflanze und dies schon seit Menschengedenken. Die Pflanze gehört neben den vor allem in der Bierbrauerei verwendeten Hopfen Humulus zu dem bekanntesten Vertreter innerhalb der Familie der Cannabaceae. Heterogen innerhalb dieser Pflanzenfamilie bildet die Gattung Hanf Cannabis mit den Arten: Cannabis indica, dem Indischen Hanf; Cannabis sativa dem Echten Hanf sowie Cannabis ruderalis dem Ruderal Hanf die bekannten Vertreter dieser taxonomischen Einheit.

Die Entdeckung von Cannabis

1753 gelang dem schwedischen Naturforscher Carl von Linné als Ersten die Klassifizierung der Hanfpflanze Cannabis sativa. Nur wenig später folgte die Entdeckung der Cannabisart Cannabis indica durch den französischen Zoologen und Botaniker Jean Baptiste de Lamarck während einer Studienreise in Indien. Die vor allem an sehr kalte Standorte gewöhnte kälteresistente Hanfsorte Cannabis ruderalis wurde hingegen erst 1926 vom russischen Botaniker Dmitrij E. Janischwesky in Russland entdeckt. Die beiden anderen Cannabisarten bevorzugen stattdessen feuchte und warme Klimagebiete. So ist die Wildform von Cannabis indica hauptsächlich auf dem südasiatischen Kontinent in Afghanistan, Pakistan und Indien anzutreffen und breitet sich bis zur Arabischen Halbinsel und dem nordafrikanischen Kontinent in Marokko aus. Cannabis sativa, bekannt als Echter Hanf, wächst hingegen bevorzugt äquatorial, also in Ländern wie Thailand, Mexiko und anderen.

Unmissverständlich bleibt hingegen die Tatsache, der späten Entdeckung einzelner Cannabisarten, wusste man doch um ihren Gebrauch und dies schon weit vorgeschichtlicher Zeit.

Die Geschichte von Cannabis

Bereits vor 10.000 Jahren und mehr wurde die Hanfpflanze in Persien und China als Nutzpflanze für den Gebrauch von Kleidungsstücken angebaut und ihre Fasern nutzbringend weiterverarbeitet. Die Verwendung der Hanffaser zur Papierherstellung nutzten neben den Chinesen auch Jahrhunderte später die Europäer. Der erste Buchdruck in Form der lutherischen Bibel durch Gutenberg im Bistum Mainz um 1455 erfolgte auf Hanfpapier und ist heute noch zu begutachten.

Der geläufigste Name für den Hanf, Cannabis, hat seinen Ursprung im Griechischen und bedeutet so viel wie Rohrnessel. Das aus dem Öl der Pflanze gewonnene Haschisch hingegen ist dem arabischen Wort für Kraut oder Gras entlehnt. Dort ursprünglich als Kraut der Fakire bekannt, verweist es auf die rituelle Nutzung der Pflanze zu spirituellen Zwecken. Dieser im schamanischen Gebrauch stehende Nutzzweck des Hanfes ist in allen Ecken der Welt weit verbreitet und findet sich selbst in 2400 Jahre alten Grabeinlagen in Form von Hanfsamen mongolischer Gräber. Der rituelle Nutzen der Pflanze steht im Zusammenhang mit Liebeszauber und Orakelweisen, deren Wirkung, zumindest was die Libido betrifft, durchaus auch heute bekannt ist. Im Liebestrank Soma ist der Hanf ein Inhaltsstoff ayurvedischen Wissens vom Leben.

Der im 20. Jahrhundert durch Lobbyisten der Pharmaindustrie, der Baumwollindustrie sowie der Holz- und Papier verarbeitenden Industrie aus Eigeninteresse stark diffamierte und in Verruf gebrachte Naturstoff Hanf feiert zusehends seine Renaissance. Die Teillegalisierung der Cannabispflanze zu medizinisch therapeutischen Zwecken in Deutschland sowie deren kompletter Legalisierung der Pflanze in einigen Bundesstaaten der USA sowie im gesamten Staatsgebiet Kanadas führt auch hierzulande schrittweise zum Umdenken. Zur Entkriminalisierung könnte eine Tagung der WHO in absehbarer Zukunft beitragen, die eine Einstufung von Cannabis als Droge mit hohem Gefahrenpotenzial neu bewerten will. Tatkräftig unterstützt vom medizinischen Erfolg der Pflanze bei schwerwiegenden Erkrankungen wie Krebs, ADHS und Parkinson und scheint dieser Neueinstufung eigentlich nichts mehr im Wege zu stehen.

Die medizinische Verwendung von Cannabis

Zwar steckt die Erforschung gesundheitsfördernder Wirkung in den Cannabisarten Cannabis indica und Cannabis sativa noch weitgehend in den Kinderschuhen, dennoch ist dies für die wohl bekanntesten Inhaltsstoffe dem Cannabinoid Delta-9-Tetrahydrocannabinol, kurz THC beziehungsweise Dronabinol in der Medizin genannt und dem Cannabidiol, kurz CBD, bisher am besten untersucht.

Wirkung von THC und CBD in Vertebraten

Neben CBD und THC enthält jede Hanfpflanze Proteine, ätherischen Öle, Vitamine, Flavonoide und andere Cannabinoide. Bisher konnten circa 100 verschiedene Cannabinoide im Hanf nachgewiesen werden, die sich in zwölf Gruppen einteilen lassen. Nur ein geringer Teil dieser Cannabinoide ist psychoaktiv und ihre Wirkspektren sind jeweils von ganz anderer Natur. Des Weiteren unterteilen und variieren die Inhaltsstoffe in ihrer Zusammensetzung und Konzentration in jeder Pflanze und in den unterschiedlichen Cannabisarten. So entfaltet Cannabis sativa aufgrund eines höheren THC Gehaltes in der Pflanze eine andere Wirkung als Cannabis indica mit einem hohen CBD Gehalt. Zusammenfassend wäre dies in Cannabis Sativa (THC):

  • ein anregender und aktivierender „high“ Zustand, zerebraler Rausch
  • steigert die Motivation, Inspiration und Kreativität
  • belebt die Konzentration, Aufmerksamkeit und Wachsamkeit
  • reduziert die Übelkeit z.B. bei Krebspatienten
  • wirkt appetitanregend z.B. bei Krebspatienten
  • fördert das körperliche Wohlbefinden z.B. bei Schmerzpatienten oder Depressionen

und in Cannabis indica (CBD):
  • führt zu einem körperlichen Rausch, dem „stoned“ Sein
  • wirkt sowohl entzündungshemmend als auch antibakteriell
  • führt zur Schmerzlinderung bei Schmerzpatienten
  • fördert die allgemeine Schlafqualität, natürliches Einschlafmittel
  • wirkt appetitanregend z.B. bei Krebspatienten
  • wirkt beruhigend bei Stress- und Angstpatienten sowie antidepressiv

Medizinische Nutzung von THC und CBD in Vertebraten

Die Cannabinoide THC und CBD binden wie die körpereigenen Endocannabinoide an die CB1- sowie CB2-Rezeptoren des Endocannabinoid-Systems in Vertebraten. Dort modulieren die Stoffe die Ausschüttung von Neurotransmittern. Da sich die Verteilung der CB1-Rezeptoren hauptsächlich im peripheren und zentralen Nervensystem im Kleinhirn, den Basalganglien und den Hippocampus nachgewiesen werden konnte, ist davon auszugehen, dass die körpereigenen Endocannabinoide hauptsächlich zur Lern- und Bewegungsregulation eingesetzt werden. Die CB2-Rezeptoren lassen sich hingegen in den Immunzellen nachweisen mit noch relativ unbekannter Regulation. Die medizinische Wirkung der Hanfpflanze ist bisher für folgende Krankheitsbilder nachgewiesen:

  • Bei der Krebs Chemotherapie, HIV, Hepatitis C, Schwangerschaft, Migräne wird Übelkeit unterdrückt und der Appetit angeregt.
  • Cannabis wirkt krampflösend und antiepileptisch bei Multiple Sklerose, Querschnittslähmung, Spastik und anderen motorischen Erkrankungen.
  • Bei Bewegungsstörungen des Tourettesyndroms, Dystonie, der Parkinsonkrankheit, und Dyskinesien wird der Tremor gelindert.
  • Es wirkt schmerzlindernd bei Menstruationsbeschwerden, Migräne, Kopfschmerz, Neuralgien, Arthrose und vielen anderen.
  • Cannabis hilft Allergikern und lindert Juckreiz bei Asthma, Heuschnupfen und Neurodermitis.
  • Es wirkt entzündungshemmend bei Asthma, Arthritis, Rheuma, Morbus, Neurodermitis, Psoriasis und anderen.
  • Einsatz als Antidepressivum bei psychischen Erkrankungen wie Depressionen, Angststörungen, bipolaren Störungen, posttraumatischen Belastungsstörungen, ADHS, Schlaflosigkeit, Autismus, Alzheimer und vielen mehr.
  • Es senkt nachweislich den Augeninnendruck bei Glaukom und mindert den Tinnitus.

Therapeutische Wirkung weiterer Cannabinoide bzw. Pflanzeninhaltsstoffe

  • Cannabidiol (CBD) hilft gegen Schlafstörungen, Bewegungsstörungen bei neurologischen Erkrankungen wie Epilepsie und Psychosen
  • Cannabinol (CBN) wirkt beruhigend und antibakteriell
  • Cannabidivarin (CBDV) wirkt antiepileptisch und krampflösend
  • Tetrahydrocannabivarin (THCV) wirkt appetitzügelnd aufmunternd und stressresistent
  • 9-Tetrahydrocannabinolsäure (THCA) wirkt entzündungshemmend und appetitanregend
  • Cannabigerol (CBG) wirkt entzündungshemmend und schmerzlindernd
  • Cannabichromen (CBC) wirkt schmerzlindernd, antidepressiv und beruhigend