CBD (Cannabidiol) bei Osteoporose (chronische Knochenerkrankung)

Osteoporose ist eine Krankheit für alte Leute und verursacht ein Verschwinden der Knochen. So weit, so fehlinformiert. Aber tatsächlich hat mir einmal eine ehemalige Nachbarin erklärt, sie würde sich vor allem im Winter so sehr vor dem Hinfallen fürchten wegen ihrer „Osperose“. Und sie war wirklich alt, trotz der Tatsache, daß für eine 8-jährige rasch jemand „ziemlich alt“ ist. Also womit haben wir es bei Osteoporose zu tun, daß man die Krankheit auch „Knochenschwund“ nennt? Lösen sich hier Knochen in Luft auf? Und dabei soll CBD nun auch noch helfen können? Ihr seht, es braucht dringend wieder einen CBDonnerstag, um der Sache ein wenig nachzuspüren.

Osteoporose in a nutshell

CBD (Cannabidiol) bei Osteoporose (chronische Knochenerkrankung)
CBD (Cannabidiol) bei Osteoporose (chronische Knochenerkrankung)

Bei der Osteoporose handelt es sich um eine chronische, nicht heilbare Knochenerkrankung. Um die Problematik von Knochenauf- und abbau besser zu verstehen (ja, beides ist normal und findet ständig in uns statt), machen wir einen kurzen Exkurs zum Thema Knochenstoffwechsel. An jene, die jetzt nicht vor Schreck weggeklickt haben: Danke. Unser Skelett befindet sich andauernd im Auf-, Ab- und Umbau. Ich kann jetzt gar nicht mehr sagen, so wie der Flughafen Berlin Tegel, nachdem der jetzt ja fertiggestellt wurde.



Unsere Knochen haben drei Hauptbestandteile: Eine organische Matrix, welche überwiegend aus Kollagenfasern besteht, eine mineralische Phase aus Kalzium, Phosphat und Karbonat, sowie diversen Knochenzellen. Für den Knochenaufbau und Erhalt sind die Osteoblasten zuständig, für den Knochenabbau die Osteoklasten. Die genannten Knochenzellen kennen zwar ihre Funktion, jedoch nicht genau ihren Programmablauf, sie werden von Hormonen und verschiedenen Wachstumsfaktoren gesteuert. Solange die Osteoklasten nicht schneller abbauen, als die Osteoblasten aufbauen können, ist alles paletti. Ansonsten kommt es zu einer Störung im Knochenstoffwechsel, und somit auch früher oder später zu einer Osteoporose.

Osteoporose bedeutet also weniger Knochenschwund, als den Verlust von Halt und Stabilität. Es droht das Risiko von Knochenbrüchen, wenn unser Körper die eigene Last nicht mehr tragen kann, bzw. es vermehrt zu Stürzen kommt. Weil die Osteoporose schleichend beginnt und anfangs keine Beschwerden bereitet, kommen viele Patienten oft erst mit einem fortgeschrittenen Verlauf zur Behandlung. Augenblicklich sind in Deutschland mehr als sechs Millionen Menschen von Osteoporose betroffen, Frauen aufgrund ihrer hormonellen Situation in und nach den Wechseljahren mehr als Männer.

Risikofaktoren für Osteoporose

Manche Risikofaktoren, wie fortgeschrittenes Alter, Bettlägerigkeit oder weibliches Geschlecht, sind nicht beeinflußbar. Wenn allerdings auf gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung geachtet wird, leistet man einen großen Beitrag zur Osteoporoseprävention. Folgende Risikofaktoren spielen weiters eine Rolle:

• Zu wenig Bewegung und körperliche Aktivität
• Vitamin D- und/oder Kalziummangel
• erhöhter Alkohol-, Nikotin- und Koffeingenuß
• phosphatreiche Ernährung
• Medikamenteneinnahme (vor allem Kortison, Chemotherapie/Bestrahlungen, Antihormontherapien)
• Knochenerkrankungen
• Mangelernährung, Unterernährung
• früh einsetzende Wechseljahre
• Östrogenmangel
• genetische Veranlagung durch an Osteoporose erkrankte direkte Blutsverwandte

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Symptome für Osteoporose

Wie ich bereits erwähnte, entwickelt sich die Osteoporose langsam und wird oftmals erst bemerkt, wenn es zum ersten Knochenbruch kommt. Beispielsweise kann es zu starken Rückenschmerzen kommen, weil ein Wirbelkörper eingebrochen ist. Folgende Symptome können auf eine vorliegende Osteoporose hindeuten:

• Verminderung der Körpergröße durch Fehlstellungen und Skelettveränderungen
• Verkrümmung des Oberkörpers
• häufiger auftretende Frakturen ohne erkennbare Ursache
• schwer zu definierende Schmerzen im Körper

Die Schmerzzustände können sich zu einem chronischen Verlauf entwickeln und deutlich die Lebensqualität mindern. Schlafprobleme, Gereiztheit und depressive Verstimmung sind dann keine Seltenheit. Auch entwickelt sich ein Teufelskreis, wenn öfters Knochenbrüche auftreten. Der Betroffene wird ängstlich und unsicher, vermeidet Bewegung und schafft sich so weitere Risikofaktoren wie Bewegungs- und Vitamin D-Mangel, der durch mangelndes Sonnenlicht entsteht.

CBD (Cannabidiol) bei Osteoporose (chronische Knochenerkrankung)
CBD (Cannabidiol) bei Osteoporose (chronische Knochenerkrankung)

Vermutete Osteoporose – was tun?

Wenn man den Verdacht hat, an Osteoporose zu leiden, führt der erste Weg zum Hausarzt. Sehr wahrscheinlich wird dieser eine Messung der Knochendichte, eine sogenannte Knochendensitometrie, veranlassen. Dies geschieht mittels Röntgenstrahlen an einer bestimmten Stelle der Wirbelsäule und am Oberschenkelhals. Die Meßwerte werden dann mit den Mittelwerten der jeweiligen Altersgruppe verglichen. Die Untersuchung selbst ist völlig unproblematisch und schmerzfrei.

Bestätigt sich der Verdacht auf Osteoporose, dann ist möglicherweise eine Behandlung notwendig. Wie diese aussieht, ist absolut individuell. Manchmal reicht bereits eine Basisbehandlung mit Kalzium und Vitamin D, in schweren Fällen kommen Medikamente wie Biphosphonate zum Einsatz. Sie sollen den Knochenabbau reduzieren. Diese gibt es als Tabletten, Spritzen oder Infusionen. Allerdings sind sie auch mit Nebenwirkungen behaftet, Magen-Darm-Beschwerden werden besonders häufig genannt.

Ergänzend werden oftmals Schmerzmedikamente verordnet, je nach Intensität nicht steroidale Antirheumatika oder Opiate. Auch Muskelrelaxantien bringen manchmal Linderung.

Wie hilft CBD bei Osteoporose?

Abgesehen davon, daß CBD bei den verschiedensten Symptomen helfen kann, lassen Studien erahnen, daß es auch direkten Einfluß auf den Krankheitsverlauf nehmen kann. Wodurch? Nun, dazu müssen wir wieder einmal zu unserem allseits beliebten Endocannabinoid-System switchen. Kenner des CBDonnerstags wissen, daß ich darüber schon so manches Referat gehalten habe. Deshalb beschränke ich mich inzwischen meist nur mehr auf die Kurzform, wer mehr wissen mag, bitte gerne in den vorangegangenen Artikeln stöbern.

Das Endocannabinoid-System besteht aus körpereigenen und zugeführten Cannabinoiden und den Rezeptoren CB1 und CB2, an welche sie sich binden. Beide Rezeptoren befinden sich auch im Knochengewebe, wobei CB2-Rezeptoren hauptsächlich in den knochenbildenden Zellen zu finden sind. So kann also über die Einnahme von CBD die Knochenbildung angeregt werden.

Im Tierversuch wurde bestätigt, daß die Knochen von Mäusen deutlich robuster wurden, wenn sie mit CBD behandelt wurden. Knochenverletzungen heilten deutlich schneller und besser ab. Mit CBD kann also der Krankheitsverlauf verlangsamt und die Stabilität und Flexibilität der Knochen verbessert werden.

Einige von euch haben sich bestimmt schon bei meiner Aufzählung „Schmerzen, depressive Verstimmung, Schlafprobleme…“ gedacht, worauf ich wieder hinauswill. Und – Bingo! Auch wenn CBD die Schmerzmedikation wahrscheinlich nicht zur Gänze ablösen wird – jede nicht eingenommene Tablette ist eine gute Tablette, das denken sich auch Leber, Niere und der Magen-Darm-Trakt.

Passend zum Thema:
Interview mit Florian und Sascha von Cannaable.de

Daß CBD einschlaffördernd, angstlösend und beruhigend wirkt, wissen wir inzwischen ebenso, wie daß es depressiver Verstimmung entgegenwirkt.

Empfohlen werden als Richtwert 25 mg Vollspektrum-CBD Öl täglich, wie immer gilt es, die persönliche benötigte Menge selbst herauszufinden.

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Autorin: CBDoris


Was ist Osteoporose?

Es handelt sich um eine stoffwechselbedingte Erkrankung, die Einfluss auf die Knochendichte nimmt. Da sich der Abbau von Knochensubstanz unmerklich über Jahre entwickelt, wird die Osteoporose oft unterschätzt. Benannt wurde die Erkrankung nach den griechischen Begriffen „osteo“ für Knochen, sowie „poros“, in dem das deutsche Äquivalent „porös“ anklingt.

Bis zum vierzigsten Lebensjahr bauen sich Knochenmasse und Knochendichte auf. Dieser Prozess unterliegt Schwankungen. Er wird durch ernährungsbedingte Faktoren oder den Grad sportlicher Betätigung beeinflusst. Danach verliert der Mensch altersbedingt ein Prozent seiner Knochenmasse. Die Knochenmasse nimmt im Inneren des Kochens ab. Die Knochenstruktur wird zunehmend poröser. Das Skelett bietet der Muskulatur nicht mehr den gewohnten Halt. Mit dem Abbau von Muskelmasse und Knochendichte steigt das Risiko für spontane Knochenbrüche.

Relevant ist, wie stark die Knochendichte abnimmt, und ab wann dieser Prozess dramatische Fortschritte erzeugt. Bei einem gravierenden Abbau der Knochendichte kann das Skelett das gewicht der Muskulatur und des Bindegewebes nicht mehr tragen. Es kommt zum Zusammenbruch knöcherner Skelettstrukturen – häufig an den Wirbelkörpern. Der Knochenschwund geschieht im Inneren der Röhrenknochen. Diese werden von stabilisierenden Stützbalken – sogenannten Trabekeln – durchzogen. Diese verlaufen kreuz und quer. Die Trabekel bauen sich durch Osteoporose ab.

Die primäre Osteoporose ist die dominierende Osteoporose-Form. Sie entsteht als postmenopausale Osteoporose oder als altersbedingte Osteoporose. Die krankheitsbedingte sekundäre Osteoporose entsteht seltener. Auslöser können Erkrankungen wie Rheuma, Diabetes oder Schilddrüsenfunktionsstörungen sein. Außerdem führen jahrelanger Kortison-Einsatz, Alkoholismus oder Nikotinkonsum zur sekundären Osteoporose. Mehrheitlich sind Frauen betroffen. Viele Betroffene werden durch Wirbelbrüche und Schmerzen zum Pflegefall.

Was sind die therapeutischen Vorteile von CBD?

Typisch für Osteoporose sind Spontanfrakturen ohne ersichtlichen Grund. Diese führen zu Schmerzen und Bewegungsbeeinträchtigungen. Brüche am Oberschenkelhals oder am Wirbelkörper sind typisch. Als Folge des Knochendichte-Verlustes und des Zusammenfallens der Wirbel entstehen Schonhaltungen und Schmerzen. Die geschätzt sechs Millionen Betroffenen könnten Linderung durch eine CBD-Therapie erfahren.

Wissenschaftler entdeckten, dass das körpereigene Endocannabinoid-System eine tragende Rolle bei der Bildung von Knochenmasse einnimmt. Das könnte in der Folge bedeuten, dass sich mit CBD nicht nur auf der Symptomebene Linderung verschaffen ließe. Sobald die Forscher die Zusammenhänge zwischen Knochendichte und dem Endocannabinoid-System verstehen, könnten sie herausfinden, inwieweit CBD Osteoporose-bedingte Knochenbrüche heilen könnte. Keine medizinische Behandlung kann bisher das Fortschreiten des Knochenabbaus verhindern. Der Verfall der Knochendichte kann bestenfalls verlangsamt werden.

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Die bisherige Osteoporose-Behandlung setzt auf die Zufuhr von Kalzium und Vitamin D3. Die häufig verordneten Bisphosphonate geraten wegen negativer Wirkungen bei einem Teil der Osteoporose-Betroffenen zunehmend in die Kritik. Stattdessen rückt eine Therapie mit CBD zunehmend in den Fokus. CBD-Präparate zeigen gute Effekte und haben keine nennenswerten Nebenwirkungen.

Was Studien über die Verwendung von CBD bei dieser Krankheit sagen

Schon 2010 wiesen Studien der „University of Edinburgh“ nach, dass das körpereigene Endocannabinoid-System eine wichtige Rolle im Knochenstoffwechsel spielt. Die Zufuhr von Cannabinoiden könnte also bei Osteoporose-Betroffenen sinnvoll sein. Mit einer Kombination von Delta-9-Tetrahydrocannabinol (THC) und Cannabidiol (CBD) könnten die Folgeerscheinungen von Osteoporose eventuell gelindert werden. Wie genau die körpereigenen Endocannabinoide im menschlichen Knochen hergestellt werden, wissen die Forscher noch nicht.

2011 entdeckten Wissenschaftler der „University of Jerusalem“ Ähnlichkeiten zwischen körpereigenen Endocannabinoiden oder Endocannabinoid-ähnlichen Verbindungen. Die darin enthaltenen langkettigen Fettsäureamide nehmen möglicherweise Einfluss auf knochenbildende Zellen – sogenannte Osteoblasten – oder knochenresorbierende Zellen, sogenannte Osteoklasten. Möglicherweise kann CBD durch hemmende Wirkungen auf diese Instanzen zum Knochenaufbau beitragen. Zumindest gilt das Endocannabinoid-System vielen Forschern als wichtiger Ansatzpunkt bei der Osteoporose-Therapie.

Ein Forschungsprojekt der „Hebrew University“ uin Zusammenarbeit mit der „Tel Aviv University“ aus dem Jahr 2015 erregte weltweit mediale Aufmerksamkeit. Laborratten mit einem Oberschenkelbruch wurde Cannabidiol (CBD) injiziert, einer Testgruppe mit derselben Verletzung CBD und THC. Die Ratten, die nur mit CBD behandelt worden waren, hatten acht Wochen später geheilte und stabilisierte Knochen. Bei der Vergleichsgruppe war das nicht der Fall. Der Schluss der Forscher aus diesem Überraschungs-Ergebnis war, dass das Skelett augenscheinlich eigene Cannabinoid-Rezeptoren besitzt. Es reagiert offensichtlich auf die Gabe von CBD-Präparaten, indem es zur Bildung von Knochengewebe angeregt, und knocheninterne Stützverbindungen festigt.

CBD-Produkte bei Nordic Oil

Mittlerweile sind weitere Studienvorhaben zum Thema Osteoporose-Behandlung mit Cannabis-Präparaten in Planung. Andere sind bereits am Laufen. Problematisch bei allen bisherigen Cannabis-Studien ist jedoch die kurze Studiendauer. Es handelt sich außerdem vorwiegend um Labor- oder Tierstudien. Trotzdem sind die vorliegenden Erkenntnisse zum Thema CBD und Osteoporose wichtig, denn auch Labortiere verfügen über ein körpereigenes Endocannabinoid-System. Das bedeutet, die Knochenheilung funktioniert nach ähnlichen Prinzipien wie beim Menschen.

Wie Knochenbrüche unter normalen Bedingungen heilen, ist gut erforscht. Bei Osteoporose fehlen jedoch wichtige Anreize und Impulse dazu, dass der Knochen sich wieder stabilisiert. Diese Impulse könnten zukünftig durch CBD oder Cannabis-Präparate mit THC- und CBD-Gehalt geliefert werden.

CBD-Dosierung bei Osteoporose

CBD Produkte von NordicOil * werden zunächst langsam eingeschlichen, bis sich der Organismus daran gewöhnt. Danach wird die individuelle Dosis ermittelt. CBD sollte immer in Absprache mit dem behandelnden Arzt eingenommen werden. Bei sehr hohen CBD-Dosen könnten Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten auftreten.

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Autor: Tanne Nordmann

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